Donnerstag, 26. April 2018

Stacey Kade: From Scratch - Alles neu mit dir

From Scratch - Alles neu mit dir von Stacey Kade ist Anfang April bei LYX erschienen. Das eBook umfasst 528 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Sie stehen vor den Trümmern ihres Lebens – doch gemeinsam fangen sie noch einmal von vorne an

Mit fünfzehn wurde Amanda Grace entführt. 738 Tage hält ihr Peiniger sie gefangen, bevor sie entkommen kann. Vier Jahre später kämpft Amanda noch immer verzweifelt darum, ihr Leben zurückzugewinnen. 

Vor sechs Jahren war Chase Henry ein Superstar. Dann kamen die Drogen, der Alkohol und der tiefe Fall. Heute setzt er alles daran, wieder auf die Beine zu kommen. 

Als sie sich begegnen, stehen Amanda und Chase vor dem Nichts und wollen doch beide dasselbe: glücklich sein. Sie treffen eine Vereinbarung, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch was als gewagter Deal beginnt, entwickelt sich schon bald zu so viel mehr …


Meine Meinung

Der Prolog hat mich direkt gefesselt. Unvorstellbar, was Amanda passiert ist und wie sie damit umgeht. Zwei Jahre nach ihrem Entkommen kämpft sie immer noch mit den Folgen. 
Chase dagegen hat ganz andere Probleme und lässt sich von seiner Presseagentin überreden Amanda auszunutzen, um seine Karriere voranzutreiben. Obwohl er sich nicht wohl fühlt dabei, macht er mit.
Die Folgen sind anders als erwartet, denn die beiden Freunden sich an. Doch wie soll er ihr erklären, was er getan hat? Und wie soll sie mit ihrer Vergangenheit ein normales Leben führen?
Ich mochte beide Charakter, auch wenn Chase ganz schön feige ist, in dem was er tut. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten. Und die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander hat mir gefallen, auch wenn alles irgendwie recht glatt läuft. Die Probleme lösen sich oft zu schnell. Obwohl das Buch mit über 500 Seiten eigentlich eine gute Länge hat und sich die Charakter entwickeln konnten, kam es mir nicht lang und authentisch genug rüber.
Der Schreibstil war angenehm und flüssig, so dass ich das Buch ohne Probleme lesen und der Geschichte folgen konnte. Die Idee hinter dem Buch hat mir auch gefallen und ich war überrascht, wie stark Amanda teilweise mit ihrer Vergangenheit umgeht.
Wie gesagt, ich mochte die Geschichte und Entwicklung, allerdings fehlte mir etwas die Glaubwürdigkeit, da alles etwas zu einfach funktionierte.

Montag, 23. April 2018

Neal Shusterman - Scythe - Der Zorn der Gerechten

Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman ist am 14. März bei Fischer Verlage erschienen und der zweite Teil der Trilogie. Das eBook umfasst 544 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Achtung: die Inhaltsangabe und meine Meinung enthalten Spoiler bzw. Hinweise über den Ausgang des ersten Teils.

Inhalt

Citra hat es geschafft. 
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss. 

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt. 

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit. 
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.


Meine Meinung

Zunächst einmal habe ich mich sehr gefreut, mehr über diese Welt zu erfahren.
Nun ist Citra also eine Scythe und hat sich ihre ganz eigene Art Nachzulesen zugelegt. Ich finde ihren Gedanken dazu sehr zu ihr passend. Sie ist weiterhin mit ihrer Mentorin unterwegs und versucht gegen die Ideen der neuen Scythe-Bewegung zu wirken. Dabei ist sie immerzu in Gefahr ohne zu wissen wer sie bedroht. Als plötzlich Charakter auftauchen, mit denen man nicht rechnet, wird es spannend.
In diesem Buch wurden am Ende der Kapitel nicht mehr so häufig Einträge aus den Scythe-Tagebüchern abgedruckt, sondern viel öfter aus den Gedanken(? dem Protokoll?) des Thunderhead, was ich wirklich einen interessante Aspekt fand.
Ich finde die Inhaltsangabe zum Buch nicht so gut passend, da auf eine Liebesgeschichte angespielt wird, die im Buch aber kaum zum Tragen kommt.
Dafür gab es genug andere Aspekte, die das Buch interessant und spannend gemacht haben. Es gab Wendungen, die mich überrascht haben und ich fand interessant, dass neue Charakter wichtige Rollen übernahmen. Das Ende fand ich ebenfalls sehr überraschend und hat schon Cliffhanger-Charakter, weshalb ich wirklich gern wissen möchte, wie es im dritten Teil weiter geht.
Der Schreibstil war wieder sehr angenehm zu lesen und ich fand auch gut, dass das Buch sich Zeit gelassen hat. Ich stelle immer wieder fest, dass mir längere Bücher meist besser gefallen.

