Samstag, 7. Mai 2022

Aufgebraucht #114

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Das erste Drittel des Jahres um und damit gibt es wieder einen kleinen Müllberg.
  • Blush aus der Freedom Blush Palette - Ich habe den Blush gern verwendet und überlege nun, ob ich die Palette aussortiere. 
  • Renate Granate Duschbrocken - Die Duschbrocken mag ich sehr, da man so kein flüssiges Duschbad vermissen muss. Es schäumt sehr schön und funktioniert auch als Shampoo gut und ich bei meiner Duschfrequenz auch sehr ergiebig. Auch diese Sorte mag ich recht gern, auch wenn ich finde, dass der Duft relativ bald verfliegt. Habe ich schon nachgekauft.
  • Bee Natural Pomegranate Lippenpflegestift - Da er Teil meines 22 in 2022 Projekts ist, habe ich ihn sehr regelmäßig verwendet und konnte verhältnismäßig schnell einen Fortschritt sehen. Ich habe ihn auch sehr gern verwendet. Da ich noch so viele Lippenpflege-Produkte habe, brauch ich über einen Nachkauf gar nicht nachzudenken.
  • Sandsteinseife - Die Seife bestand zur Hälfte aus mit Sand versetzter Seife, die für mein Empfinden sehr sanft peelt. Ich habe die Seife recht schnell als alltägliche Seife verwendet. Irgendwann blieb der Sandstein-Teil immer hartnäckiger übrig und funktionierte nicht so gut als Seife selbst. Insgesamt hat es aber sehr lange super funktioniert.
Das war es auch schon für den April und ich bin gespannt, wie sich der Mai entwickeln wird.

Dienstag, 3. Mai 2022

Anne Pätzold: Right Now - Keep Me Warm

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"Right Now - Keep Me Warm" von Anne Pätzold ist Mitte März 2022 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 2 der On Ice-Reihe und ist ein eigenständiges Buch, das ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen werden kann.

Inhalt

"Keiner von uns ist perfekt. Wir bestehen alle nur aus Chaos." "Sternenstaub. Wir bestehen aus Sternenstaub. Wir sind Sterne."

Marleigh hat Angst. Angst davor, ihre Wohnung zu verlassen. Doch als sie gezwungen ist, zum ersten Mal seit Wochen wieder nach draußen zu gehen, trifft sie ausgerechnet auf Aaron – den Eiskunstläufer, dessen Videos sie an den dunkelsten Tagen über Wasser gehalten und ihr geholfen haben, die Realität wenigstens für einen kurzen Augenblick zu verdrängen. Was Marleigh jedoch nicht ahnt: Aaron, der ihr so viel Mut und Hoffnung gegeben hat, leidet selbst. Denn seit seinem Unfall vor drei Monaten hat er sich nicht mehr aufs Eis getraut.

Meine Meinung

Man lernt Marleigh kennen, wie sie in ihrer kleinen Wohnung lebt und sich nicht nach draußen traut. Essen bestellt sie über Lieferdienst und als der mal ausbleibt und sie nichts mehr zu Hause hat, zieht sie sich an, um sich Essen zu besorgen. Doch an der Türschwelle kommt sie nicht weiter und bleibt doch zu Hause.
Als es dann einen Termin gibt, den sie unbedingt wahrnehmen muss und es schafft, das Haus zu verlassen, trifft sie auf Aaron. 
Es ist so schwer für Marleigh ihren Alltag zu bestreiten, mental anstrengend sich ständig mit den eigenen Ängsten und Gedanken auseinanderzusetzen. Die Autorin beschreibt sehr gut, wie es in Marleigh aussieht. 
Auch Aaron kämpft, auch wenn Marleigh das nicht gleich bemerkt. Er hat ebenso sein Päckchen zu tragen und auch hier bekommt man sehr gut mit, wie es ihm dabei geht. Dennoch ist er zu ihr so einfühlsam und lieb und unterstützend, dass man ihn nur ins Herz schließen kann.
Ich habe es genossen zu sehen, wie die Hauptpersonen beginnen sich gegenseitig zu helfen, auch wenn es teilweise unbewusst geschieht. Da die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Aaron und Marleigh erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in das Innere der beiden. Stellenweise bestehen die Dialoge aus Textnachrichten, die sie sich gegenseitig schreiben, welche ich eine gute Abwechslung und oftmals auch erheiternd fand.
Ich fand es auf der einen Seite erstaunlich, dass das jeweilige Umfeld so wenig davon bemerkt hat. Auf der anderen Seite haben sie auch gute Masken getragen und ihre Familie oder Freundinnen nicht an sich heran gelassen und ich glaube, dass das viele Menschen tun.
Obwohl die Thematik eigentlich recht schwer ist, fühlte sich die Geschichte für mich trotzdem auch leicht an. Vielleicht ist 'leicht' nicht das richtige Wort, sondern 'zart' trifft es besser. Ich verbinde 'zart' mit Marleigh und auch mit dem Umgang, den die Hauptpersonen miteinander pflegen. Es gab auch harte Stellen, doch der Gesamteindruck ist 'zart'.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich finde es gut, auf die Thematik aufmerksam zu machen und das Stigma zu durchbrechen. 

Dienstag, 19. April 2022

Karin Kuschik: 50 Sätze, die das Leben leichter machen - Ein Kompass für mehr innere Souveränität

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"50 Sätze, die das Leben leichter machen" von Karin Kuschik ist Ende März 2022 bei Argon Verlag erschienen. Das Hörbuch umfasst etwa 7,5 Stunden und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Gelesen wird es von der Autorin selbst.

Inhalt

Manchmal kann ein einziger Satz Situationen ganz leicht lösen – im Beruf wie auch privat. 50 solcher kleinen Sätze mit großer Wirkung hat Selbstführungsexpertin Karin Kuschik in diesem Buch versammelt und schöpft dabei aus ihrem reichen Erfahrungsschatz als Business- und Life Coach. Mit bildhafter Sprache und durch etliche Praxisbeispiele zeigt sie, welch befreiende Wirkung kraftvolle Worte für uns haben, wie sie uns stark machen, souverän und selbstbestimmt. Eine Schatztruhe voll bestechender, klarer, umsetzungsstarker Tipps. 

