Samstag, 19. September 2020

Roman Klementovic: Wenn das Licht gefriert

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"Wenn das Licht gefriert" von Roman Klementovic ist Anfang September 2020 beim Gmeiner-Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 319 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Seit 40 Jahren schon ist Elisabeth mit Friedrich verheiratet - glücklich, trotz einiger Schicksalsschläge. Auch seine Alzheimererkrankung kann ihre Liebe nicht erschüttern. Doch eines Abends ist er besonders verwirrt. Während eines TV-Beitrags über den seit 22 Jahren ungeklärten Mord an der besten Freundin ihrer Tochter gibt er Verstörendes von sich. Er erwähnt Details, die er gar nicht kennen dürfte. In Elisabeth regt sich ein schlimmer Verdacht …

Meine Meinung

Ein Mädchen verschwindet und auch 22 Jahre später ist der Mörder nicht gefasst. Für die Eltern sind beide Tatsachen natürlich furchtbar. Aber auch die Eltern der besten Freundin hat die Geschichte traumatisiert. Die Tochter, also die beste Freundin der ermordeten, ist weit weggezogen und somit muss Elisabeth sich ganz allein um ihren Mann Friedrich kümmern, der an Alzheimer erkrankt ist.
Als ein Fernsehbeitrag Friedrich dazu bringt etwas zu sagen, dass er gar nicht wissen dürfte, bringt das Elisabeths Welt ganz schön durcheinander. Hat er nur etwas verwirrt vor sich hin gesagt oder ist er etwa Annas Mörder? Als Elisabeth daraufhin versucht mehr zu damals herauszufinden, überschlagen sich die Ereignisse und es gibt einige gefährlich brenzlige Situationen.
Erzählt wird die Geschichte die meiste Zeit aus Sicht von Elisabeth, es gibt jedoch auch einige Abschnitte aus der Sicht anderer Charaktere. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Spannung war ok, aber auch nicht unaushaltbar.
Die Protagonistin wirkte wie eine normale Frau und ihr handeln war zumeist nachvollziehbar. Andererseits gab es einige Momente, in denen ich mich bei ihr und auch anderen Charakteren gefragt habe, warum sie nicht Hilfe ruft. Dann wäre es aber vermutlich nicht so spannend gewesen. 😉
Ich habe das Ende und den Mörder nicht vorhergesehen, selbst als es schien, dass alles klar sein, kam noch eine Wendung um die Ecke.
Ich fand den Thriller sehr gut und Zeitpunkt und Abfolge der Geschehnisse interessant.

Dienstag, 15. September 2020

Teagan Hunter: Hate You Much, Love You More

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"Hate You Much, Love You More" von Teagan Hunter ist Anfang August 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 360 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten, aber unabhängigen Teil von "Wrong Number, Right Guy", welches ich auch rezensieren durfte.

Inhalt

Einen neuen Mitbewohner am College finden: kein Problem. Mit einem Bewerber E-Mails schreiben und sich dann in der Öffentlichkeit mit ihm treffen: easy. Feststellen, dass es sich um den Ex-Freund deiner besten Freundin handelt: eine Katastrophe!

Caleb Mills, der Ex-Freund ihrer besten Freundin, ist der letzte Mensch, den Zoe als neuen Mitbewohner möchte. Aber Caleb kann sonst nirgends hin, also gibt sie ihm eine Chance. Schließlich leben sie ja nur zusammen, und das bedeutet nicht, dass sie sich näherkommen müssen. Denn sich in den Ex-Freund der besten Freundin zu verlieben, geht gar nicht. Doch das Herz hält sich nicht an Regeln.

Meine Meinung

Neben den Protagonisten Zoe und Caleb, die man theoretisch schon aus dem ersten Teil kennt, trifft man auf zwei Charaktere, die die Protagonisten in "Wrong Number, Right Guy" waren. Die kennt man also schon etwas besser, aber sie spielen sehr schnell nur noch eine kleine Rolle. Trotzdem finde ich es schön, wenn man die Charaktere wieder erkennt. Man muss den ersten Teil aber nicht gelesen haben, da es für die Handlung keine Rolle spielt.
Nun Handlung... war gefühlt in diesem gar nicht so viel, da sich das meiste zwischen den beiden in ihrer Wohnung abspielt. Abgesehen davon schreiben sie sich sehr viele Textnachrichten, was, wie schon im ersten Teil, dazu führt, dass man förmlich durch das Buch und ihren Alltag fliegt. Und wieder waren die Unterhaltungen lustig, menschlich und zum Teil kindisch und zum Teil normal und erwachsen.
Wenn man nicht gerade die Nachrichten zwischen den beiden zu sehen bekommt, wird die Geschichte aus Zoes Sicht erzählt. Der Schreibstil hat mir gefallen, die Story lässt sich angenehm lesen und auch der Funke sprang teilweise über. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt, die Story kam mir sehr leicht vor, andererseits sind manche dramatischen Wendungen auch zu übertrieben, weshalb es mich gar nicht so sehr stört.
Eine Liebesgeschichte, die ich gern gelesen habe.

Dienstag, 8. September 2020

Rainer Wekwerth: Beastmode - Gegen die Zeit

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"Beastmode - Gegen die Zeit" von Rainer Wekwerth ist Mitte August 2020 bei Planet! (Thienemann-Esslinger Verlag) erschienen. Das E-Book umfasst etwa 320 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Teil der Beastmode-Reihe. Den ersten Band habe ich ebenfalls rezensiert: Beastmode - Es beginnt

Inhalt

Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert.

Meine Meinung

Teil 2 des Abenteuers der fünf Jugendlichen. Nachdem Teil 1 mitten in der Geschichte geendet hatte und mit einem Cliffhanger aufwartete, erfahren wir in Teil 2 endlich, wie es weiter geht. Es steigt direkt wieder in die Geschichte ein und ich musste mich erstmal wieder reinfinde, doch das ging erstaunlich schnell.
Im Gegensatz zum ersten Band, hatte ich das Gefühl, dass die Protagonisten nicht mehr gegeneinander arbeiten, sondern sich mehr bemühen miteinander auszukommen und sich auch umeinander sorgen. Das war etwas, was mich im ersten Band gestört hat, daher finde ich die Entwicklung sehr gut.
Allerdings ist auch in diesem Buch der Schreibstil beziehungsweise der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven etwas verwirrend für mich gewesen. 
Die Geschichte selbst war für mich leider nicht ganz schlüssig und vor allem gegen Ende ging es immer schneller und das Ende wurde in meinen Augen viel zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Erläuterungen gewünscht, damit ich es besser nachvollziehen kann. Denn so richtig hat sich der vermeintliche Logikfehler aus dem ersten Band für mich leider nicht aufgelöst. 
Ich habe mich unterhalten gefühlt und mochte die Charaktere etwas mehr, als im ersten Teil, doch es ist trotzdem kein Buch, welches ich nochmal lesen würde.