Habt ihr den ersten oder sogar schon den zweiten Teil gelesen?

Aufgegessen #4 - Süßigkeiten

Ich möchte euch wieder ein paar aufgegessene Produkte zeigen, wobei es heute nur um Süßigkeiten geht.

hitschler Schnüre 

Die Schnüre bekam ich zum Geburtstag von meiner Schwester geschenkt und ich habe mich sehr darüber gefreut. Zum einen, weil sie vegetarisch sind, und zum anderen, weil ich die früher immer sehr gern gegessen habe (zwar andere Marken, aber darum geht es nicht). Die Schnüre schmecken ziemlich intensiv, und mir haben sie gut geschmeckt. Sie sind etwas weicher, als die, die ich von früher kenne, aber das stört mich persönlich nicht. Enthalten sind 125g, den Preis kenne ich nicht. Ich würde sie mir bei Gelegenheit auch selbst mal kaufen. 

hitschler volles Rohr

Auch diese Sorte bekam ich geschenkt und kannte ich noch nicht. Außen saures Fruchtgummi und innen gefüllt mit Vanilleschaum(?). Es war mal etwas anderes und hat mir ebenfalls gut geschmeckt.  Diese Sorte ist sogar vegan und ich finde super, dass das mit einem Aufkleber hervorgehoben wird. Die Packung enthält ebenfalls 125g und ein Nachkauf kommt für mich in Frage.

Katjes für Dich Fruchtspaß

Diese Sorte habe ich bei Edeka entdeckt und bisher sonst nirgends. Sie sind wie die üblichen Katjes Gummibärchen von der Konsistenz her - also etwas weicher. Geschmacklich waren sie ok und ich würde sie auch nochmal kaufen. Die 200g Tüte hat glaube ich unter einem Euro gekostet.
Ich bin großer Fan der Katjes Fruchtgummis und Lakritz-Sorten.

WellMix Proteinriegel Karamell-Geschmack

Den Riegel habe ich zusammen mit der Sorte Schoko-Cookie im Angebot bei Rossmann gekauft. Leider sind die Riegel geschmacklich echt nicht lecker. Sie schmecken für mich eher seifig und seltsam. Der Schoko-Cookie-Riegel sah aus und schmeckte genauso wie Karamell, so dass ich mich wirklich Frage, ob der falsch verpackt war. Laut Webseite kostet ein Riegel 0,69€ und ich werde die keinesfalls nochmal kaufen.

Zusammenfassung

Ich freue mich, dass Hitschler nun auch explizit vegetarische und vegane Sorten anbietet und werde mal Ausschau halten danach.
Der Proteinriegel war für mich ein Reinfall.

Kennt ihr die Produkte? Kauft ihr gelegentlich Proteinriegel? Sind die alle so unlecker? 😂

Samstag, 21. April 2018

Mein Bullet Journal und Tools

Seit Anfang letzten Jahres führe ich ein Bullet Journal und möchte euch doch tatsächlich heute schon etwas mehr darüber erzählen.
Zum einen kurz darauf eingehen, was ein Bullet Journal, kurz BuJo, ist, welches Notizbuch ich und welche Werkzeuge verwende.

Was ist Bullet Journaling?