Meine Meinung

Tatsächlich geht es in dem Buch um 50 Sätze, die das Leben leichter machen. Die Sätze richten sich dabei nicht nur an eine andere Person, sondern können oftmals auch an sich selbst gerichtet sein. 
Jedes Kapitel startet mit dem Satz, gefolgt von Beispielen und Situationen mit ihren Klientinnen und Klienten, die diese erlebt haben und in denen ihnen der Satz geholfen hätte oder konkret geholfen hat. Jeder Satz schenkt einem zum Beispiel Freiheit, Mut, Selbstbestimmung und vieles mehr. Es geht viel um Selbstfürsorge und Selbstbestimmung und wie einem die Sätze dabei helfen. Sei es, die Situation gelassener zu nehmen, der Person gegenüber den Wind aus den Segeln zu nehmen oder seine Meinung zu vertreten.
Es ist nicht so, dass ich mir die 50 Sätze nun alle gemerkt habe und perfekt anwenden kann. Dennoch habe ich Impulse mitgenommen und sie haben mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. 
Ich finde es bewundernswert, wie sich manche Menschen ausdrücken können und dabei oftmals auch souverän rüberkommen. Die Autorin lässt es so einfach erscheinen und gibt Tipps, wie man den Satz auch für sich umformulieren kann, sodass er besser zu einem passt. Sie geht auch darauf ein, dass die innere Haltung und Ruhe oftmals ebenso wichtig sind, wie die Worte. Der gleiche Satz würde laut und wütend oder aufgebracht gesagt, nicht die gleiche Wirkung erzielen, wie wenn er ganz normal oder sogar unschuldig hervorgebracht wird. Der Vorteil des Hörbuchs ist, dass die Autorin ganz genau vormachen kann, wie der Satz am besten gesagt wird. Ich glaube, dass dies durch das Lesen nicht so eindrucksvoll rüberkommen würde, wie durch das Hören. 
Wie gesagt habe ich mir weder alle Sätze gemerkt, noch werde ich mich zukünftig perfekt ausdrücken können, doch die Impulse kamen an und vielleicht schaffe ich es ja zukünftig in bestimmten Situationen gelassener oder besonnener zu reagieren und in Gedanken zu mir selbst zu sprechen.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, insbesondere all jenen, die vielleicht auch einen Impuls benötigen und sich in manchen Situationen hilflos fühlen und nicht wissen, wie sie sich am besten ausdrücken.

Etwas abseits des Inhalts möchte ich noch kurz auf den Beginn des Buches eingehen. Der Start des Buches hat mich leider etwas gestört, da die Autorin erklärt, warum sie keine gendergerechte Sprache verwendet und man doch bitte wissen soll, dass alle mitgemeint sind. Ich verstehe, dass sie als Autorin das Recht hat zu entscheiden, wie sie die Texte formuliert und trotzdem finde ich die Erklärung nicht hinreichend. Ich für mich schließe daraus, dass die Autorin nicht verstanden hat, warum gendergerechte Sprache wichtig ist oder dass sie sie einfach nicht nutzen möchte. Auf der anderen Seite lese und höre ich natürlich noch andere Bücher und vorwiegend in Romanen wird darauf auch keine Rücksicht genommen. Ich glaube, dass es mir nicht so unangenehm aufgestoßen wäre, wenn die Autorin das Thema gar nicht angesprochen hätte. Andere mögen der Autorin dankbar sein, dass sie das Thema so behandelt. Ich denke jedoch, dass wir in der heutigen Zeit verantwortungsbewusster mit der Sprache umgehen sollten.

Wie siehst du das?

Freitag, 8. April 2022

Florence Given: Frauen schulden dir gar nichts

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"Frauen schulden dir gar nichts" von Florence Given ist Anfang März 2022 im Argon Verlag erschienen. Das Hörbuch umfasst etwa 6 Stunden, wird gelesen von Yeşim Meisheit und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Florence Given ist eine der international bekanntesten jungen Stimmen des Feminismus. Ihre charakteristischen Zeichnungen lieben über 600.000 Follower:innen auf Instagram. »Frauen schulden dir gar nichts« war ein großer Bestseller in UK. Die zweiundzwanzigjährige Florence Given ermutigt ihre Leser:innen, sich von gesellschaftlichen Erwartungen freizumachen. Ob es um »pretty privilege«, Selbstliebe, »Catcalling« oder Enthaarung geht, Florence Given öffnet uns die Augen darüber, wie stark das Frauenbild in unserer Gesellschaft noch immer von Oberflächlichkeit und Sexismus geprägt ist, und was das für Frauen an Einschränkungen zufolge hat. Sie geht dabei alle Themen an, die heute wichtig und kontrovers diskutiert werden: Rassismus, Sexismus, queere Identitäten, Body Positivity, Online-Dating und toxische Männlichkeit. Ein feministischer Ratgeber (nicht nur) für junge Frauen.

Meine Meinung

Ich beschäftige mich in den letzten drei bis vier Jahren intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit. Wenn man sich dabei nicht nur auf die Klimabilanz von einem persönlich oder des Arbeitgebers fokussiert, stößt man auch schnell auf das Thema soziale Nachhaltigkeit, worunter auch Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zählt. Außerdem bin ich dem Thema Feminismus auch auf Instagram immer häufiger begegnet, weshalb ich mich auch damit immer mehr auseinandergesetzt habe. Dachte ich früher noch, dass Gendersternchen doch nerven und ich mich auch beim generischen Maskulinum angesprochen fühle, denke ich heute komplett anders darüber und finde gendergerechte Sprache ein wichtiges Mittel, um nicht nur Männer in den Fokus zu rücken.
Worauf ich hinaus möchte: ich bin kein Profi auf dem Gebiet, kenne aber so einige Aspekte mittlerweile ganz gut. Das Hörbuch geht auf die verschiedensten Themen ein und wird auch mit den Erfahrungen von der Autorin untermauert. Viele Themen kannte ich also schon und denke, dass das Buch eine tolle Übersicht und möglicherweise auch einen Einstieg bietet.
Neben der gendergerechten Sprache, die selbstverständlich verwendet und auch von der Sprecherin umgesetzt wird, geht es aber im Fokus schon auch darum, dass Frauen niemandem etwas schulden. Weder müssen sie sich an die Wünsche und Konventionen ihrer Umgebung anpassen, noch sind sie es jemandem schuldig. Es ist wichtig die eigenen Beweggründe gelegentlich zu hinterfragen und ob man dies oder jenes wirklich für sich tut oder nur, weil wir durch Gesellschaft und Erziehung das Gefühl haben es tun zu müssen und glauben es nach eigener Motivation zu tun.
Die Autorin geht auch kritisch mit Themen wie Misogynie um, die nicht nur durch Männer ausgeführt wird. Ebenso Frauen oder weiblich gelesene Personen haben oft eine Frauenfeindlichkeit internalisiert, ohne, dass uns dies immer bewusst ist. 
Abgesehen vom Inhalt, der mir gut gefallen und gut dargestellt empfinde, hat mir auch gefallen, wie es von Yeşim Meisheit vorgelesen hat.

