Freitag, 10. Juli 2020

Aufgebraucht #94

Werbung//Markennennung
Die erste Hälfte des Jahres ist um. Ein bisher recht seltsames Jahr, bei dem ich gespannt bin, wie es sich noch entwickelt.
Heute soll es aber mal wieder um meine aufgebrauchten Produkte gehen.
  • Penaten Baby Puder Verwende ich gelegentlich als Trockenshampoo-Ersatz. Vor allem wenn ich keine braunen Rückstände unter den Fingernägeln haben möchte oder abends vor dem Schlafengehen sehe, dass meine Haare ein wenig Auffrischung gebrauchen könnten. Bei dunklen Haaren kann es helle Rückstände geben. Ich habe es auch manchmal im Urlaub am Strand mit, um die Haut zu trocknen, damit der Sand sich leichter löst. Dafür verwendet habe ich es aber erst einmal und es hat mittelmäßig gut geklappt. Es hält sich ewig und ich habe schon ewig eine zweite Packung da.
  • Sun Ozon Sonnenfluid SPF 30 Das Sonnenfluid habe ich im Gesicht verwendet und dachte, dass es ganz gute Inhaltsstoffe hatte, habe aber gesehen, dass Alkohol ziemlich weit oben steht und weiß nicht, wieso ich es dann gekauft hatte. Ich fand es ganz angenehm im Gesicht. Werde ich aber wohl nicht nachkaufen wegen dem enthaltenen Alkohol.
  • skinfood indulgent body wash bar Dies ist die zweite, aus dem 3er Set, die ich nun aufgebraucht habe. Die Seife ist nicht schlecht und enthält ganz leichtes Peeling, aber sie ist auch nichts was ich mir nochmal holen würde.
  • Ucradle Lemon Shampoo Soap Ich habe die Shampoo Bar geschenkt bekommen und mochte den Geruch und den Schaum. Allerdings enthält es Sodium Lauryl Sulfate und hat damit ein recht harsches Tensid. Außerdem hat es meine Haar sehr ausgetrocknet, so dass es ohne Spülung gar nicht ging. Auch mit hatte ich das Gefühl, dass meine Haare schneller nachfetten. Ich habe noch ein zweites Shampoo in der Honig-variante und weiß noch nicht was ich damit machen soll, da ich mit Duschbrocken viel zufriedener bin. Werde ich mir nicht nachkaufen.
  • L.O.V Best Dressed Mascara Die Mascara habe ich als PR Sample bekommen und habe damals schon festgestellt, dass das Abschminken nicht so gut funktioniert. Sie schmiert beim Abschminken extrem und auch mit einem Reinungsgel, was sonst super funktioniert muss ich sehr gründlich vorgehen oder sogar ein zweites Mal ran. Etwas besser klappt es, wenn ich zunächst mit den Fingern und Wasser einen Großteil des Produkts abtrage und dann mit Gel abschminke. Das Ergebnis hat mir gut gefallen, aber das Abschminken ist ein Graus. Sogar so sehr, dass ich die Mascara gar nicht bis zum Ende aufgebraucht habe, sondern sie noch etwa halb voll entsorgen werde. Werde ich nicht selbst kaufen.
Ich bin ganz zufrieden, da es zum Teil auch Produkte sind, die ich schon sehr lange habe oder ich einfach gern aufbrauchen wollte.

Hat von euch auch schon jemand die Mascara benutzt? Hättet ihr sie bis zum Schluss aufgebraucht?

Dienstag, 7. Juli 2020

Kate Meader: Love Recipes – Süßes Verlangen

Werbung//Rezensionsexemplar
"Love Recipes – Süßes Verlangen" von Kate Meader ist Anfang Juni 2020 bei Piper Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 368 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Band der „Kitchen Love“ Reihe.

Inhalt

Cara DeLuca ist eine absolute Perfektionistin und gibt eigentlich nie die Zügel aus der Hand. Doch auf dem Junggesellinnenabschied ihrer Cousine in Las Vegas lässt sie sich einen Abend lang treiben – und erwacht am nächsten Morgen als verheiratete Frau. Ihr frisch gebackener Ehemann ist ausgerechnet der irische Konditor Shane Doyle, der in Jack Kilroys Restaurant arbeitet und so ständig in ihrer Nähe ist. Und der zuckersüße Ire stellt sich als ganz schön hartnäckig heraus. Denn während Cara ihren leichtsinnigen Ausrutscher so schnell wie möglich ungeschehen machen will, erkennt Shane bald, dass diese unbedachte Nacht der Vorgeschmack auf die große Liebe gewesen sein könnte.