Samstag, 5. September 2020

Jonathan Aldred: Der korrumpierte Mensch

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"Der korrumpierte Mensch - Die ethischen Folgen wirtschaftlichen Denkens" von Jonathan Aldred ist Ende Juli 2020 bei Klett-Cotta erschienen. Das E-Book umfasst etwa 430 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Ebenso provokant wie klar zeigt Jonathan Aldred: Wirtschaft und Ökonomie haben diese verheerende Entwicklung zu verantworten. Eine überfällige, augenöffnende Kritik, die den desaströsen Einfluss ökonomischer Theorien auf unsere Moral und Wertvorstellungen offenbart. In den letzten 50 Jahren hat sich das, was wir als »gut« oder »richtig« bewerten, dramatisch verändert. Verhaltensweisen, die unserer Großelterngeneration nur schädlich oder schlicht bösartig vorkamen, erscheinen heute rational, ja natürlich.

In der Folge von Milton Friedman, John Maynard Keynes und ihren Erben hat sich die Ökonomie unmerklich zur Ersatzreligion moderner Gesellschaften aufgeschwungen. Ihre Maximen und Schlüsselideen – von Nudging bis zum Trittbrettfahren – wirken sich heute direkt auf unsere Entscheidungsfindung aus und durchdringen so gut wie jeden Aspekt des alltäglichen Lebens. Im 21. Jahrhundert haben Wirtschaft und Ökonomie nicht nur Einfluss auf Politik und Gesellschaft, sondern auch auf unser Denken, Handeln und unsere Moral genommen. Hinter ihrer Dominanz werden die Alternativen zum System unsichtbar: Heute akzeptieren wir bereitwillig, dass alles vermarktet werden kann. Zugänglich deckt Aldred die erstaunliche Macht, welche die Ökonomie über uns hat, auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus unserer Erfahrungswelt, wie sie uns tagtäglich verdirbt. Ein ebenso scharfsinniges wie schonungsloses Buch, das zugleich Wege aufweist, uns aus ihrem allgegenwärtigen Klammergriff einer korrumpierenden Ökonomie zu befreien.


Warum ist wirtschaftliches Denken schlecht für unsere Moral?

»Ich behaupte nicht, dass die Menschen heutzutage grundsätzlich »weniger nett« oder »unmoralischer« sind als die vorherigen Generationen. In den letzten fünfzig Jahren haben uns stattdessen neue ökonomische Ideen darüber, wie wir uns verhalten sollten, dazu gebracht, die Welt auf eine andere Art und Weise zu sehen. Es sind diese wirkmächtigen Ideen, die unser Verhalten neu justiert haben: Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch egoistisch, dumm oder schlicht bösartig erschien, ist heute akzeptabel, rational, natürlich und so offensichtlich, dass wir es nicht in Frage stellen.«

Meine Meinung

Die Inhaltsangabe beschreibt eigentlich gut, worum es geht und war auch der Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Warum hat sich die Moral der Menschen geändert? Wie spielt die Wirtschaft da rein und warum ist vieles heute ok?
Das Buch umfasst eine Menge an Wissen zu Ökonomie und ihrer Geschichte. Auch wenn der Schreibstil eigentlich schon so gehalten ist, dass es sich gut lesen lässt, ist der Inhalt nicht unbedingt einfach zu erfassen. Die Thematik liegt mir persönlich einfach nicht und das machte es mir schwer zu folgen. Ich habe einige interessante Fakten, Geschichten und Aspekte mitgenommen, doch gemerkt habe ich mir wenig. Die Thematik bewirkt bei mir offensichtlich, dass es "zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder herausgeht". 
Es waren wirklich viele auch interessante Fakten und Geschichten enthalten, die manche Begebenheiten etwas klarer machen. Dennoch fühle ich mich machtlos gegenüber der Entwicklung und wie gesagt, vieles habe ich direkt wieder vergessen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl die Zusammenhänge nicht so recht zu verstehen und habe mich manchmal etwas verlassen gefühlt, wenn auf frühere Kapitel oder schon erwähnte Personen Bezug genommen wurde und ich mich nicht erinnern konnte, was es damit auf sich hatte. Meine Erwartung an das Buch und mich war, dass es mir leichter fallen würde, der Thematik zu folgen. 
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich mit Ökonomie beschäftigt oder sogar studiert oder in dem Umfeld arbeitet. Als leichte Lektüre für den Feierabend eignet sie sich in meinen Augen jedoch nicht.

Dienstag, 1. September 2020

Aufgebraucht #95

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Nachdem ich für den Juli zu wenig Produkte hatte, gibt es nun also einen kleinen Haufen aufgebrauchter Produkte der letzten beiden Monate.
Für diese Posts ist es ja irgendwie schade, dass es relativ wenige Produkte sind. Im Sinne der Nachhaltigkeit finde ich es aber wiederum toll 😀

  • Kneipp Aroma-Pflegedusche Die Dusche habe ich geschenkt bekommen und muss sagen, dass es nach den ganzen Seifen auch mal wieder angenehm war mit einer flüssigen Dusche zu duschen. Ich habe festgestellt, dass ich keine Seifen mehr für den Körper verwenden möchte, sondern feste Duschstücke, wie den Duschbrocken. Diese Dusche fand ich von der Konsistenz und dem Schäumen her super, auch der Geruch hat mir gefallen. Das als festes, seifenfreies Waschstück würde ich sofort kaufen.
  • Sundance Sensitv Sonnenfluid SPF 50 Habe ich sehr gern für das Gesicht verwendet. Mit etwas Abpudern an gewissen Stellen, hat es mir gefallen. Allerdings sieht das Gesicht damit schon etwas blasser/heller aus als der Körper und es wird noch krasser, wenn das Gesicht, beispielsweise beim Baden, nass wird. Habe ich schon nachgekauft.
  • frei öl Intensivcreme (Probe) Es ist schon etwas her, dass ich die Probe verwendet habe. Ich hatte, sie glaube ich, für meinen trockenen Ellbogen verwendet und war zufrieden damit. Auch an den Armen hatte ich die Creme einmal verwendet, wenn ich mich richtig erinnere und mochte sie. Ich habe aber noch andere Produkte da, daher kein Nachkauf.
  • Ladival Akut Beruhigungsfluid (Probe) Habe ich mal auf leichten Sonnenbrand aufgetragen und ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut geholfen hat.
  • Estée Lauder Quattro Der Lidschatten links oben war ein schönes Goldbraun und hat sich auch schön seidig verhalten. Die Haltbarkeit war je nach Tagesform sehr unterschiedlich. Da ich keinen Wert auf High-End lege und die Qualität auch nicht überragend finde, würde ich mir das Quattro nicht nachkaufen.
  • essence Quattro Hier konnte ich den zweiten Lidschatten, links unten, aufbrauchen. Das Braun hat sehr gekrümelt und auch nicht gut gehalten. Ich würde es mir nicht nochmal kaufen und werde die restlichen beiden Lidschatten entsorgen.
  • jadore Eau de Parfum (Minigröße) Ich habe ewig gebraucht, um es aufzubrauchen. So geht es mir eigentlich immer mit Parfums. Der Duft war okay, aber auch nichts was mich begeistert hat. Daher kommt ein Nachkauf nicht infrage.
  • Lush Jungle Conditioner Ich mag diesen festen Conditioner, weil ich das Gefühl habe, dass er meinen Haaren guttut. Sie sehen dadurch gepflegt aus und sind nicht so strohig. Habe ich schon nachgekauft, allerdings noch in der gleichen Formulierung. Denn scheinbar sind die Conditioner geändert worden.
Vor allem auf die beiden Lidschatten bin ich stolz. Insgesamt sind es 4 Produkte aus meinem 20 in 2020 Projekt.
Auch wenn das das Ergebnis von zwei Monaten ist, bin ich zufrieden.
Wie lief es bei euch die letzten Monate?