Das Bullet Journal wurde von Ryder Carroll entwickelt und die Ideen dahinter können auf bulletjournal.com nachgelesen werden.
Vom Prinzip geht es darum, sich selbst mit Hilfe eines Notizbuches zu organisieren. Die Idee besteht darin, ein sehr simples System zu schaffen, so dass man nicht durch zu komplizierte Vorgehen direkt wieder demotiviert oder behindert wird. Deshalb braucht man nur ein Notizbuch und einen Stift.
Durch Einträge (Bullets) listest man Termine, Aufgaben oder Notizen auf. Diese kannst du durch bestimmte Zeichen voneinander unterscheiden. Bei dem Original steht beispielsweise ein Punkt für eine Aufgabe, ein Kreis für einen Termin und ein Bindestrich für eine Notiz.
Um die verschiedenen Seiten zu strukturieren gibst du am besten eine Überschrift an, wie beispielsweise das aktuelle Datum.
Für einen noch besseren Überblick gibt es meist ein Monthly Spread - also eine Monatsübersicht, in die man seine groben Termine und Urlaub und ähnliches eintragen und immer wieder zurückkommen kann.
Im Weekly Spread schaut man auf die kommende Woche und plant, welche Termine anstehen und welche Aufgaben zu erledigen sind.
Hilfreich ist es, wenn die Seiten des Notizbuchs nummeriert sind. Denn dann kann man sich ein Inhaltsverzeichnis anlegen, damit man bestimmte Seiten schnell wieder findet.
Viele legen sich auch ein Future Log an, in dem sie das kommende Jahr aufzeigen und auch darin beispielsweise Geburtstage eintragen.
Jeden Tag beginnt man damit, aufzuschreiben welche Termine und Aufgaben anstehen. Am Ende des Tages oder bei der Vorbereitung des nächsten Tages, streicht man dann die Sachen ab, die erledigt wurden und überträgt, die übrig gebliebenen in den kommenden Tag. Das hilft vielen produktiver zu arbeiten.
Man gestaltet sich also einen Kalender oder Planer ganz so, wie man es gern hätte. Wie aufwendig man das ganze gestaltet ist jedem selbst überlassen. Ebenso welche der "Spreads" man am Ende tatsächlich benutzen möchte.

Viele gehen nämlich viel weiter als nur ein Notizbuch und einen Stift zu verwenden. Sie kreieren richtige Kunstwerke und adaptieren das Prinzip, so dass es perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Oft wird beispielsweise neben Terminen, Aufgaben und Notizen noch mit Hilfe von Farben in Kategorien, wie Privat, Arbeit, Haushalt, Studium usw. kategorisiert.

Ich habe damals das Gefühl gehabt, dass ich mich besser organisieren möchte. Ich habe oft Listen mit Aufgaben angelegt, weil ich sonst das Gefühl hatte, mir würde der Kopf platzen. Wenn ich Dinge nicht niederschreibe, dann kreisen sie immerzu in meinem Kopf herum, weil ich Angst habe sie sonst zu vergessen. Ich halte mich in meinem BuJo nicht an die "Vorgaben" des Bullet Journalings von Ryder Carroll, wobei auch niemand sagt, dass man es so machen muss. Es geht um die Idee dahinter.
Ich verwende es beispielsweise kaum als echten Kalender um Termine zu organisieren, sondern eher als ein Hilfsmittel um meine Aufgaben bezüglich Blog oder Haushalt zu organisieren.

Mein Bullet Journal

Ich verwende ein Leuchtturm 1917 Notizbuch in Medium (A5), Hardcover mit 249 gepunkteten, nummerierten Seiten.
Als ich die ersten Videos und Blogposts bezüglich Bullet Journaling geschaut habe, ist mir das Leuchtturm 1917 Notizbuch sehr oft begegnet, weshalb ich mich letztendlich auch dafür entschied. Ich habe als Einbandfarbe Schwarz gewählt, weil ich das schön neutral finde und damals auch noch dachte, dass ich es überall mit hinnehmen würde.
Ebenfalls sieht man richtig oft die gepunktete Lineatur, wenn es ums Journaling geht. Man hat so nämlich fast die Freiheiten einer Blanko-Seite, aber trotzdem gute Hilfslinien zum Schreiben oder Zeichnen oder Anlegen von Tabellen oder ähnlichem.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Journal und bin mir ziemlich sicher, dass ich den gleichen wieder bestellen werde, wenn mein aktuelles Notizbuch voll ist.
Das Papier lässt sich sehr angenehm beschreiben und es drückt oder blutet kaum etwas durch. Auch die gepunktete Lineatur finde ich erstklassig. Man kann so angenehm gerade schreiben, ohne dass Linien das Gesamtbild stören. Trotzdem hat man Anhaltspunkte, die das Zeichnen von Tabellen oder Kästchen sehr vereinfachen.