Meine Meinung

Man lernt Cara als Perfektionistin kennen und schnell merkt man, dass sie ein Problem mit dem Essen allgemein und insbesondere in Gesellschaft hat. Sie wird von anderen oft als steif und eingebildet gesehen, weil sie sich zum Beispiel dem Teamessen im Restaurant nicht anschließt. Sie behält ihre Probleme lieber für sich und bekämpft sie allein.
In Las Vegas passiert es, sie ist ein bisschen (oder sehr) beschwipst, entspannt sich, hat Spaß und sie heiratet Shane. Doch auch das sieht sie als Problem an und versucht es allein aus der Welt zu schaffen. 
Shane dagegen hat andere Pläne und vielleicht geraten ja auch ihre ins Wanken?
Zunächst wirkte Cara auf mich eher nicht ganz so sympathisch, weil man sie doch viel so kennenlernt, wie sie von andere gesehen wird. Nach und nach erfährt man aber mehr über sie und ihre Geschichte. Sie kann auch witzig sein, wenn sie sich etwas fallen lassen kann.
Shane erscheint dagegen am Anfang sehr nett, doch hat einen Hintergedanken, der immer mehr erkennbar wird. Das hat ihn mir zumindest zwischenzeitlich ziemlich unsympathisch gemacht.
Doch natürlich klärt sich alles auch auf und ergibt, zu einem gewissen Grad, Sinn. 
Erzählt wird aus Sicht der beiden Protagonisten und ich mochte die Story. Und auch wenn der Schreibstil angenehm zu lesen war, auch die heißen Szenen mir gefallen haben, muss ich sagen, dass es mir schwerfiel, die Wechsel zwischen den Perspektiven zu erkennen. Es war anhand der Textformatierung nicht zu erkennen und ich habe immer einen Moment gebraucht, zu bemerken, dass wieder ein Wechsel stattgefunden hat. Ich weiß nicht, ob das ein Problem des E-Book-Formats war oder mir mit der Printausgabe genauso ergangen wäre.
Man muss den ersten Teil der Reihe nicht gelesen haben, ich bin mir aber sicher zu wissen, um wen es im ersten Teil ging, ohne das Buch zu kennen. Auch ließen die Andeutungen erkennen, um welche Charakter es im dritten Teil gehen wird. Die Leseprobe für den nächsten Teil, hat meine Vermutungen dann bestätigt.
Um es abzuschließen, kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat.

Freitag, 3. Juli 2020

Maybelline New York Brow Extensions

Werbung//Testprodukt
Ich darf mit gofeminin die Brow Extension Stifte von Maybelline New York testen.

Das sagt Maybelline New York über das Produkt
Die BROW EXTENSIONS haben die Textur einer Pomade – in einer praktischen Stiftform! Der Augenbrauenstift definiert und füllt die Brauen gleichmäßig auf. Dank der mit feinen Fasern angereicherten Creme wird für einen 3D-Effekt gesorgt, der die Brauen wunderschön betont und voller erscheinen lässt. Gleichzeitig werden die Brauen fixiert. Die Pomade ermöglicht eine leichte Anwendung im Handumdrehen und die Augenbrauen fühlen sich danach angenehm weich an.

Ich habe vier Farben erhalten
01 blond, 02 soft brown, 04 medium brown und 06 deep brown

So sehen die Minen aus. Sie sind sehr dick, weshalb ich angenommen habe, dass ein präzises Auftragen nicht geht. Tatsächlich mag der Auftrag nicht sehr präzise gehen, aber dafür geht er ruckzuck. Ich gehe einfach grob über meine Augenbrauen, um ihnen etwas mehr Farbe und Dichte zu geben und empfinde es erstaunlicherweise gar nicht als nötig präzise zu arbeiten.
Die Mine ist weich und ich habe direkt beim ersten Stift beim Swatchen die Mine abgebrochen. Daher dreht besser nicht so weit raus, damit ihr das Problem nicht auch bekommt.
Die Farben sind, entgegen meiner ersten Befürchtung, recht aschig, was ich persönlich besser finde. 
Ich habe alle Farben schon an mir ausprobiert und finde alle funktioniert mit meinen Augenbrauen.
Hier seht ihr übrigens die Fasern. Sie sind schwarz, unabhängig von der Farbe des Stiftes, was ich etwas seltsam finde. Vor allem bei blonden Brauen stelle ich mir das eventuell seltsam vor. Andererseits fallen sie eh kaum auf und sind eher wenige, weshalb es vielleicht gar keinen Unterschied macht. Meiner Meinung nach hätte man sie auch weglassen können.
Die Stifte selbst sehen nach Verwendung eher eklig aus, weil diese Fasern so seltsam herausgucken. 
Die Pomade ist nach dem Antrocknen wisch- und wasserfest, ich habe die Swatches mit Seife und einigem Wischen entfernen müssen. Und auch auf den Augenbrauen hält es den ganzen Tag.