Mittwoch, 6. April 2022

Aufgebraucht #113

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Ich habe mich schon etwas ins Zeug gelegt, ein paar Produkte zu leeren. Die Creme und das Serum wollte ich sowieso aufbrauchen. Die Maske stammte aus einer Verschenke-Kiste und hätte vermutlich sonst länger in meinem Schrank gelegen.
  • Batiste Trockenshampoo - Ich verwende recht selten Trockenshampoo und mag dafür dieses sehr gern. Ich habe es schon mehrmals nachgekauft und werde es mir wieder nachkaufen.
  • Revolution Skincare 2 % Hyaluronsäure Serum - das ist meine zweite Flasche. Ich mag es ganz gern. Ich verwende aktuell ein anderes Produkt, könnte mir aber vorstellen es nachzukaufen. 
  • Revolution Skincare Lightweight Hydrating Gel Creme - Die Creme ist tatsächlich relativ leicht und fühlt sich wässrig an, wenn man sie verteilt. Ich habe sie gut vertragen und fand sie sehr angenehm. Ich werde aber erstmal eine andere Creme verwenden, die ich zu Hause habe und ggf. danach trotzdem etwas anderes austesten.
  • Papanga Zopfhalter - leider ist wieder einer kaputtgegangen. Ich verwende vermehrt andere Zopfhalter und trage diese seltener. Da ich auch noch welche da habe, kaufe ich diese vorerst nicht nach.
  • Salthouse Totes Meer Premium-Maske Perlen - Diese Maske habe ich aus einer "zu verschenken"-Kiste und habe beide Teile vergangenen Monat verwendet. Sie war ziemlich flüssig und reichlich. Ich habe keine tolle Wirkung bemerkt, aber immerhin hat sie meine Haut nicht gereizt. Werde ich mir nicht selbst kaufen.
Was wurde bei dir im März leer?

Dienstag, 22. März 2022

Amy Harmon: All the Songs of my Soul

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"All the Songs of my Soul" von Amy Harmon ist Ende Februar 2022 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 370 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Band der "Laws of Love"-Reihe und eine Neuausgabe von "Mein Himmel in deinen Händen".

Inhalt

"Ein Lied kann man nicht sehen. Man spürt es, man hört es, man bewegt sich dazu. Wenn du bei mir bist, habe ich das Gefühl, mit einem David zusammen zu sein, von dem sonst niemand etwas ahnt. Das ist das David-Lied, das niemand außer mir hören kann."

Nichts an Millie Anderson ist gewöhnlich - das weiß David Taggert in dem Moment, als er sie zum ersten Mal in seiner Bar erblickt. Wenn die blinde junge Frau tanzt, sieht sie aus wie ein Engel, und als die beiden ins Gespräch kommen, ist es, als könne sie direkt in seine Seele "blicken". Bislang hat sich Tagg stets nur im Ring lebendig gefühlt. Mit Millie ist auf einmal alles neu und aufregend. Überwältigend und schön. Doch dann steht Tagg plötzlich vor einer Entscheidung, die nicht nur sein, sondern auch Millies Leben für immer zerstören könnte ...

Meine Meinung

"All the Songs of my Soul" ist zwar der zweite Band einer Reihe, aber ich habe keine Vorkenntnisse benötigt, um der Geschichte folgen zu können.
Das Buch steigt in die Geschichte mit dem Verschwinden von Tagg ein. Die folgenden Kapitel sind abwechselnd besprochene Kassetten und aus Sicht von Moses, dem besten Freund von Tagg geschrieben. Die besprochenen Kassetten sind für Millie, die aufgrund ihres Blindseins keine Briefe lesen könnte. Stattdessen kann sie der Geschichte lauschen, ohne auf andere angewiesen zu sein, die ihr vorlesen. Was Tagg auf die Kassetten gesprochen hat und was Moses zusätzlich wiedergibt, hat mir ein erstaunlich gutes Bild von Millies Gefühlswelt gegeben. Klar sind das nicht ihre Gedanken und damit immer vom jeweiligen Betrachter eingefärbt, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass mir ihre Seite der Geschichte fehlte.
Ich habe die Hauptpersonen gut kennengelernt und mochte sie beide. Millie ist eine starke Frau, die sich um ihren kleinen Bruder Henry kümmert und ganz nebenbei ihr Leben trotz Blindheit wuppt.
Tagg hatte so seine Schwierigkeiten in der Vergangenheit und sich aber mittlerweile ein stabiles Leben aufgebaut. Er ist umgeben von einem tollen Team, sowohl was Freunde als auch Arbeit angeht. 
Bei Millie kommen jedoch Gefühle zutage, die er sonst nicht spürt und sie verbringen immer mehr Zeit miteinander.
Die ganze Zeit fragt man sich, was ihn dazu bewegt haben könnte, Millie und sein unterstützendes Umfeld zu verlassen. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen. Es war interessant, dass man "das Ende" schon kennt und sich nach und nach diesem Zeitpunkt nähert, mit dem das Buch begann. Weiterhin mochte ich die abwechselnde Erzählung aus der Vergangenheit dank der Kassetten und der Gegenwart durch Moses. 
Auf der anderen Seite verlief die Geschichte der beiden zunächst sehr gradlinig und schnell, bis zu dem Zeitpunkt, wo Tagg sie verlässt. Der Grund ist dabei leider der typische Grund, wie es ihn oft Romanen gibt. Obwohl ich das Gefühl hatte, ganz gute Einblicke in Millies und Taggs Gefühlswelt zu erhaschen, habe ich im Nachhinein auch das Gefühl, dass sie etwas blass blieben. Möglicherweise wäre es in der Hinsicht doch gut, den ersten Band gelesen zu haben, aber das kann ich nicht einschätzen.
Ich empfand das Buch als recht kurzweilige Unterhaltung, welches ich gern gelesen habe.