Meine Tools

Ich möchte euch kurz die Produkte vorstellen, mit denen ich mein BuJo gestalte und die sich für mich bewährt haben.
Meine Texte und Linien schreibe ich mit einem schwarzen Fineliner. Zu Beginn habe ich den Staedtler triplus fineliner verwendet. Allerdings hatte ich schnell den Eindruck, dass er zu zügig nicht mehr gleichmäßig schreibt.
Seit ein paar Monaten verwende ich den edding 88 office liner F, welcher aber eine dickere Spitze hat. Der edding 89 office liner EF ist da etwas dünner. Ich mag allerdings die Weichheit beim Schreiben mit dem F lieber und verwende daher fast ausschließlich ihn.
Auf den schmalen Klebezetteln, die ich gleich noch vorstelle, schreibe ich lieber mit einem Kuli, da die Oberfläche etwas anders ist und Fineliner zu leicht verwischen.
Die schmalen Klebezettel in der Mitte sind von Post it und gefallen mir sehr gut. Ich verwende sie für die Blogplanung, die ich euch schonmal näher vorgestellt hatte.
Ich zeichne mir dafür immer den kommenden Monat auf, beschrifte die Zettel mit Blogpostideen und klebe sie in den entsprechenden Tag. Wenn ich dann doch etwas umplane, kann ich es einfach umkleben, was wirklich ohne Probleme funktioniert. Sie halten sehr gut auf dem Papier, lassen sich aber ebenso ohne Probleme lösen und umhängen.
Wenn feststeht, dass sich an der Planung nichts mehr ändert, weil der Tag in der Vergangenheit liegt. Fixiere ich die zweite Seite mit Uhu Dry&Clean Roller, so dass die Zettel nicht mehr abstehen. Das Teil ist sehr praktisch und funktioniert super dafür.
Lineale habe ich verschiedene: zum einen das abgebildete Geodreieck, dann ein weiches durchsichtiges Lineal, welches ich mal wieder nicht mehr finde und ein 30cm Lineal, wenn ich größere Tabellen zeichne.
Für die farbliche Gestaltung verwende ich Buntstifte von Faber Castell, die mir schon während des Studiums gute Dienste geleistet haben.
Außerdem verwende ich die Stabilo Pen 68 in allen möglichen Farben des Regenbogens.

In zukünftigen Posts möchte ich ein bisschen darauf eingehen, was ich eigentlich so in mein Bullet Journal schreibe: Habit Tracker, ToDos, Listen und Tabellen verschiedener Art.
Habit Tracker steht auf meiner Liste ganz oben, bei den anderen Sachen bin ich mir noch nicht so sicher, was ich dazu erzählen könnte.

Ich bin jetzt gespannt, wer von euch ebenfalls ein Bullet Journal oder ähnliches führt!
Habt ihr noch Fragen zum Bullet Journaling oder meinen verwendeten Werkzeugen? Was für Posts wünscht ihr euch zum Thema?

Freitag, 20. April 2018

Ramin Waraghai - Rücken Fit Challenge

Rücken Fit Challenge von Ramin Waraghai ist am 12.03.2018 beim Meyer & Meyer Verlag erschienen. Das Buch umfasst 208 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zugeschickt. Vielen Dank an dieser Stelle!

Inhalt

Obwohl immer bessere Diagnose- und Operationsmethoden entwickelt und Schmerzmittel hergestellt werden, bekommt unsere Schulmedizin das Problem Rückenschmerzen nicht in den Griff. Doch auch die unzähligen, oft widersprüchlichen Trainings- und Therapieansätze, falsche Denkweisen über Rückenprobleme und nicht tragbare Heilsversprechen der Alternativmedizin führen den Betroffenen häufig auf eine schier endlose Reise der Verwirrung und Verzweiflung. Dieses Buch soll daher Klarheit schaffen bei der Frage: „Woher kommen meine Rückenprobleme wirklich und was kann mir persönlich am besten dabei helfen, sie zu lindern?“ Sportwissenschaftler Ramin Waraghai ermutigt den Leser, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und mithilfe der M.Ü.H.E.L.O.S.-Methode zu entscheiden, welche Aktivitäten auf biologischer, psychischer oder sozialer Ebene für ihn persönlich die optimale Hilfe auf dem Weg zur nachhaltigen Rückengesundheit darstellen.