So sieht es bei mir Aufgetragen aus. Links zügig aufgetragen und rechts danach mit einem Bürstchen leicht nach oben gebürstet. Dabei sieht man auch gut, dass das Bürsten keine Farbe abgetragen hat, da das Produkt schon getrocknet war.
Die Brauen sind nach dem Auftrag auch nicht so seltsam starr und hart, wie nach der Verwendung mit einem Augenbrauengel. Es ist tatsächlich eine Pomade in Stiftform, die gut antrocknet.

Bei Maybelline New York habe ich auf der Webseite keinen Preis gefunden. Anhand der anderen Produkte könnte ich mir vorstellen, dass er um die 8 € liegt.
Auf der Webseite gibt es auch nur die 4 Farben, die ich erhalten habe. Bei Asos dagegen gibt es 6 Farben und die Stifte kosten fast 15 €.
Ich kann leider noch gar nicht einschätzen, wie viel Produkt enthalten ist und wie schnell es sich aufbraucht. Meine Befürchtung ist aber, dass es recht schnell sein wird.

Fazit

Ich mag die Stifte erstaunlich gern und das liegt an den Farben, dem schnellen Auftrag und der Haltbarkeit.
Bei dem von mir vermuteten Preis muss ich aber sagen, dass ich sie mir vermutlich nicht selbst nochmal kaufen würde. Außerdem finde ich das Besondere an ihnen, die Fasern, überflüssig.

Dienstag, 30. Juni 2020

K.T. Meadows: Whitefeather - Legende der Schwingen

Werbung//Rezensionsexemplar
"Whitefeather - Legende der Schwingen" von K.T. Meadows ist Ende Mai 2020 beim Carlsen Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 469 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Dies ist der erste Band der Buchserie "Legende der Schwingen", die insgesamt aus zwei Teilen besteht.

Inhalt

Die 18-jährige Liz steht kurz davor, ihre lang ersehnten Engelsflügel zu erhalten. Diese muss sie sich jedoch mit einem Sprung von der heiligen Klippe verdienen – der einzige Weg, um in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Wird sie weiße Schwingen tragen, gehört sie zu den anführenden Whitefeather, die kämpferischen Blackfeather besitzen schwarze Flügel. Liz sehnt den Tag des Rituals in gleichem Maße herbei, wie sie ihn fürchtet. Denn obwohl die helle Farbe ihre Bestimmung zu sein scheint, gehört ihr Herz jemandem, dessen Sprung ihn zu einem Blackfeather machen wird ...

Meine Meinung

Liz lebt mit anderen Kindern in einem Dorf an einer Klippe. Sie alle warten auf den Tag, an dem sie springen werden und dabei ihre Bestimmung bekannt wird. Wenn alles passt erhalten, sie weiße oder schwarze Schwingen und werden somit ein/e Whitefeather oder ein/e Blackfeather.
Liz wird zusammen mit ihren beiden Freunden Lijan und Fab als Nächstes aufsteigen und der Weg der drei scheint jeweils fest vorbestimmt. Als es am Tag des Absprungs jedoch anders kommt, muss sich Liz fragen, wie es dazu kommen konnte und ihren eigenen Weg finden.
Erzählt wird die Geschichte fast ausschließlich aus der Sicht von Liz es gibt aber mindestens zwei Abschnitte, in denen man sie aus Fabs Sicht erfährt.
Es passiert so viel, auch viel Unerwartetes und doch sind es, wenn ich es richtig mitbekommen habe, nur wenige Tage. Es gibt Phasen, in denen nichts passiert und dann wieder überschlagen sich die Ereignisse. Liz ist zu Beginn sehr genügsam und auf Ordnung orientiert und merkt nicht, wie wenig sie hinterfragt. Im Laufe des Buches legt sie in meinen Augen eine tolle Entwicklung hin. Fab konnte ich anfangs gar nicht gut einschätzen, doch er ist mir immer sympathischer geworden. Lijan hat mich extrem enttäuscht und ich bin überrascht, welche Rolle er in der Geschichte spielt.
Ich hatte eine relativ klare Erwartung von der Geschichte im Kopf und es kam erstaunlich viel anders, als erwartet. Es ist großartig, wenn mich ein Buch überraschen kann.
Leider endet der erste Teil mit einem Cliffhanger und ich freue mich, dass der zweite Teil schon im Juli rauskommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich den zweiten Teil ebenfalls rezensieren darf.