Freitag, 18. März 2022

[Review] Hello Fresh

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Hast du schon Erfahrung mit Hello Fresh gemacht oder schonmal davon gehört?
Ich war schon lange neugierig, aber auch skeptisch. Jetzt erhielt ich Dank trnd die Chance eine Box kostenlos zu testen und habe mich natürlich beworben.
Am Donnerstag kam die erste Box mit 4 Gerichten. Die ersten beiden haben wir schon gekocht und ich möchte ein Fazit ziehen.
Hello Fresh funktioniert so, dass du angibst, wie viele Personen essen und wie viele Gerichte du kochen möchtest. Jede Woche erhältst du dann eine Box mit allen Zutaten und für jedes Gericht eine Rezeptkarte.
Die Gerichte werden dir vorher in deinem Profil angezeigt und du kannst die Auswahl nach deinem Geschmack anpassen.
Wenn du mal keine Lust hast oder nicht zu Hause bist, kannst du das Abo pausieren. Auch die Anzahl der Gerichte lässt sich anpassen.

Unsere erste Box enthielt also vier Gerichte, alle mindestens vegetarisch, weil ich das so bei der Anmeldung angegeben habe und auch bei der Auswahl der Gerichte berücksichtigt habe.
Das Lieferfenster war mit 8-20 Uhr angeben und die Box kam per UPS am Vormittag. Es klingelte, die Ansage lautete "Paket für sie" und dann wurde es nur unten ins Haus gestellt. Danke, klar, die paar Stufen schaffe ich auch alleine 😅
Laut Info-Mails ändert sich zukünftig, dass die Lieferung mit einem eigenen Lieferdienst geschieht und die Lieferzeitfenster kleiner gewählt werden können. Damit habe ich aber noch keine Erfahrung gemacht.

In der Kiste befanden sich 4 Papiertüten, zwei Umschläge, Porree, Brokkoli und ein Beutel mit den Kühlwaren.
Blick in das Paket

Beutel mit den Kühlwaren und 3 Kühlpacks, die nur Wasser enthalten

Die Papiertüten sind passend zu den Rezeptkarten nummeriert. Den Brokkoli und Porree sowie die gekühlten Zutaten müssen dann selbst zugeordnet werden. Die Papiertüten können, so wie sie sind, ebenfalls im Kühlschrank gelagert werden.
Das ist aber auch kein Problem, da auf der Rezeptkarte auf der Vorderseite alle benötigten Produkte abgebildet sind. Bei dem ersten Gericht musste ich abgesehen von der Tüte nur den Brokkoli und den Tofu dazu holen.
Ausgepackt sah das dann wie folgt aus. Die Zutaten sind auf die Anzahl Personen abgestimmt und es blieb nichts übrig. Auf der anderen Seite ergibt sich daraus leider sehr viel Verpackungsmüll. 
Auf der Rückseite ist die Zubereitung detailliert beschrieben und das Kochen hat ohne Probleme geklappt.
Bei diesem Gericht fand ich den Kokosreis und die Soße zum Tofu etwas ausgefallener. Ersteres haben wir aber tatsächlich schonmal vor ein paar Wochen zum ersten Mal ausprobiert.
Die Soße fanden wir richtig lecker und man hat den Tofu kaum rausgeschmeckt, was auch meinem Mann sehr gut gefallen hat.
Alles in allem ein sehr leckeres und sogar veganes Gericht.
Bei dem zweiten Gericht wieder das gleiche Spiel. Die passende Tüte zur Rezeptkarte aus dem Kühlschrank holen, sowie die passenden Zutaten, die in dem Kühlbeutel kamen (hier Joghurt, Ketchup, Worcestersauce und Käse).
Auch hier hat die Anleitung alles sehr schön beschrieben und das Gericht war sehr lecker. Nicht ganz so außergewöhnlich, was den Geschmack angeht, aber doch auch interessant durch die Jalapeño im Käse, den Joghurtdip (nicht auf dem Foto zu sehen) und dem Dressing zum Salat.

Fazit

Die Gerichte sind lecker und gut nachzukochen. Die Rezeptkarten sind sehr groß, was in der Aufbewahrung unpraktisch, aber beim Kochen sehr angenehm ist.
Der Preis ist mit Neukundenrabatt (Code HFBOX (bis zu 80€ Rabatt auf die ersten 4 Boxen)) wirklich sehr gut. Ohne Rabatt empfinde ich die Box aber weiterhin ziemlich teuer und es entsteht leider auch sehr viel Verpackungsmüll.
Auf der anderen Seite verschwendet man keine Lebensmittel, weil man exotische Zutaten kauft, deren Reste dann verderben und probiert neue Rezepte aus.
Ich werde mir tatsächlich noch mindestens eine Box auf eigene Kosten bestellen, aber danach vermutlich nur, wenn es sehr interessante Rezepte gibt, auf die ich neugierig bin.

Hast du Hello Fresh schonmal ausprobiert?

Samstag, 12. März 2022

Neal & Jarrod Shusterman: Roxy

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"Roxy" von Neal Shusterman und Jarrod Shusterman ist Ende Februar 2022 bei FISCHER Sauerländer erschienen. Das E-Book umfasst etwa 448 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Als Isaac der überirdisch schönen Roxy begegnet, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Er fühlt sich lebendig wie nie, alles ist leicht und nichts scheint unmöglich. Isaac ahnt nicht, dass Roxy kein normales Mädchen ist, sondern eine Droge, hergestellt in einem Labor, um die Menschen von ihrem Schmerz zu befreien. Und Millionen Menschen lieben sie dafür. Doch das ist Roxy nicht genug. Sie will beweisen, wie tödlich sie ist.
Erzählt aus der Perspektive der Droge - Stell dir vor, Drogen wären Menschen wie du und ich ... Was würden sie fühlen, denken und wovon würden sie heimlich träumen?

