Dienstag, 26. November 2019

Elle Kennedy: The Chase – Gegensätze ziehen sich an

Werbung//Rezensionsexemplar
"The Chase – Gegensätze ziehen sich an" von Elle Kennedy ist Anfang November bei Piper erschienen. Das eBook umfasst etwa 448 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Es heißt: Gegensätze ziehen sich an. Und da muss etwas dran sein, denn es gibt keine andere logische Erklärung dafür, dass ich mich so zu Colin Fitzgerald hingezogen fühle. Ich mag normalerweise keine tätowierten, videospielenden, Eishockey fanatischen Nerd-Typen, die denken, dass ich einfach nur hibbelig bin. Und oberflächlich. Sein falsches Bild von mir spricht also auch noch gegen ihn.

Und es hilft nicht, dass er ein Kumpel meines Bruders ist.

Und dass sein bester Freund in mich verknallt ist.

Und dass ich gerade bei den drei Jungs eingezogen bin. Oh, hatte ich nicht erwähnt, dass wir zusammen wohnen? Nein?

Ist eigentlich auch egal, denn Colin hat deutlich gemacht, dass er sich nicht für mich interessiert, auch wenn die Funken, die zwischen uns fliegen, unser Haus in Brand stecken könnten. Aber ich bin kein Mädchen, das einem Kerl hinterherläuft, und ich werde jetzt sicherlich auch nicht damit anfangen. Ich habe ohnehin alle Hände voll damit zu tun, mit dem College, einem ätzenden Professor und einer ungewissen Zukunft klarzukommen. Also, falls mein sexy grüblerischer Mitbewohner doch noch aufwacht und erkennt, was ihm fehlt: Er weiß, wo er mich findet.

Meine Meinung

Summer trifft Colin erst das zweite Mal und trotzdem fühlt sie sich wieder zu ihm hingezogen. Er scheint zwar Funken zu sprühen, wenn er sie anschaut, macht aber sonst keine Anzeichen etwas von ihr zu wollen. Und das bestätigt sich auch, als sie deutlich zu spüren bekommt, was er von ihr hält.
Dass die beiden dann auch noch zusammen wohnen, macht die Situation nicht entspannter.
Man bekommt aus der Perspektive beider Protagonisten mit, was ihre Gefühle, Sorgen und Ängste angeht. Man kann dadurch einige Situationen und Handlungen besser nachvollziehen, auch wenn ich trotzdem nicht verstehen konnte, warum Colin manchmal so mundfaul ist. Ich hätte mir gewünscht, dass er einfach mal zu seinen Gefühlen steht oder sich klar äußert.
Ich mochte trotzdem beide Protagonisten und obwohl hier auch mit einigen Klischees gespielt wurde, hatte das Buch auch die Botschaft, dass man nicht nur nach der Fassade urteilen sollte.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und man konnte das Knistern teilweise schon fast hören. Eine Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach, genau die richtige Länge hatte.

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