Freitag, 28. August 2020

K.T. Meadows: Blackfeather - Legende der Schwingen 2

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"Blackfeather - Legende der Schwingen 2" von K.T. Meadows ist Ende Juli 2020 beim Carlsen Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 410 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Teil des Zweiteilers. Den ersten Teil habe ich ebenfalls rezensiert: Whitefeather - Legende der Schwingen

Inhalt

Endlich hat Liz ihren Platz in der Gemeinschaft der Feather gefunden. Doch obwohl ein Leben mit ihrer großen Liebe nun möglich zu sein scheint, legt ihnen das Schicksal immer wieder neue Steine in den Weg. Denn in der Stadt der Whitefeather kommt es zu mysteriösen Vorfällen, denen Liz auf den Grund gehen will. Dabei stößt sie auf ein Geheimnis, das auf einmal alles ändert …

Meine Meinung

Endlich konnte ich erfahren, wie es weiter geht. Auch im zweiten Band ist der größte Teil der Geschichte aus Sicht von Liz zu erleben. Wenige Kapitel erfährt man auch aus Sicht von Fab. Mir hat auch hier der Erzählstil gut gefallen und ich fand die weitere Entwicklung von Liz gut. Nicht immer konnte ich alles nachvollziehen, aber sie steht für sich und ihre Ziele ein und hat ihren eigenen, sehr starken Willen. Sie widersetzt sich oft den Regeln und der Vorbestimmung, die die Runen mit sich bringen. Zum Teil arbeiten Liz und Fab besser zusammen und trotzdem gibt es auch weiterhin Alleingänge, dennoch sieht man eine deutliche Verbesserung in der Beziehung und dem Vertrauen zueinander.
Wie auch schon im ersten Teil, habe ich den besten Freund von Fab, Oz, sehr gemocht und auch in diesem Band ist er ihr allerbester Freund und Begleiter. 
Ich wusste vorher nicht, was mich im zweiten Teil erwarten würde und es ist wieder jede Menge passiert. Gewisse Handlungsstränge haben mich aufgrund gewisser Charakter etwas genervt, da sie einfach nicht verschwinden wollten. Andererseits geschieht auch wieder vieles, womit ich nicht gerechnet habe. Manchmal wirkte es etwas zu konstruiert und in die Länge gezogen, weshalb mir der zweite Teil nicht ganz so gut gefiel, wie der erste. Dennoch habe ich Blackfeather gern gelesen, schon allein um zu erfahren, wie es mit den Protagonisten weiter geht.

Dienstag, 25. August 2020

Robin J. DiAngelo: Wir müssen über Rassismus sprechen - Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein

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"Wir müssen über Rassismus sprechen - Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein" von Robin J. DiAngelo ist im Juli 2020 bei Hoffmann und Campe erschienen. Das E-Book umfasst etwa 240 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um die deutsche Ausgabe des Bestsellers "White Fragility".

Inhalt

Rassismus ist kein Phänomen, das man lediglich am rechten Rand unserer Gesellschaft findet. Doch wir haben verlernt, ihn zu sehen und streiten ab, dass er in unserem Denken eine Rolle spielt (etwa, wenn Sigmar Gabriel Clemens Tönnies mit den Worten verteidigt: »Das ist Quatsch, wer ihn kennt, weiß, dass er kein Rassist ist. Vor allem aber verniedlicht dieser Vergleich die wirklichen Rassisten!«). Dieses Herunterspielen von Hetze und Vorurteilen und das Umdrehen eines solchen Vorwurfs als persönlichen Angriff gegen den Sprecher nennt Robin DiAngelo »Weiße Fragilität«. DiAngelo zeigt, wie wir ihn alle (oft unbewusst) nutzen. Dabei wissen wir aus jüngster Vergangenheit, wie schnell aus scheinbar harmlosen Worten Taten werden. Wie weit sich diese gefährliche Rhetorik vom rechten Rand bereits in die Mitte vorgefressen hat, zeigt Rassismus-Forscherin DiAngelo anhand erschreckender alltäglicher Beispiele. Ein Buch, das weh tut, das aufweckt, das aber auch zeigt, wie rassistisches Denken endlich aus unserer Gesellschaft verschwinden kann.

Meine Meinung

Wir müssen uns bewusst machen, dass wir als Weiße dauerhaft von Vorteilen profitieren, die zulasten von BIPoC gehen. In unserem Denken ist verankert, dass Rassismus gleich Böse ist und wir fühlen uns daher sofort angegriffen, wenn uns jemand bezichtigt etwas Rassistisches gesagt oder getan zu haben.
Diese Abwehrhaltung nennt sich Weiße Fragilität. 
DiAngelo beschreibt dieses Phänomen allgemein und an vielen Beispielen aus ihren Kursen, das heißt sie geht auf die Bedeutung Weißer Fragilität (White Fragility) und seinen Auswirkungen ein.
Auch wenn sich das Buch fast ausschließlich auf die USA bezieht und somit die Anekdoten und Zahlen aus Amerika stammen, ist die Thematik und sind die Denkmuster in Deutschland die gleichen.
Ich finde es wichtig mich in Sachen Rassismus weiterzubilden, in der Hoffnung, dass ich diese Strukturen nicht weiter unterstütze oder zumindest in geringerem Maße.
Das Buch ist teilweise recht theoretisch und mit einigen Fachbegriffen gespickt, dennoch wird spätestens durch die Geschichten und Aufzählungen verständlich, worum es der Autorin geht.
Ich habe wieder einiges gelernt und kann das Buch allen interessierten weiterempfehlen. Sollte ich jemanden darauf hinweisen müssen, dass er oder sie rassistisch war, kann ich seine oder ihre Reaktion viel besser einschätzen und vielleicht von Anfang an besser handeln.