Meine Meinung

Ich habe mittlerweile schon ein paar Bücher von Neal Shusterman gelesen. Da mir die meisten sehr gut gefallen haben, waren meine Erwartungen vielleicht zu hoch. Ich habe mir hier etwas anderes vorgestellt und bin extrem schwer reingekommen. 
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der Geschwister Isaac und Ivy sowie verschiedenen anderen "Personen". Nur dass die Personen Drogen sind und man somit erfährt, wie diese möglicherweise fühlen und denken. Mein größtes Problem war vermutlich, dass ich immer versucht habe zu verstehen, um welche Droge es sich handelt, ohne ausreichend Wissen zu haben, welche es überhaupt gibt. Die Drogen habe auch überwiegend (Spitz)Namen, die von ihrem gebräuchlichen Namen abweichen, weshalb ich also oftmals nur raten konnte, um welche Art Droge es sich handelt. Im Nachhinein war das auch nicht so relevant, aber das wusste ich da noch nicht. Außerdem hatte ich das Gefühl, mit den Namen überfordert zu sein und zu verpassen, wer Mensch und wer Droge ist. Mit der Zeit habe ich besser auseinander halten können, ob ich gerade einen Menschen oder eine Droge begleite und auch die Namen wurden vertrauter. 
Da die beiden Geschwister eine Abhängigkeit entwickeln, indem sie Medikamente nehmen und nicht dem Alkohol oder anderen harten Drogen verfallen, macht umso nachdenklicher. Es war erschreckend und erstaunlich, wie sich die beiden Geschwister verändert haben, unter dem Einfluss der Drogen beziehungsweise Medikamente. Ich habe die Entwicklung interessiert verfolgt, wohingegen es mir bei den Hauptdrogen bzw. -medikamenten Roxy und Addison schwerfiel. Ihre Welt und ihre Ziele haben sich mir nicht so gut erschlossen, abgesehen von dem Offensichtlichen, abhängig zu machen und neue Opfer zu finden. Entsprechend empfand ich die Abschnitte aus Sicht der Drogen nicht ganz so angenehm zu lesen und zäh. Das Buch hat für mich erst gegen Ende so richtig Fahrt aufgenommen.
Ich bin etwas zwiegespalten, wie ich das Buch finde. Etwa die erste Hälfte oder bis zu zwei Drittel des Buches hätte ich wohl 3 von 5 Sternen vergeben. Mit dem letzten Teil würde ich doch auf 4 erhöhen.

Dienstag, 8. März 2022

22 in 2022 - Update 1

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Die Zeit rast, aber das ist leider nichts Neues. Das Weltgeschehen ist kaum auszuhalten. Hier auf dem Blog geht es so normal weiter, was sich nicht richtig anfühlt und auf der anderen Seite einen Rückzugsort darstellt. Würdest du dir wünschen, dass Themen, wie der Krieg in der Ukraine, hier thematisiert werden?

Heute geht es erstmal um das erste Update des diesjährigen Projekts 22 in 2022.
  • Da ich mich anfangs mehr auf den Blush in dem kleinen Quad von NARS fokussiert habe, gibt es bei dem Blush aus der Palette zwar einen Fortschritt, aber noch kein Fertig-Ergebnis. Ein Gewichtsunterschied konnte mit der Küchenwaage nicht ermittelt werden. Leider ist die Palette für die Feinwaage zu schwer.😅
  • Den Blush von NARS habe ich sehr häufig verwendet, aber einen Unterschied sieht man nicht. Das Produkt ist wirklich sehr gut pigmentiert, weshalb man also nur sehr wenig braucht. → -0,22 g 
  • Das allererste Ziel habe ich mit dem Highlighter erreicht. Da er so weich ist, trägt er sich sehr schnell ab und ich habe sogar auch im zweiten das Pfännchen erreicht. → -0,85 g
  • Beim Bronzer sieht man leider auch noch gar keinen Unterschied. → -0,42 g
  • Der Sandsteinseife sieht man die Nutzung ganz gut an. Dabei ist der Sand-Teil etwas hartnäckiger in der Abnutzung als der Rest. → -26,32 g
  • Die marmorierte Seife ist auch etwas geschrumpft. → -12,88 g
  • Die Creme habe ich regelmäßig verwendet, auch wenn man hier den Fortschritt fotografisch nicht gut einfangen kann. → -16 g
  • Conny Conditioner ist bei mir gut im Einsatz und hat deutlich an Masse verloren. → -31,67 g
  • Die feste Massagebar ist zumindest ein wenig kleiner geworden. Hier muss ich mich für eine häufigere Nutzung disziplinieren. → -11,88 g
  • Das Hyaluronsäure Serum verwende ich regelmäßig und vermutlich braucht es noch etwa zwei weitere Monate, bis es leer ist. → -5,91 g
  • Das Niacinamide Serum dagegen verwende ich sehr sparsam, da ich es sonst nicht vertrage. → -2,55 g
  • Die Lippenpflege habe ich sehr regelmäßig verwendet, sodass ein deutlicher Unterschied zu sehen ist. → -1,93 g 
  • Den Nagellack habe ich bisher dreimal lackiert und der Fortschritt ist nicht so deutlich, wie ich es mir wünschen würde. → -0,84 g
  • Den Unterlack habe ich häufiger verwendet, aber der Unterschied ist zumindest dem Gewicht nach weniger. → -0,79 g
  • Die Augencreme verwende ich so regelmäßig wie noch nie. Wie viel noch drin ist, kann ich schwer sagen. → -1,75 g
  • Die Fußcreme habe ich schon wieder vergessen. Ich glaube, ich habe sie anfangs 2 oder 3 Mal verwendet. → -3,33 g
Ich wechsel mich zwischen den Lidschatten ab, andernfalls wäre vielleicht schon einer aufgebraucht. Zum Teil ist der Fortschritt schon ganz gut sichtbar. Bei dem Pigment geht es gefühlt langsam voran.
  • Lidschatten in NYX -Palette → -0,28 g
  • Pigment → -0,04 g
  • Restlidschatten dunkelbraun → -0,13 g
  • Catrice Lidschatten → -0,27 g
  • goldener Lidschatten → -0,2 g
  • basic Augenbrauenstift → -0,34 g
Insgesamt bin ich ganz zufrieden, da es einige Unterschiede zu erkennen gibt.
Auf der anderen Seite sind der NARS Blush, der Bronzer und das Pigment sehr hartnäckig.
Bisher konnte ich erst ein Ziel erreichen, aber ich denke, dass die Lippenpflege, der NYX Lidschatten und das Hyaluronsäure Serum bald folgen werden.
Startbild mit dem ersten erreichten Ziel markiert
Was denkst du, wird als nächstes leer?