Donnerstag, 25. Juni 2020

Mixa Cica Repair Bodylotion

Werbung//Testprodukt
Ich habe über GoFeminin zwei Körperpflegeprodukte von Mixa erhalten. Zum Testen erhielt ich die Mixa Cica Repair Bodlotion und als Goodie den Mixa Atopiance Pflegenden Körperbalsam. 
Ich habe wie vorgesehen hauptsächlich die Bodylotion getestet und den Körperbalsam nur 1-2 Mal ausprobiert. Dazu kommt dann vielleicht noch ein gesonderter Post.
Die Flasche kommt mit 250 ml Inhalt und die Bodylotion ist für sehr trockene Haut vorgesehen und dafür mit Urea und Panthenol angereichert.
Die Inhaltsstoffe sind wie folgt:
Paraffinum Liquidum, Alcohol denat. und Parfum finde ich hier nicht so prall. 
Vor allem der Geruch ist sehr, sehr intensiv und schwer zu beschreiben, aber ich mag ihn nicht. Er hält leider auch lange vor und ich kann ihn nach dem Händewaschen noch an den Händen wahrnehmen oder am Körper auch noch am nächsten Tag, wenn ich mich abends eingecremt habe. Ich nehme ihn nicht mehr so intensiv wahr, wie am Anfang, empfinde es trotzdem als störend.
Was ich davon halten soll, dass es extra einen Hinweis gibt, dass die Creme nicht im Gesicht angewendet werden soll, weiß ich nicht.

Toll finde ich, dass man den Pumpspender schließen kann. So braucht man beispielsweise beim Verreisen, umsortieren oder Einkaufen keine Sorge haben, dass man den Pumpspender aus Versehen betätigt. Ich denke, dass so auch das Produkt besser geschützt ist, falls man es mal längere Zeit nicht verwendet.
Was ich absolut gar nicht nachvollziehen kann ist der Satz "Der praktische Pumpspender gibt genau die richtige Menge an Bodylotion ab und erleichtert die Anwendung".
Was ist denn genau die richtige Menge? Ein Pumpstoß entspricht der Menge für was? Einen Arm, ein Bein, ein Unterarm, ein gesamter Körper? Für eine Frau gleichermaßen wie für einen Mann? Sorry, aber das ist in meinen Augen eine sinnlose, wenn nicht gar schwachsinnige Aussage.
Die Konsistenz ist cremig, fest, wachsig, wohingegen der Balsam etwas weicher, flüssiger erscheint.
links: Körperbalsam | rechts: Bodylotion

Die Konsistenz der Bodylotion mag ich sehr, denn sie lässt sich gut verteilen und man hat das Gefühl, dass sie auch etwas einzieht. Wobei trotzdem auch ein wachsiges, glibschiges Gefühl auf der Haut verbleibt. Ich hatte manchmal sogar noch nach Stunden das Gefühl, dass man die Creme spürt, auch wenn sie nicht mehr schmiert dabei. Ich finde es schwer zu beschreiben was ich meine.
Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass sie meinen trockenen Schienbeinen gutgetan hat. Die sind nach ein paar Anwendungen weniger trocken und spröde.

Fazit
Der Geruch und das bleibende eingecremt Gefühl mag ich nicht. Dagegen finde ich die Pflegewirkung und das Auftragen gut.

Dienstag, 23. Juni 2020

Kelly Oram: V is for Virgin

Werbung//Rezensionsexemplar
"V is for Virgin" von Kelly Oram ist Ende Mai bei One (Bastei Lübbe) erschienen. Das E-Book umfasst etwa 336 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen – weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen ...