Dienstag, 18. August 2020

Christina Pishiris: This Is (Not) a Love Song - Wer glaubt schon noch an Liebe?

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"This Is (Not) a Love Song - Wer glaubt schon noch an Liebe?" von Christina Pishiris ist Mitte August 2020 beim aufbau Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 480 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Kleiner Hinweis, diese Rezension stammt aus dem Mai dieses Jahres...

Inhalt

Love Is All You Need – oder doch eher: Love Is A Battlefield?

Neben der Musik gab es für Zoë immer nur eine Liebe: Simon, ihren besten Freund. Aber bevor sie es ihm sagen konnte, zog er weg – und Zoë blieb wie eine zerkratzte Schallplatte an ihren Gefühlen hängen. Nun ist Simon wieder in London – frisch geschieden und so liebenswert wie einst. Doch ständig kommen Zoë der unausstehliche PR-Manager Nick, ihre hochzeitsbesessene Familie oder die Big Fat Greek Wedding ihres Bruders in die Quere. Und je schwieriger es für Zoë und Simon wird, desto mehr gilt: „Love Is All Around“ …

Meine Meinung

Zoë ist eine gute Protagonistin, da sie einfach herrlich normal ist. Sie ist empathisch und setzt sich für ihre Kollegen und ihr Magazin ein. Sie mag ihre Familie und lernt ihre zukünftige Schwägerin ganz neu kennen und findet in ihr eine tolle Freundin. Ich mochte Alice sehr. Abgesehen davon ist das Liebesleben von Zoë etwas angespannt, denn sie schwärmt seit jeher für ihren besten Freund und plötzlich ist er wieder in London. Diese Tatsache und der Stress und die Sorgen auf Arbeit führen bald zu gehörig Chaos.
Und dann ist da noch Nick, der ihr nur noch mehr Steine in den Weg legt und zunächst nicht sehr nett rüberkommt. Ich habe ihn aber im Laufe des Buches liebgewonnen.
Die Geschichte wird aus Sicht von Zoë beschrieben und ich fand das hier absolut passend und ausreichend. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie wirkte diese Geschichte so echt und menschlich. Die Charaktere waren alle nicht perfekt, was es vermutlich so realistisch macht. Ihr Umgang miteinander ist normal und kompliziert und es wirkt alles nicht so gezwungen. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch ließ sich flüssig lesen.
Die Geschichte selbst beziehungsweise ihr Verlauf hat mir nicht hundertprozentig gefallen, was der Gesamtwertung aber nur einen Stern Abzug einbringt. 

Freitag, 14. August 2020

20 in 2020 - Update 3

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Ich habe die letzten Tage zwei Lidschatten aufgebraucht, die ich im Rahmen von 20 in 2020 leeren wollte und deshalb war dringend ein Update fällig. Es könnte sein, dass dies schon das vorletzte oder letzte Update vor dem Abschluss ist.
Schauen wir doch mal, was sich seit dem letzten Mal getan hat und noch übrig ist
Der Überblick:

Bei den dekorativen Puderprodukten habe ich alle Ziele erreichen können 🥳
  • Beim Quad von Estée Lauder habe ich den Lidschatten aufgebraucht. 
  • Der Blush zeigt links unten sein Pfännchen  → -0,7 g | -3 g gesamt
  • Auch im Quad von essence habe ich das Braun endlich aufgebraucht → -0,7 g | 1 g gesamt
  • Das Pfännchen beim Highlighterton vom Trio war schon länger zu sehen. Wenn überhaupt hat es sich nur minimal vergrößert.
  • Der Lidschatten in der Palette von NYX war das letzte Mal auch schon aufgebraucht.
  • Das Duschgel von Kneipp ist mittlerweile leer. → -135 g | -205 g gesamt
  • auch das feste Shampoo ist aufgebraucht → -13,5 g | -57,3 g gesamt
  • Bei den Seifen von skinfood habe ich eine aufgebraucht und bei der letzten bin ich weiterhin fleißig dabei → -51,8 g | -172 g gesamt
Bei diesen Produkten tue ich mich offensichtlich am schwersten
  • Das Parfum ist in den letzten Zügen → -2,2 g | - 3,7 g gesamt
  • Die Gesichtsmaske ist leer → -5,2 g | - 17 g gesamt
  • Bei dem Überlack hat sich gar nichts getan. Und bei den aktuellen Temperaturen habe ich auch keine Lust drauf.
  • Der Kajal ist ein kleines bisschen geschrumpft, vermutlich habe ich ein oder zweimal angespitzt → -0,14 g | -0,25 g gesamt
  • Abgesehen davon, dass die Spitze flacher ist, hat sich beim Jumbo Eyepencil eher nichts getan. Seit ich ihn nicht mehr als Lidschattenbase verwende, ist mein Ziel ihn zu halbieren in weite Ferne gerückt.
Im Gesamtüberblick sieht es dann so aus
15 von 20 Ziele erreicht, was ich großartig finde. 
Meine einzigen beiden Sorgenkinder sind der Jumbo Eyepencil und der Überlack. 
Das Parfum ist so gut wie leer, für die Seife bleibt ausreichend Zeit und den Kajal wollte ich nur etwas reduzieren.

Ich bin positiv überrascht, wie gut ich bisher vorangekommen bin.

Wie läuft es bei euren Projekten?

Dienstag, 11. August 2020

Sarah Stankewitz: Lovely Mistake

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"Lovely Mistake" von Sarah Stankewitz ist Anfang Juli 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 350 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Teil 1 war Perfectly Broken und habe ich auch schon hier rezensiert.

Inhalt

Ein halbes Jahr ohne Dates, ohne Männer und vor allem ohne sich neu zu verlieben. Das ist Mollys Plan, denn sie hat eine schwere Zeit hinter sich und kann es sich nicht leisten, ihr Herz an den Falschen zu vergeben. Als sie jedoch von einem Wasserschaden aus ihrer Wohnung vertrieben wird, hat sie keine andere Wahl, als bei Troy einzuziehen, einem verdammt gutaussehenden Mechaniker. Ungewollt entdeckt sie die Narben aus seiner Vergangenheit und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch Troy gehört genau zu der Sorte Mann, von der Molly sich unbedingt fernhalten muss …