Dienstag, 1. März 2022

Aufgebraucht #112

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Im Januar wurde gar nichts leer und auch im Februar sind nur drei Produkte leer geworden. Feste Produkte sind so ergiebig und die Seren waren einfach noch nicht so weit.
Daher also die kleine Auswahl für den Beginn dieses Jahres.

  • erlich body Seife - Die Seife gab es mal bei einer Bestellung dazu, wenn man über einen bestimmten Bestellwert kam. Ich habe sie gern verwendet, aber sie war auch nichts Besonderes. Würde ich nicht nachkaufen.
  • Isana Intensiv Serum Age Performance - Das Serum habe ich schon mehrmals gekauft und mag es gern. Diese Flasche hatte von Anfang an ein Problem mit dem Pumpspender. Gegen Ende ging er irgendwann gar nicht mehr, ich habe also daran rumgewürgt und plötzlich hat er einwandfrei funktioniert. Das Serum pflegt und tut meiner Haut gut, aber jetzt verwende ich erstmal eine andere Creme. Nachkauf nicht ausgeschlossen.
  • Syoss Oleo Intense Helles Rot - Die Haarfarbe durfte ich testen und ich habe auch einen Post dazu verfasst. Eine abschließende Meinung habe ich nicht, da das Färben noch keine Woche her ist.
Hast du Erfahrung mit einem der Produkte?
Kannst du eine gute rote Haarfarbe empfehlen?

Sonntag, 27. Februar 2022

[Review] Syoss Oleo Intense Permanente Öl-Coloration Helles Rot (5-92)

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Ich färbe meine Haare schon seit Jahren rot,  allerdings nur die unteren Längen. Als bei trnd ein neuer Produkttest mit Haarfarbe anstand, habe ich mich beworben.
Heute möchte ich meinen ersten Eindruck zu Syoss Oleo Intense Permanente Öl-Coloration mit euch teilen. Ich habe die Nuance Helles Rot (5-92) auf meinen Wunsch erhalten.
Das Foto zeigt das nachher. In echt ist das rot noch einen ticken dunkler. Und ihr seht ganz unten auch ein Foto vom Vorher, die Längen waren nämlich auch vorher schon rot. Beide Fotos sind aber intensiver, als es im Alltag tatsächlich aussieht.
Die Verpackung gefällt mir gut, weil die Schlagwörter gut rauskommen, der Fokus aber auf der tollen Haarpracht des Models liegt.
Wie üblich gibt es einen Einblick, wie das Ergebnis abhängig von der eigenen Haarfarbe aussieht. Ich habe mich dem Braun ganz rechts zugeordnet und finde, dass das Ergebnis dunkler geworden ist.
Leider ist der Produkttest-Zeitraum so kurz angelegt, dass ich nicht sagen kann wie sehr sich die Farbe noch durch Rauswaschen aufhellt. Das Foto oben ist nach einer Wäsche, abgesehen vom Ausspülen während des Färbens.
Die Inhaltsstoffe könnt ihr gern selbst nachlesen. Auf den ersten Blick habe ich beim Conditioner keine Silikone gesehen, was ich gut finde. Ansonsten bezweifle ich, dass Haarfarbe mit tollen Inhaltsstoffen aufwarten kann.
Die Packung wirbt damit, dass das Öl in der Coloration bewirken soll, dass die Farbpigmente besonders tief eindringen können. Im Conditioner ist Arganöl enthalten.
Die Packung enthält eine Tube mit Color-Pflege-Creme und eine Flasche mit Entwickler. Dazu gibt es ein paar Handschuhe, eine Anleitung und ein Sachet Conditioner.
Für mittellanges bis langes Haar werden 2 Packungen empfohlen.

Die Anwendung

Zunächst einmal wird die Tube mit der Color-Pflege-Creme in die Flasche gedrückt und dann kräftig geschüttelt, bis alles gut vermengt ist. Das hat an sich gut funktioniert und man konnte auch dank durchsichtiger Flasche gut beobachten, wie weit der Prozess vorangeschritten ist.
Dann kann man anfangen die Farbe aufzutragen. Ich verwende dazu eine Bürste, die mal in einer anderen Haarfarbe enthalten war.
Die Farbmischung ist cremig und erinnert mich an Conditioner. Was mir nicht gefallen hat, war dass die Farbe teilweise in dem langen Spritzaufsatz nicht richtig vermischt war. Relativ lange bekam man noch dunkel durchzogene Farbe aus der Flasche. Ob das problematisch ist, kann ich schwer einschätzen. Ich hätte eine leicht größere Spritztülle besser gefunden.
Ansonsten war die Handhabung gut und die Farbe tropft nicht. Ich habe allerdings trotzdem auf den Waschbeckenrand getropft, als ich zu viel Farbe auf die Bürste gegeben hatte. Das ließ sich aber super gut vom Waschbeckenrand mit Wasser abwaschen.
Dann 30 bis 45 Minuten einwirken lassen, ausspülen und den Conditioner auftragen und 2 Minuten einwirken lassen.

Fazit

Die Anwendung hat gut funktioniert, auch wenn ich eine größere Tülle besser finde. Der Conditioner hat gut gepflegt und ließ sich angenehm ausspülen (auch der Rest, den ich bei der ersten Haarwäsche verwendet habe).
Das Ergebnis hätte ich mir heller und röter gewünscht, da es doch sehr dunkel geworden ist.
Der Testzeitraum ist auch viel zu kurz gewählt, als dass ich über mehr als nur den Färbeprozess und den ersten Eindruck berichten kann.
vorher | nachher
Was denkst du zu dem Ergebnis?
Färbst du deine Haare?


Mittwoch, 23. Februar 2022

Christina Feirer: Likest du noch oder lebst du schon? Über den achtsamen Umgang mit dem Smartphone

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"Likest du noch oder lebst du schon?" von Christina Feirer ist Ende Januar im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen. Das E-Book umfasst etwa 176 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Morgens im Bett die Mails checken, mit einem Posting Likes sammeln, mit Menschen in aller Welt verbunden sein: Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, mehrere Stunden täglich verbringen wir mit Swipen, Tippen, Liken, Posten. Vergessen wir es einmal zuhause, haben wir Angst, etwas zu verpassen, werden nervös – warum eigentlich?