Meine Meinung

Zunächst einmal kurz zum Cover - ich mag diesen Farbschleier/"Schal" sehr. 
Ich hatte eine Leseprobe des Buchs gelesen und fand den Anfang großartig. Denn Valerie geigt ihrem Ex so richtig die Meinung und dann geht es hoch her. Das Video geht viral und sie muss plötzlich mit dieser Aufmerksamkeit umgehen lernen. Tja und dann ist da noch Kyle, der sie quasi als Frischfleisch betrachtet und versucht wie eine Trophäe zu gewinnen.
Valerie habe ich als starke Person wahrgenommen, die an ihren Prinzipien und besonders diesem einen Versprechen, dass sie sich selbst gegeben hat, hängt.
Sie scheint auch impulsiver zu sein, als sie sich selbst einschätzt, denn die gefilmte Situation bleibt nicht die einzige, in der sie sehr laut und offen ihre Meinung sagt, um nicht zu sagen explodiert.
Hat sie am Anfang mehr oder weniger nur ihre beste Freundin Cara an ihrer Seite, lernt sie ganz andere Schüler und Schülerinnen kennen, die sich unerwartet zu Freunden entwickeln.
So manche Entwicklung empfand ich als zu schnell oder unerwartet, doch die Message, die Valerie vertritt und verbreitet, finde ich gut.
Kyle konnte ich leider nicht leiden. Seine Sprüche und Ansichten finde ich nicht gut. Auch wenn die Entwicklung gegen Ende eine Besserung vorsieht, gab es doch viele enttäuschende Momente.
Erzählt wird aus Sicht von Valerie und ich denke, wenn ich auch die Sicht von Kyle erfahren hätte, dann hätte ich mich vermutlich nicht so abgeneigt gezeigt. Dennoch finde ich es gut, dass es nur ihre Sicht ist, denn das Buch dreht sich um sie und ihre Geschichte, ihre Ansichten und dem, was sie erreicht hat.
Dadurch, dass sich die Ereignisse so überschlagen und auch so einige Themen in dem Buch behandelt werden, hatte ich jedoch das Gefühl, dass man Valerie trotzdem nicht so gut kennenlernt und dem Buch etwas an Tiefe fehlt.
Letztendlich habe ich es doch gern gelesen und vergebe 4 von 5 Sternen.

Dienstag, 16. Juni 2020

Julia Ruda: Mein Pflanzen-Journal

Werbung//Rezensionsexemplar
"Mein Pflanzen-Journal" von Julia Ruda (@Friederikefox) ist Mitte Mai 2020 bei Yuna (Verlagsgruppe Random House) erschienen. Das Buch umfasst etwa 192 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Du möchtest deine Wohnung in einen kleinen Dschungel verwandeln und weißt nicht, wie du anfangen sollst? Du liebst deine grünen Freunde, bist aber ein wenig vercheckt? Oder möchtest du deine Pflanzenpracht vielleicht auf ein nächstes Level heben?

Dann bist du hier goldrichtig: Mit dem Pflanzenjournal kannst du deinen grünen Alltag organisieren: To-dos eintragen, DIY-Projekte festhalten und Gießgewohnheiten überprüfen.

On top ist das Journal gefüllt mit Inspirationen und Tipps rund um deine blättrigen Lieblinge. Zum Beispiel:
Was ist zu beachten beim Gießen, Umtopfen, Düngen oder der Wahl des Standorts?
Welche Pflanzen vertragen sich mit Haustieren?
Wie kann ich meine grünen Freunde vermehren?
Der ideale Begleiter für jeden Zimmerpflanzen-Freund. Viel Spaß beim Gärtnern!

Meine Meinung

Ich habe früher Pflanzen und deren Aufzucht geliebt, dann habe ich das wieder etwas aus den Augen verloren und seit ein, zwei Jahren packt es mich immer mehr. Ich merke, wie gut mir das grün von Pflanzen tut und wie sie mein Zuhause verschönern. Deshalb gab es in letzter Zeit auch ein paar Bücher zum Thema hier. Als ich dann dieses Exemplar entdeckt habe, war es um mich geschehen. 1. es geht um Pflanzen, 2. es geht ums Journaling, 3. es sieht einfach toll aus.
Ich habe mich also um ein Rezensionsexemplar beworben und es auch bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle.
Das Buch entspricht optisch sehr dem, was mir gefällt. Schön viele Pflanzen sehr schön illustriert.
Enthalten sind Monats- und Wochenübersichten, die nicht auf ein bestimmtes Jahr oder einen Monat festgesetzt sind. So kann man das Buch so benutzen, wie man möchte, sei es in einem Jahr regelmäßig oder mehrere Jahre immer mal bestimmte Monate. Es ist auch vollkommen egal, wann man im Jahr damit startet.
Die Wochenübersichten nehmen immer nur eine Seite ein und auf der gegenüberliegenden Seite finden sich verschiedene Informationen zu Pflanzen, deren Pflege oder deren Schädlinge. Gelegentlich gibt es auch ein paar Doppelseiten, die sich beispielsweise einem DIY-Projekt widmen.
Das Buch enthält einige nützliche Informationen, dennoch finde ich, dass es einige Grundlagen nur anschneidet. Dafür hat das Buch auch einfach zu wenig Seiten, um das Wissen vollumfänglich aufzubereiten. Ich vermute, dass das aber auch gar nicht der Anspruch dieses Pflanzenjournals ist.
Das Buch bietet eine gute Mischung aus Inspiration, Wissen und Kalender.