Meine Meinung

Molly hat in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. All ihre Beziehungen scheiterten irgendwann und zuletzt ist sie an ein besonders übles Exemplar geraten. Um sich erstmal auf andere Dinge zu konzentrieren, setzt sie sich eine Regel: Die nächsten 6 Monate wird sie keinen Mann berühren. Dumm nur, dass sie plötzlich ohne Wohnung dasteht und ihr gerade Troy anbietet die nächsten Wochen bei ihm zu wohnen.
Molly hat eindeutig ein Problem, denn ihr rutschen ganz schön oft Sätze raus, die sie eigentlich nicht sagen wollte. Überhaupt ist sie manchmal vielleicht etwas voreilig und zu spontan. Genau das macht sie aber auch sympathisch. Andererseits fand ich sie auch ganz schön herrisch und Troy lässt zu viel einfach mit sich machen. 
Die Protagonisten finden sich gegenseitig attraktiv, was sie auch vom jeweils anderen vermuten doch nicht sicher wissen. Als Leser kann man das sehr gut miterleben, da die Geschichte aus Sicht beider erzählt wird.
Molly gibt Troy sofort mit ihrer Regel zu verstehen, dass da nichts Laufen wird und so tänzeln sie umeinander rum. Aber auch Troy hält Molly auf Abstand und erzählt nicht gern von sich, vor allem nicht, wenn es um seine Vergangenheit geht. 
Ich fand es nicht ganz nachvollziehbar, warum Troy Molly so viel durchgehen lässt. Selbst Troy versteht sich in der Hinsicht nicht.
Ich hätte mir etwas mehr Zeit für die Entwicklung der Charakter gewünscht, sowie auch etwas mehr Tiefe bezüglich der Gedankenwelt der Protagonisten.
Mollys Freunde sind toll und kennt man schon aus dem ersten Band.
Das Buch enthält auch sehr traurige Aspekte und auch wenn mir klar ist, dass rationales Handeln dann nicht funktioniert und das Buch eben einen Rückschlag brauchte, fand ich den Grund/das Handeln nicht so recht nachvollziehbar.
Der Schreibstil war sehr angenehm und ich habe mit den Protagonisten mal mehr und mal weniger mitgefühlt.
Ein gutes Buch, welches ich in nur zwei Tagen ausgelesen habe.

Samstag, 8. August 2020

Talia Hibbert: Kissing Chloe Brown

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"Kissing Chloe Brown" von Talia Hibbert ist Anfang Juli 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das eBook umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

»Entschuldige, liebes Universum«, flüsterte Chloe dem Küchenboden zu. »Als du mich heute fast ermordet hättest – was übrigens ganz schön brutal war, aber ich kann das respektieren – wolltest du mir damit etwas sagen?«

Viel zu lange hat sich Chloe Brown von ihrer chronischen Krankheit einschränken lassen. Damit ist jetzt Schluss! Sie will das Leben in vollen Zügen genießen. Doch dann merkt sie, dass es nicht leicht ist, über den eigenen Schatten zu springen. Was sie braucht, ist ein Lehrer!

Red Morgan hat Tattoos, ein Motorrad und mehr Sexappeal als so mancher Hollywoodstar. Er ist außerdem Chloes neuer Nachbar und wäre die perfekte Unterstützung auf ihrer Mission. Aber als Chloe ihn näher kennenlernt, merkt sie, was wirklich hinter seinem rauen Äußeren steckt …

Meine Meinung

Zu Beginn waren mir die Protagonisten und ihre Abneigung zueinander und jeweilige Vergangenheit noch ein Rätsel. Mit der Zeit wurde das klarer und die beiden sympathischer. Doch ab einem gewissen Punkt hatte ich das Gefühl, dass es fast nur noch um die sexuelle Anziehungskraft ging. Für mich hat sich das zumindest in den Vordergrund gedrängt. Der Funke ihrer Gefühle sprang jedoch nur teilweise über und fühlte sich für mich nicht echt an. Auch die gewählte Sprache hat mir leider nicht gefallen und vielleicht dazu beigetragen, dass der Funke nicht übersprang. Gegen Ende hat dieser Fokus dann wieder etwas nachgelassen und das Buch hat mir wieder besser gefallen.

Die Geschichte an sich mochte ich, die Personen waren beide eigentlich sympathisch und vor allem Red ist einfach sehr aufmerksam und liebevoll im Umgang mit Chloe und ihrer Krankheit. Mir hat gefallen, wenn sie sich necken und mir hat gefallen, wenn Red seine Fürsorge gezeigt hat. Auch die Thematik, dass Chloe eine Krankheit hat, die sie zwar einschränkt, ihr aber letztendlich nicht den Spaß am Leben nimmt, finde ich super.
Es ist übrigens wieder eine Geschichte, die man aus Sicht von beiden Protagonisten erleben darf, was ich bevorzuge und hier auch sehr gut fand.
Summa summarum eine schöne Geschichte, die für mich in der Mitte einen Hänger hatte, dann aber wieder besser wurde.

Donnerstag, 6. August 2020

Makramee

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Hier ist es in letzter Zeit recht ruhig. Ich muss sagen, mir fehlt die Muse und die Zeit, mich mehr mit dem Blog zu beschäftigen. Abgesehen davon, habe ich auch das Gefühl, dass sowieso niemand liest, was meine Motivation nicht gerade fördert.
Na auf jeden Fall, gibt es für den vergangenen Monat keinen Aufgebraucht-Post, da nur zwei Produkte leer wurden. Die seht ihr dann im nächsten Post.
Stattdessen habe ich heute einen kleinen Einblick in zwei meiner ersten Makrameeprojekte.
Als erstes habe ich mein Kameraband mit einem Kreuzknoten umknotet, damit es nicht nur schwarz ist. Auf einer Hochzeit, wollte ich gern etwas helleres haben und konnte so gleich mal austesten, ob mir das Knoten Spaß macht. Macht es 😉

Das zweite Projekt war eine Handschlaufe für die Kamera, allerdings ist das noch nicht ganz fertig, weil ich die Länge nochmal anpassen muss. Auch hier habe ich nur Kreuzknoten geknotet.

Das dritte Projekt und zweite, welches ich euch zeigen möchte, ist eine Pflanzenampel.
Ich habe mich dafür an diese Anleitung gehalten, die das ganze meiner Meinung nach wirklich hervorragend erklärt: DIY: Makramee Blumenampel - Schritt für Schritt Anleitung von Gemischte Tüte
Ich mag das Ergebnis sehr gern und es ist wirklich gar nicht schwer, vor allem nicht mit diesem tollen Video. 
Ich habe mir auch einen tollen Tipp aus dem Video mitgenommen. Wenn man sich Pappe mit den gewünschten Abständen zuschneidet, kann man die Länge der Knotenabstände/Lücken ganz einfach einhalten. 
Diesen Tipp finde ich sehr hilfreich.

Ich bin gerade im Pflanzen-Fieber und finde Pflanzenampeln sehr hübsch und praktisch. Meine Schwester hat mir schon zwei geschenkt, aber ich wollte auch gern selbst lernen, wie man das macht. Gefühlt ist das gerade sehr in mode und auch ich habe Blut geleckt.
Abgesehen von einer zweiten Pflanzenampel weiß ich noch nicht, was mein nächstes Projekt sein könnte. Habt ihr Ideen?

