Dienstag, 19. November 2019

Julia Dippel: Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke

Werbung//Rezensionsexemplar
"Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke" von Julia Dippel ist Mitte Oktober 2019 bei Planet vom Thienemann-Esslinger Verlag erschienen. Das eBook umfasst etwa 528 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

Meine Meinung

Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Cover nicht angesprochen hat. Deshalb habe ich auch erst kein Interesse gehabt das Buch zu lesen. Doch dann habe ich auf Instagram (ich weiß nicht mehr bei wem) eine Empfehlung und etwas zum Inhalt gelesen und war plötzlich interessiert.
Man lernt Amaia kennen, die sich schon immer fragt, was das Geheimnis ihrer Familie ausmacht. Ihre Eltern verschweigen ihren Kindern etwas und manipulieren sie sogar. Als dann plötzlich dieser Fremde bei ihnen auftaucht, sieht Amaia ihre Chance mehr zu erfahren. Doch plötzlich gerät alles aus dem Ruder und sie findet sich innerhalb kürzester Zeit in einer neuen Welt wieder.
Cassardim ist so anders und verwirrend und ich mag es oft gar nicht, wenn ich durch viele neue Namen und Gestalten in Büchern nicht hinterher komme. Doch hier fand ich das nicht schlimm und man hat somit auch etwas nachvollziehen können, wie es Amaia geht, denn ihr geht es in der Hinsicht nicht anders. Obwohl ihre Geschwister teilweise eine große Rolle spielen, blieben sie oft recht blass für mich. Noár dagegen ist sehr präsent und sendet widersprüchliche Signale. Ich konnte mir ab einem gewissen Punkt vorstellen, warum, doch trotzdem fand ich die Entwicklung interessant.
Mir hat die Fantasie hinter Cassardim sehr gut gefallen. Mir hat auch das Tempo der Erzählung und die Länge des Buches, wie auch der Schreibstil gefallen und ich habe das Buch sehr gern gelesen. Ich fühlte mich irgendwie zufrieden, als ich das Buch ausgelesen hatte.

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