Digital-Detox-Coach Christina Feirer erklärt mit Know-how, Empathie und Witz, warum Apps in unserem Hirn das Belohnungszentrum aktivieren, welche Urinstinkte Likes in uns wecken und zeigt, wie das Dauerfeuer an Nachrichten und Informationen auf uns wirkt. Dabei wird das Smartphone nicht verteufelt, im Gegenteil: Feirer unterstützt dabei, die Beziehung zu unserem schlauen digitalen Freund auf ganz persönliche Bedürfnisse und Anforderungen abzustimmen – und zwar so, dass Online- und Offlinezeit in Balance sind und bleiben.

Meine Meinung

Ich hänge sehr viel an meinem Handy ab. Gerade im Dezember und Januar habe ich mich sehr oft dabei erwischt, wie ich durch Reels scrollte und dabei viel zu viel Zeit vertrödelte. 
Das Buch beschreibt einige Szenarien, wie sich das Smartphone und unsere Nutzung im Alltag einschleicht und zum Automatismus wird und es gab so einige in denen ich mich auch wiedererkannt habe. Die Autorin geht auch darauf ein, wieso unser Gehirn so darauf abfährt und welche Auswirkung das auf unseren Alltag und unsere Arbeit haben kann. Ich habe bei mir selbst schon beobachtet, dass meine Aufmerksamkeit schlechter geworden ist.
Das Wissen über das eigene Verhalten und die Mechanismen dahinter ist gut und wichtig. Für eine Veränderung braucht es jedoch mehr und was es dafür braucht, wird ebenfalls beschrieben. Dabei wird immer wieder betont, dass es nicht darum geht, das Smartphone und dessen Nutzung zu verteufeln.
Die Texte sind verständlich und werden durch Infoboxen aufgelockert, die das wichtigste nochmal hervorheben. Es ließ sich gut lesen und hat mir einen Mehrwert gebracht, weshalb ich das Buch auch weiterempfehlen würde, an alle, die sich mit ihrer Smartphone-Nutzung kritisch auseinandersetzen möchten. Die Autorin gibt dafür jede Menge Fragen zur Selbstreflexion an die Hand, anhand derer sich das eigene Verhalten und die Wünsche für die Zukunft hinterfragen lassen.

Donnerstag, 17. Februar 2022

Kate Clayborn: Der Klang unserer Liebe

Werbung//Rezensionsexemplar
"Der Klang unserer Liebe" von Kate Clayborn ist Ende Januar 2022 in der Verlagsgruppe HarperCollins erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Vor sechzehn Jahren hat sich Will Sterling in das Mädchen seiner Träume verliebt, ohne dass er sie je gesehen hat. Der Klang ihres Lachens hat ihn mitten ins Herz getroffen, als er unter ihrem Balkon stand. Bis heute ist die Erinnerung an sie nie verblasst, dabei weiß er nicht mal, wie sie damals ausgesehen hat. Die unerwartete Erbschaft eines Mietshauses führt ihn an den Ort zurück, an dem alles begann – aber an Liebe denkt Will dabei auf keinen Fall. So schnell wie möglich möchte er das Haus loswerden, doch er trifft auf Nora Clarke, die entschlossen ist, ihn von seinen Plänen für das Gebäude abzubringen – und deren Stimme ihm sehr vertraut ist …

Meine Meinung

Die Geschichte beginnt damit, dass Will das erste Mal Noras Stimme hört ohne sie richtig sehen zu können. Damit einher geht aber auch ein Erlebnis, dass ihn noch Jahre später mitnimmt. Als er dann eine Wohnung in dem Haus erbt, in dem sein Leben sich so gewandelt hat, möchte er diese nur so schnell wie möglich loswerden. Doch er hat seine Pläne ohne Nora gemacht, eine junge Frau, die so gar nicht einverstanden ist, mit dem, was Will vorhat.
Nora funktioniert zwar, aber so richtig gut geht es ihr nicht. Sie trauert noch immer und hält an ihrer Nonna fest. Als dann Will auftaucht und dem Haus den Kampf ansagt, muss sie dagegen vorgehen.
Nora lebt in ihrer kleinen Welt und mag keine Veränderungen. Im Laufe des Buches sieht man sie wachsen. Sie ist liebevoll zu den Bewohnern des Hauses und hält an Traditionen fest. Ihr sind ihre Wohnung, das Haus und die Hausgemeinschaft sehr wichtig und sie erwartet Respekt dem gegenüber.
Will lebt fast nur, um zu Arbeiten und das Erbe fällt ihm nur zur Last. Auch, weil es mit schlechten Erinnerungen verknüpft ist. Er ist freundlich und charmant und sich ziemlich schnell sicher, dass Nora die ist, die er damals gehört hat. Jedoch ist sie leider nicht auf seiner Seite.
Mir gefiel der Schreibstil sehr und die sich abwechselnde Perspektive der beiden Hauptpersonen. Die Bewohner des Hauses waren so schön schrullig und fürsorglich und haben sich immer um Nora und umeinander gekümmert.
Mir hat die Entwicklung von Nora und Will gefallen, wie sie jeweils ihre Dämonen vertreiben und mit der Vergangenheit nach und nach abschließen beziehungsweise neue Pläne machen. Mir hat auch gefallen, wie die beiden oftmals mit ihren Problemen umgegangen sind. Zwar war die Konfliktsituation oftmals nicht optimal, doch nach etwas Abstand, haben sie wieder zueinander gefunden und das Problem gelöst.
Die Geschichte hat viel Charme und war für mich trotz der relativ hohen Seitenanzahl eher kurzweilig, weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Die Geschichte hatte etwas Leichtes an sich, auch wenn die Themen gar nicht so leicht waren.