Seid ihr auch schon dem Makramee verfallen?

Dienstag, 28. Juli 2020

Vegan! Das Goldene von GU

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"Vegan! Das Goldene von GU" ist Anfang Juli 2020 bei GU erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Glänzende Zeiten für Veganistas und Tierfrei-Fans: Die besten Rezepte und alles Wissenswerte rund um die vegane Küche gibt’s jetzt glamourös verpackt zwischen zwei Buchdeckeln. Vegan! Das Goldene von GU ist die Rezepte-Bibel für alle, die völlig tierfrei, aber geschmackvoll kochen wollen: Neben 300 Rezepten liefert das Buch jede Menge Tipps, Tricks und Know-how rund um die vegane Küche. Die Rezepte sind absolute Highlights der veganen Küche bei GU: Von tierfreier »Vurst« fürs Frühstücksbrötchen über bunte Gemüsegerichte bis hin zu veganem Seelenfutter sowie süßen Sünden wird hier garantiert nichts ausgelassen. Hochwertig gestaltet, superlecker und immer nahe am Alltag – mehr vegane Küche geht nicht!

Meine Meinung

Das Buch bietet eine gute Übersicht und vielen Hintergrundinformationen bezüglich veganer Ernährung. Es wurde beispielsweise darauf eingegangen, dass es wichtig ist ausreichend Proteine zu sich zu nehmen, aber nicht, welche Lebensmittel in welcher Kombination alle oder nahezu alle benötigten Aminosäuren enthalten.
Viele Grundzutaten und deren Zubereitung werden erklärt, wie zum Beispiel Seitan, Pflanzenmilch oder -sahne.
Es enthält klassische einfache vegane Rezepte, wie zum Beispiel viele Frühstücksgerichte und Currys, aber auch einige, bei denen Würste, Schnitzel oder Käse selbst hergestellt werden.
Man erhält sehr viele Gerichte mit kurzer Einführung und nützlichen Tipps zu Beginn des jeweiligen Kapitels zu Frühstück, inklusive Aufstriche, Grillgerichten, To Go Gerichten oder süßen Gerichten.
Die Rezepte enthalten immer Vorbereitungszeit (wie bspw Einweichen) und Zubereitungszeit, außerdem natürlich die Zutaten und für wie viele Personen oder Portionen, dieses vorgesehen ist. Ebenso stehen Makronährstoffe und Kalorien dabei.
An mancher Stelle hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, warum gewisse Zutaten gewählt wurden oder ob man die benötigten Proteinkombinationen erreicht. Manche Gerichte sind auch für großes Vorkochen gedacht, was ich etwas befremdlich fand, wenn im Rezept von 2 kg Tofu die Rede ist, aber da kann man ja umrechnen und für sich anpassen.
Die benötigten Zutaten sind zumeist nicht sonderlich ausgefallen, wobei natürlich immer wieder auch beispielsweise Seitan zum Einsatz kommt. Man kann dann individuell entscheiden, ob man das selbst gemacht nutzt oder fertig einkauft. Ansonsten bekommt man eigentlich fast alles oder alles im Supermarkt oder Reformhaus.
Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Bild und meist noch einen kleinen Tipp zu den Zutaten, die man austauschen kann oder welche besondere Eigenschaft sie haben oder was auch alternativ gut zu dem Gericht passt.
Zusammengefasst bekommt man ein Buch mit jeder Menge Rezepten, die zusätzlich um nützliche Informationen angereichert werden, die man bei der veganen Ernährung berücksichtigen sollte. Bezüglich Hintergrundinformationen fehlte mir zum Teil die Tiefe, aber für ein Kochbuch ist das schon super.
Ich denke am besten eignet es sich für Menschen, die Veganer bekochen oder vegane Gerichte häufiger integrieren wollen, aber auch für Veganer selbst ist es sicherlich gut geeignet.

Freitag, 24. Juli 2020

Brittainy C. Cherry: Wie die Ruhe vor dem Sturm

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"Wie die Ruhe vor dem Sturm" von Brittainy C. Cherry ist Ende Juni 2020 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 440 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Dieses Buch ist der Auftakt der neuen Chances-Reihe.

Inhalt

Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Easts Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass der Junge, den ich einmal geliebt hatte, zum Mann geworden war – ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Alles an Grey war in Schmerz versunken. Doch ab und zu sah ich den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen – und ich wusste, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnte.

Meine Meinung

Das Buch ist in zwei Teile geteilt und beginnt mit der gemeinsamen Vergangenheit von Grey und Ellie. Der erste Teile war sehr emotional für mich und ich habe sehr viele Tränen vergossen. Im zweiten Teil ging es dann im Erwachsenenalter der beiden weiter und die beiden treffen wieder aufeinander.
Ich fand es toll, wie sich Ellie für ihre Kinder, für die sie als Nanny eingestellt wird, einsetzt. 
Grey stand Ellie damals so toll zur Seite und genau das versucht sie heute auch für ihn zu tun. Wo Grey im ersten Teil noch liebevoll und umsorgend ist, so ist er im zweiten Teil sehr verschlossen und abweisend. Klar liegt das daran, dass er selbst mit der Trauer klarkommen muss und sich sogar von seinen Töchtern abschottet. Dass das nicht gut sein kann, ist ebenso klar und deshalb kümmert sich Ellie um die ganze Familie. Bei den Kindern gelingt es ihr einfacher die Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen. Grey dagegen lässt es zunächst nicht zu.
Wenn ich mich richtig erinnere, war der erste Teil nur aus Ellies Sicht geschrieben, wohingegen man im zweiten Teil auch Greys Sicht erleben kann. Das ist sehr hilfreich, um zu erkennen, warum er Ellie immer wieder von sich stößt.
Mit Geduld und Einfühlungsvermögen und vielen anderen tollen Eigenschaften kommen beide Protagonisten daher und passen daher auch eigentlich gut zusammen.
Der Schreibstil war mitfühlend, lustig, emotional und sehr angenehm zu lesen. Es gab ein zwei Momente, bei denen mir die Geschichte etwas zu sprunghaft voranging, aber insgesamt hat mir sie sehr gut gefallen.

Dienstag, 14. Juli 2020

Claire Kingsley: Cheeky Room Mate

Werbung//Rezensionsexemplar
"Cheeky Room Mate - Weston und Kendra" von Claire Kingsley ist Anfang Juli 2020 beim aufbau Verlag erschienen. Das eBook umfasst etwa 320 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Der erste Teil drehte sich um Alex und Mia (Book Boyfriend)

Inhalt

Diese Wohngemeinschaft war die schlechteste Idee, die ich je hatte....