Meine Meinung

Zunächst einmal: das Buch ist sehr sehr informativ. Es ist, in meinen Augen, anstrengender zu lesen, als ein Roman, da es eben wirklich viele Informationen beinhaltet. Der Schreibstil ist dabei aber sehr angenehm und der Autor geht immer auch auf eigene Erfahrungen ein und die Beschreibungen sind gut verständlich.
Obwohl ich keine wiederkehrenden Rückenprobleme habe, fand ich das Buch vor allem in den ersten Kapiteln sehr interessant und hilfreich.
Worauf das Buch am meisten aufbaut ist das Fass-Modell. Dabei geht es darum, dass man durch Stress, Bewegungsmangel, entzündliche Ernährung und jede Menge weiterer negativer Faktoren ein imaginäres Fass zum Volllaufen bringen. Eine unbedachte Bewegung, die augenscheinlich einen Hexenschuss auslöst, ist gar nicht wirklich ein Auslöser, sondern hat "nur" das Fass zum Überlaufen gebracht. Im Buch werden verschiedene Methoden beschrieben sein Fass zu leeren, um zu verhindern, dass es überläuft und somit zu Schmerzen kommt.
Dieses Prinzip wurde sehr gut erklärt und erscheint mir schlüssig. Es wird auch nicht allein auf die körperlichen Aspekte eingegangen, genauso wichtig sind beispielsweise die Einstellung und Denkweise zu dem Problem, oder auch die Lebensumstände und der Stress, den diese eventuell auslösen.
Die Challenge selbst besteht darin aus 7 möglichen Bereichen anhand von gezielten Fragen, die 3 erfolgversprechensten und am mühelosesten umzusetzenden Bereiche und ihre Aufgaben rauszusuchen, denen man sich dann 6 Wochen ganz gezielt widmet. Die Anfangsbuchstaben dieser 7 Bereiche ergeben das Wort Mühelos und das ist die M.Ü.H.E.L.O.S.-Methode von der im Klappentext die Rede ist.
Mir fiel es ehrlich gesagt schwer diese Bereiche zu bewerten und zu ermitteln welche Aufgaben ich umsetzen kann und will, weil ich in den meisten keine Notwendigkeit sehe. Ich habe glücklicherweise keine Rückenprobleme und daher in einigen Bereichen keinen Bedarf und Druck etwas zu verändern. Ich denke das funktioniert aber besser, wenn der Bedarf vorhanden ist.
Aber auch ohne Rückenprobleme gilt es das Fass zu leeren, damit es nicht zum Überlaufen und damit den Rückenproblemen kommt. Von daher finde ich das Buch für jeden geeignet, der sich mit seiner eigenen Gesundheit beschäftigen möchte, da ich den Ansatz allgemein sehr interessant finde.
Es sind auch einige Übungen mit guten Bildern und Texten beschrieben, die man machen kann um seine Mobilität zu verbessern. Auch sonst wird der Text öfter durch Fotos oder Grafiken aufgelockert, die die Beschreibungen hilfreich unterstützen.

Ich bin wirklich froh, dass ich das Buch lesen durfte, weil es ein wirklich interessanter Ansatz ist, den ich im Hinterkopf behalten werde. Ich werde bewusster versuchen mein Fass zu leeren mit Aktivitäten, die mir sinnvoll erscheinen und Spaß machen.

Habt ihr Rückenprobleme?
Und lest ihr gelegentlich Bücher, die in diese Richtung gehen?

Mittwoch, 18. April 2018

[AMU] my shell is my castle

Nachdem ich euch gestern in der Vorstellung der neuen Augenprodukte von essence schon zwei Augenmakeups gezeigt habe, gibt es heute noch ein drittes mit der Palette 03 my shell is my castle.
Verwendet habe ich das Hellblau/Flieder im inneren Drittel, das dunklere Türkis im äußeren Drittel und das helle Türkis als Übergangsfarbe.
Am unteren Wimpernkranz habe ich die gleichen Farben verwendet.