Dienstag, 8. Februar 2022

Jen Hatmaker: Einfach mehr Freiraum

Werbung//Rezensionsexemplar
"Einfach mehr Freiraum" von Jen Hatmaker ist Mitte Januar 2022 bei Gerth Medien erschienen. Das E-Book umfasst etwa 176 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Sehnen Sie sich nach mehr Freiraum in Ihrem Leben - sowohl räumlich als auch geistlich? Jen Hatmaker zeigt die praktische und die geistliche Seite eines bewussteren Lebensstils und welche Auswirkungen dieser auf uns selbst, unsere Familie und unser Umfeld hat. Sie lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie auf die Herausforderung einließ, "leichter durchs Leben" zu gehen. Und sich von dem zu trennen, was sie nicht wirklich benötigten, bewusster mit dem umzugehen, was sie kauften und besaßen, und sich vom allgegenwärtigen Konsumdenken nicht länger unter Druck setzen zu lassen.

Jen Hatmaker wirft einen frischen Blick darauf, wie unsere täglichen Entscheidungen die Nachhaltigkeit unseres Lebens und dieser Welt beeinflussen. Lassen Sie sich inspirieren!

Meine Meinung

Die Autorin ist offensichtlich gläubig, was durch die relativ häufige Erwähnung von Jesus und Gott, als auch viele Bibelzitate klar wird. Es hat mich nicht direkt gestört, aber passt einfach nicht zu mir und hatte ich auch nicht erwartet. Möglicherweise sollte "geistliche Seite" der Hinweis dazu sein?
Abgesehen davon bietet das Buch auch jede Menge Inhalt für Personen anderer oder ohne Glaubensrichtung. Es ist in sieben Bereiche geteilt und gibt zum Beispiel für Ernährung, Kleidung, Medienkonsum und Finanzen Gedankenanstöße und Tipps an die Hand, wie man sich mehr Freiraum schaffen kann. 
Letztendlich geht es darum, dass weniger eben oftmals wirklich mehr bedeutet. Weniger Geld ausgeben, bedeutet mehr Geld zur Verwendung, aber auch weniger Zeug und stattdessen mehr Freiraum. Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt dabei ebenfalls eine Rolle, denn weniger und bewusster Konsum ist nachhaltiger.
Das Buch ist einfach zu lesen und verstehen und auch aufgrund der Seitenanzahl sehr kurzweilig.
Neben ihren eigenen Erfahrungen werden auch interessante Fakten eingestreut, die den Konsumwahn und dessen Auswirkungen vor Augen führen.
Was mich teilweise gestört hat, war zum Beispiel, dass für meine Begriffe Jesus etwas zu viel Liebe erfährt, dass sich das Buch oftmals allein an Frauen richtet, vor allem gegen Ende sehr viel Bezug auf ein Vorgänger-Buch genommen wird und die Thematik für meine Begriffe zu oberflächlich angerissen wird. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet, beziehungsweise habe mich schon zu häufig mit den Themen auseinandergesetzt. Mir fehlte es an mehr konkreten Handlungstipps über "konsumiere weniger" hinaus.
Ich glaube, das Buch ist für alle jene, die einen ersten Einstieg in den Gedanken an mehr Freiraum durch bewussteren Konsum wollen. 

Dienstag, 1. Februar 2022

Wendy Wood: Good Habits, Bad Habits - Gewohnheiten für immer ändern

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"Good Habits, Bad Habits - Gewohnheiten für immer ändern" von Wendy Wood ist Anfang Januar 2022 im Piper Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 336 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Mythos Willensstärke: warum wir nicht an mangelnder Disziplin scheitern

Nutzen Sie die Kraft des Unbewussten, um Ihre Ziele zu erreichen!

Sie fragen sich, warum es mit dem Abnehmen nicht klappt? Und eigentlich wollen Sie schon lange regelmäßig Sport treiben, landen aber immer wieder auf der Couch? Fakt ist: Wir verbringen sagenhafte 43 Prozent unseres Tages damit, Dinge zu tun, ohne darüber nachzudenken. Wie wir auf Menschen reagieren; wie wir uns bei der Arbeit verhalten; wann und wie wir uns bewegen, essen und trinken: All das wird von Gewohnheiten bestimmt. Selbst komplexe Handlungen laufen oft auto­matisch ab. Dieses Buch erklärt, warum wir schlechte Gewohnheiten nicht allein mit Selbstdisziplin und Willensstärke loswerden und wie wir wirklich positive Veränderungen erreichen.


Meine Meinung

Gewohnheit geschieht ohne Willenskraft und braucht keine direkte Motivation, wenn sie einmal da ist. Gewohnheiten sind sowohl nützlich als auch nicht nützlich, je nachdem, um was für eine Gewohnheit es sich handelt.
Mit der richtigen Motivation, dem Kontext und der Reduktion von Reibung und ausreichend Wiederholung  können neue Gewohnheiten gebildet werden. All das erklärt dieses Buch im wissenschaftlichen Kontext und anhand vieler Studien und Experimente.
Zu Beginn wurde ich aufgrund der Wissenschaftlichkeit im Lesen ziemlich ausgebremst, aber unter anderem auch weil die Informationen interessant und wichtig waren und ich sie nicht nur überfliegen wollte. Ich merke, dass ich solche Texte deutlich langsamer lese, als beispielsweise einen Roman, da der Inhalt nicht nur an mir vorbeifliegen soll. Trotzdem ist der Text nicht zu trocken und alles verständlich und nachvollziehbar.
Insgesamt habe ich einiges über Gewohnheiten gelernt und verstehe besser, was Gewohnheiten sind und wie man sie bilden kann. Denn eine Gewohnheit ist eine wirklich gute Sache. Ich, beziehungsweise mein Gehirn, muss deutlich weniger Kraft aufwenden, einer Gewohnheit nachzugehen, als die gleiche Tätigkeit mit Willen und aktivem Bewusstsein auszuführen. Das Buch geht auch auf Sucht ein, die auch durch Gewohnheiten begünstigt oder eben vermieden werden kann.
Es gab einige spannende Informationen und gute Erklärungen, warum es nicht allein ausreicht etwas zu wollen. Ebenso wird erklärt, warum man an seinen Vorsätzen scheitert und dabei keinesfalls willensschwach ist.
Für mich ist dies ein interessantes Buch, welches sich gut lesen ließ. Ich habe einiges gelernt und kann zukünftig darauf achten, was ich aus Gewohnheit tue. Außerdem weiß ich nun, worauf ich achten sollte, wenn ich eine neue Gewohnheit ausbilden möchte.