Kendra ist unordentlich, ungeschminkt und trägt Zuhause dauernd Pyjamahosen und hat zerzauste Haare. Und dann hat sie auch noch versucht sich mit meinem One-Night-Stand anzufreunden und sie überredet zum Frühstück zu bleiben. Aber so etwas gibt es bei mir nicht.
Ich date nicht. Ich benutze keine Worte wie "Freundin" oder ich schreibe ihnen später schnulzige SMS. Beziehungen und Gefühle sind nichts für mich. Mich gibt es für eine Nacht und danach bin ich weg. Ich halte die Leute auf Distanz und ich habe meine Gründe dafür. Und damit lebe ich ganz wunderbar.

Aber als mir plötzlich mein ganzes Leben um die Ohren fliegt, gibt es nur eine Person, die für mich da ist: Kendra...

Meine Meinung

Auch wenn die Inhaltsangabe aus Sicht von Weston geschrieben ist, erlebt man die Geschichte abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten. Für mich hat es sich sogar so angefühlt, als wenn es hauptsächlich aus ihrer Sicht ist. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, war es aber vermutlich gar nicht so, sondern ausgewogen. Vielleicht ist das einfach der Eindruck, weil es meist so ist, oder weil ich selbst eine Frau bin.
Kendra kennt man schon aus dem ersten Teil, denn sie ist die Schwester von Alex und Lektorin, die sich gerade selbstständig gemacht hat. Weil sie jetzt nicht mit einem sicheren Einkommen rechnen kann, sucht sie eine Mitbewohnerin. Ihr Bruder empfiehlt ihr jemanden und diese Person zieht ein, als sie für ein paar Tage nicht zu Hause war. Stellt sich heraus, dass es sich gar nicht um eine Frau handelt und dieser jemand auch noch furchtbar mürrisch ist.
Weston hat ein Haus, dass gerade umgebaut wird und er hat das Hotelleben satt, weshalb er bei Kendra einzieht. Ihre Vorstellungen gehen etwas auseinander, weshalb sie nicht unbedingt optimal auskommen.
Natürlich ändert sich das...
Man muss den ersten Teil nicht kennen, weil zwar Charakter auftauchen, die man schon kennen würde, aber die für die Geschichte nichts zur Sache tun.
Der Schreibstil war wieder flüssig und angenehm zu lesen. Diesmal wurde aber das Ende nicht voraus genommen, sondern die Geschichte von Kendra und Weston von Beginn erzählt.
Zu Beginn war ich mir nicht sicher, was ich von den Protagonisten halten sollte, aber ich habe sie und ihre Mitmenschen liebgewonnen.
Auch die Geschichte mochte ich, obwohl sie eine relativ klassische Liebesgeschichte darstellt.
Ich wurde gut unterhalten und habe das Buch gern gelesen.

Freitag, 10. Juli 2020

Aufgebraucht #94

Werbung//Markennennung
Die erste Hälfte des Jahres ist um. Ein bisher recht seltsames Jahr, bei dem ich gespannt bin, wie es sich noch entwickelt.
Heute soll es aber mal wieder um meine aufgebrauchten Produkte gehen.
  • Penaten Baby Puder Verwende ich gelegentlich als Trockenshampoo-Ersatz. Vor allem wenn ich keine braunen Rückstände unter den Fingernägeln haben möchte oder abends vor dem Schlafengehen sehe, dass meine Haare ein wenig Auffrischung gebrauchen könnten. Bei dunklen Haaren kann es helle Rückstände geben. Ich habe es auch manchmal im Urlaub am Strand mit, um die Haut zu trocknen, damit der Sand sich leichter löst. Dafür verwendet habe ich es aber erst einmal und es hat mittelmäßig gut geklappt. Es hält sich ewig und ich habe schon ewig eine zweite Packung da.
  • Sun Ozon Sonnenfluid SPF 30 Das Sonnenfluid habe ich im Gesicht verwendet und dachte, dass es ganz gute Inhaltsstoffe hatte, habe aber gesehen, dass Alkohol ziemlich weit oben steht und weiß nicht, wieso ich es dann gekauft hatte. Ich fand es ganz angenehm im Gesicht. Werde ich aber wohl nicht nachkaufen wegen dem enthaltenen Alkohol.
  • skinfood indulgent body wash bar Dies ist die zweite, aus dem 3er Set, die ich nun aufgebraucht habe. Die Seife ist nicht schlecht und enthält ganz leichtes Peeling, aber sie ist auch nichts was ich mir nochmal holen würde.
  • Ucradle Lemon Shampoo Soap Ich habe die Shampoo Bar geschenkt bekommen und mochte den Geruch und den Schaum. Allerdings enthält es Sodium Lauryl Sulfate und hat damit ein recht harsches Tensid. Außerdem hat es meine Haar sehr ausgetrocknet, so dass es ohne Spülung gar nicht ging. Auch mit hatte ich das Gefühl, dass meine Haare schneller nachfetten. Ich habe noch ein zweites Shampoo in der Honig-variante und weiß noch nicht was ich damit machen soll, da ich mit Duschbrocken viel zufriedener bin. Werde ich mir nicht nachkaufen.
  • L.O.V Best Dressed Mascara Die Mascara habe ich als PR Sample bekommen und habe damals schon festgestellt, dass das Abschminken nicht so gut funktioniert. Sie schmiert beim Abschminken extrem und auch mit einem Reinungsgel, was sonst super funktioniert muss ich sehr gründlich vorgehen oder sogar ein zweites Mal ran. Etwas besser klappt es, wenn ich zunächst mit den Fingern und Wasser einen Großteil des Produkts abtrage und dann mit Gel abschminke. Das Ergebnis hat mir gut gefallen, aber das Abschminken ist ein Graus. Sogar so sehr, dass ich die Mascara gar nicht bis zum Ende aufgebraucht habe, sondern sie noch etwa halb voll entsorgen werde. Werde ich nicht selbst kaufen.
Ich bin ganz zufrieden, da es zum Teil auch Produkte sind, die ich schon sehr lange habe oder ich einfach gern aufbrauchen wollte.

Hat von euch auch schon jemand die Mascara benutzt? Hättet ihr sie bis zum Schluss aufgebraucht?

Dienstag, 7. Juli 2020

Kate Meader: Love Recipes – Süßes Verlangen

Werbung//Rezensionsexemplar
"Love Recipes – Süßes Verlangen" von Kate Meader ist Anfang Juni 2020 bei Piper Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 368 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Band der „Kitchen Love“ Reihe.