Wie findet ihr die Farbkombination?
Würdet ihr euch noch ein AMU mit der Palette wünschen? Wenn ja, mit welchen Farben?

Dienstag, 17. April 2018

[Review] essence Frühjahrsupdate - Auge (inkl. AMUs)

[Werbung] da ich die Produkte zugeschickt bekommen habe.
Ich bin euch ja noch den letzten Post zur Produktvorstellung der Frühjahrsprodukte von essence schuldig. Ich wollte euch gern nicht nur Swatches zeigen, sondern auch die Lidschatten austesten. Ich komme nur irgendwie nie dazu, die Cremelidschatten auszuprobieren. Aber bevor es den Post erst gibt, wenn die Produkte schon wieder aus dem Sortiment gehen, mache ich ihn nun, ohne die Cremelidschatten in einem AMU benutzt zu haben.
Die Vorschau findet ihr im Post Vorschau Auge und die bisherigen Reviews unter Review Lippe & Hand&Nagel sowie Review Teint. 
Kommen wir als erstes zu dem Doppelcremelidschatten story of my eyes liquid eyeshadow in der Farbe 10 roadtrippin'. Das Produkt wird mit einem Applikator aufgetragen, wie man ihn von Lipglossen kennt. Das Produkt ist flüssig bis cremig und kostet 3,99€
Das make me brow Eyebrow Powder habe ich in der Farbe 01 brown erhalten, was leider ziemlich warm und dunkel ist. Der Applikator ist fest und doch auch weich und lässt sich nur schwer aus der Verpackung ziehen, was sehr schnell dazu führt, dass man das Puder überall verteilt.
Der Cremelidschatten hat beim Swatchen ein guten Eindruck hinterlassen. Vor allem der Ton links, hat auf Anhieb gedeckt und schimmert toll. Bei dem Dunkelblau hatte ich den Eindruck, dass er fleckig werden könnte. Beim Abwischen der Swatches mit einem feuchten Tuch schien das Produkt auch relativ gut zu halten, dafür dass es ein feuchtes Abschminktuch war.
Das Augenbrauenpuder deckt ebenfalls gut, krümelt aber leider stark. Bei der Verwendung krümelt er ebenfalls ins Gesicht und ist mir für meine Brauen zu warm und dunkel. Außerdem verschmiert das Produkt auch sehr schnell und für einen sauberen Auftrag muss man sich Zeit nehmen.
Die volume hero mascara power black kommt mit einem Gummibürstchen daher und soll Volumen schaffen. Leider konnte sie mich bisher dahingehend nicht überzeugen. Sie macht schwarze Wimpern, aber Volumen oder Verdichten können andere Mascaras viel besser. Dann mit "extra Volumen und maximal getuschte Wimpern" zu werben, passt für mich nicht zusammen.
Ich bin gespannt, ob sie vielleicht mit der Zeit, wenn sie etwas trockener wird, besseres Volumen schafft. Sie kostet übrigens 2,99€

Die Palette finde ich optisch super schön und die Farben passen sehr gut zum Thema. Für 3,99€ bekommt man 10 Lidschatten, die zusammen 7g wiegen.
Die Swatches empfand ich als vielversprechend und auch auf dem Auge geben sie gut Farbe ab. Die Haltbarkeit ist allerdings nur mit Lidschattenbase gut, ansonsten verrutschen die Farben schnell in die Lidfalte. Am besten klappt es mit einem Cremelidschatten darunter, den ich mittlerweile immer verwende.
Zum Abschluss habe ich zwei Makeups mit der Palette für euch. Ein drittes gibt es morgen noch.
Ich habe mich zunächst an die rosanen Lidschatten gehalten.

Fazit

Die Lidschattenpalette ist mein Favorit.
Die Mascara gibt leider kaum Volumen, dafür ein natürliches Ergebnis geschwärzter Wimpern. Das Augenbrauenpuder ist leider nichts für mich, da es farblich zu warm ist und das Gekrümel nervt.
Den Cremelidschatten kann ich noch nicht beurteilen, bin aber gespannt, wie er sich am Auge verhält.

Was haltet ihr von den Produkten?
Habt ihr schon etwas aus dem neuen Sortiment gekauft?
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