Inhalt

Cara DeLuca ist eine absolute Perfektionistin und gibt eigentlich nie die Zügel aus der Hand. Doch auf dem Junggesellinnenabschied ihrer Cousine in Las Vegas lässt sie sich einen Abend lang treiben – und erwacht am nächsten Morgen als verheiratete Frau. Ihr frisch gebackener Ehemann ist ausgerechnet der irische Konditor Shane Doyle, der in Jack Kilroys Restaurant arbeitet und so ständig in ihrer Nähe ist. Und der zuckersüße Ire stellt sich als ganz schön hartnäckig heraus. Denn während Cara ihren leichtsinnigen Ausrutscher so schnell wie möglich ungeschehen machen will, erkennt Shane bald, dass diese unbedachte Nacht der Vorgeschmack auf die große Liebe gewesen sein könnte.

Meine Meinung

Man lernt Cara als Perfektionistin kennen und schnell merkt man, dass sie ein Problem mit dem Essen allgemein und insbesondere in Gesellschaft hat. Sie wird von anderen oft als steif und eingebildet gesehen, weil sie sich zum Beispiel dem Teamessen im Restaurant nicht anschließt. Sie behält ihre Probleme lieber für sich und bekämpft sie allein.
In Las Vegas passiert es, sie ist ein bisschen (oder sehr) beschwipst, entspannt sich, hat Spaß und sie heiratet Shane. Doch auch das sieht sie als Problem an und versucht es allein aus der Welt zu schaffen. 
Shane dagegen hat andere Pläne und vielleicht geraten ja auch ihre ins Wanken?
Zunächst wirkte Cara auf mich eher nicht ganz so sympathisch, weil man sie doch viel so kennenlernt, wie sie von andere gesehen wird. Nach und nach erfährt man aber mehr über sie und ihre Geschichte. Sie kann auch witzig sein, wenn sie sich etwas fallen lassen kann.
Shane erscheint dagegen am Anfang sehr nett, doch hat einen Hintergedanken, der immer mehr erkennbar wird. Das hat ihn mir zumindest zwischenzeitlich ziemlich unsympathisch gemacht.
Doch natürlich klärt sich alles auch auf und ergibt, zu einem gewissen Grad, Sinn. 
Erzählt wird aus Sicht der beiden Protagonisten und ich mochte die Story. Und auch wenn der Schreibstil angenehm zu lesen war, auch die heißen Szenen mir gefallen haben, muss ich sagen, dass es mir schwerfiel, die Wechsel zwischen den Perspektiven zu erkennen. Es war anhand der Textformatierung nicht zu erkennen und ich habe immer einen Moment gebraucht, zu bemerken, dass wieder ein Wechsel stattgefunden hat. Ich weiß nicht, ob das ein Problem des E-Book-Formats war oder mir mit der Printausgabe genauso ergangen wäre.
Man muss den ersten Teil der Reihe nicht gelesen haben, ich bin mir aber sicher zu wissen, um wen es im ersten Teil ging, ohne das Buch zu kennen. Auch ließen die Andeutungen erkennen, um welche Charakter es im dritten Teil gehen wird. Die Leseprobe für den nächsten Teil, hat meine Vermutungen dann bestätigt.
Um es abzuschließen, kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat.

Freitag, 3. Juli 2020

Maybelline New York Brow Extensions

Werbung//Testprodukt
Ich darf mit gofeminin die Brow Extension Stifte von Maybelline New York testen.

Das sagt Maybelline New York über das Produkt
Die BROW EXTENSIONS haben die Textur einer Pomade – in einer praktischen Stiftform! Der Augenbrauenstift definiert und füllt die Brauen gleichmäßig auf. Dank der mit feinen Fasern angereicherten Creme wird für einen 3D-Effekt gesorgt, der die Brauen wunderschön betont und voller erscheinen lässt. Gleichzeitig werden die Brauen fixiert. Die Pomade ermöglicht eine leichte Anwendung im Handumdrehen und die Augenbrauen fühlen sich danach angenehm weich an.

Ich habe vier Farben erhalten
01 blond, 02 soft brown, 04 medium brown und 06 deep brown

So sehen die Minen aus. Sie sind sehr dick, weshalb ich angenommen habe, dass ein präzises Auftragen nicht geht. Tatsächlich mag der Auftrag nicht sehr präzise gehen, aber dafür geht er ruckzuck. Ich gehe einfach grob über meine Augenbrauen, um ihnen etwas mehr Farbe und Dichte zu geben und empfinde es erstaunlicherweise gar nicht als nötig präzise zu arbeiten.
Die Mine ist weich und ich habe direkt beim ersten Stift beim Swatchen die Mine abgebrochen. Daher dreht besser nicht so weit raus, damit ihr das Problem nicht auch bekommt.
Die Farben sind, entgegen meiner ersten Befürchtung, recht aschig, was ich persönlich besser finde. 
Ich habe alle Farben schon an mir ausprobiert und finde alle funktioniert mit meinen Augenbrauen.
Hier seht ihr übrigens die Fasern. Sie sind schwarz, unabhängig von der Farbe des Stiftes, was ich etwas seltsam finde. Vor allem bei blonden Brauen stelle ich mir das eventuell seltsam vor. Andererseits fallen sie eh kaum auf und sind eher wenige, weshalb es vielleicht gar keinen Unterschied macht. Meiner Meinung nach hätte man sie auch weglassen können.
Die Stifte selbst sehen nach Verwendung eher eklig aus, weil diese Fasern so seltsam herausgucken. 
Die Pomade ist nach dem Antrocknen wisch- und wasserfest, ich habe die Swatches mit Seife und einigem Wischen entfernen müssen. Und auch auf den Augenbrauen hält es den ganzen Tag.

So sieht es bei mir Aufgetragen aus. Links zügig aufgetragen und rechts danach mit einem Bürstchen leicht nach oben gebürstet. Dabei sieht man auch gut, dass das Bürsten keine Farbe abgetragen hat, da das Produkt schon getrocknet war.
Die Brauen sind nach dem Auftrag auch nicht so seltsam starr und hart, wie nach der Verwendung mit einem Augenbrauengel. Es ist tatsächlich eine Pomade in Stiftform, die gut antrocknet.

Bei Maybelline New York habe ich auf der Webseite keinen Preis gefunden. Anhand der anderen Produkte könnte ich mir vorstellen, dass er um die 8 € liegt.
Auf der Webseite gibt es auch nur die 4 Farben, die ich erhalten habe. Bei Asos dagegen gibt es 6 Farben und die Stifte kosten fast 15 €.
Ich kann leider noch gar nicht einschätzen, wie viel Produkt enthalten ist und wie schnell es sich aufbraucht. Meine Befürchtung ist aber, dass es recht schnell sein wird.

Fazit

Ich mag die Stifte erstaunlich gern und das liegt an den Farben, dem schnellen Auftrag und der Haltbarkeit.
Bei dem von mir vermuteten Preis muss ich aber sagen, dass ich sie mir vermutlich nicht selbst nochmal kaufen würde. Außerdem finde ich das Besondere an ihnen, die Fasern, überflüssig.