Dienstag, 8. Dezember 2020

Jennifer L. Armentrout: Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

Werbung//Rezensionsexemplar
"Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" von Jennifer L. Armentrout ist Anfang Oktober 2020 bei Piper erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Sterben ist ätzend – das weiß die 17-jährige Ember McWilliams aus eigener Erfahrung. Nach einem verhängnisvollen Autounfall hat ihre kleine Schwester sie dank einer übersinnlichen Gabe von den Toten zurückgeholt. Eigentlich nicht schlecht, nur dass seither alles, was Ember berührt, stirbt. Sie hält sich gewissenhaft an ihre Regel, nichts Lebendiges zu berühren – Jungs eingeschlossen. Doch als Hayden Cromwell an ihrer Schule auftaucht und behauptet, Ember könne ihren Fluch mit seiner Hilfe kontrollieren, weckt er ihr Interesse. Ember würde alles dafür tun, wieder andere Menschen berühren zu können. Sie möchte die Hand ihrer kleinen Schwester halten. Und sie muss zugeben, dass sie auch gerne Hayden küssen würde.

Meine Meinung

Nachdem Ember bei einem Autounfall vor 2 Jahren gestorben und von ihrer kleinen Schwester wiederbelebt wird, kann sie nichts anfassen, ohne das es stirbt. Noch dazu, dass sie noch zur Schule geht und sich seither um ihre Schwester kümmern muss, ist das eine riesige Belastung. Sie steht mit ihren Problemen allein da und muss nebenbei ihre Schwester erziehen, ohne sie berühren zu können. 
Es ist kein schönes Bild, dass ihr Leben beschreibt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und eine neue Welt eröffnet sich ihr.
Ember ist stark und hält durch und kam mir aber auch sehr zerbrechlich und gestresst vor. Sie steht enorm unter Spannung, was sich auch später äußert, dass sie sehr schnell aus ihrer Haut fährt. Es fällt ihr auch schwer anderen zu vertrauen. All das ist nachvollziehbar für mich und dennoch konnte ich keine Verbindung zu ihr aufbauen. 
Hayden ist voll auf ihrer Seite und versucht ihr zu helfen. Manchmal verhält er sich komisch oder kommt das nur, weil Ember das so interpretiert? Warum lässt er sich so oft vor den Kopf stoßen? Da die Geschichte nur aus Embers Sicht erzählt wird, bleibt Hayden für mich immer ein bisschen ein Rätsel, obwohl schon recht deutlich wird, dass Gefühle füreinander da sind.
So vieles bleibt bis zum Schluss unklar und dann kommt es plötzlich Schlag auf Schlag und so richtig überrascht hat mich die involvierte Person irgendwie nicht. Ich hatte da schon eine Ahnung, allerdings natürlich nicht das gesamte Ausmaß.
Für mich fühlte sich das Buch wie eine Achterbahnfahrt an, mal ging es bergauf und dann wieder bergab. Das Ende kommt recht plötzlich und es fühlt sich etwas so an, als wenn es noch einen zweiten Teil geben müsste, der erzählt, wie es weiter geht und mehr Hintergrundinformationen liefert und die Nebencharaktere tiefer beleuchtet.
Zusammengefasst wurde ich gut unterhalten, bin aber tatsächlich doch auch etwas zwiegespalten.

Noch eine kleine Anekdote. Als ich das Cover auf mein Handy geladen habe, um dieses Foto zu machen, dachte ich so "ich mag das Cover, das gefällt mir. Das erinnert mich irgendwie an den schönen Stoff, den ich gestern im Stoffladen gesehen habe." Da mir der so gut gefallen hat, hatte ich ein Foto gemacht und festgestellt, dass dort einfach mal der gleiche Zweig drauf ist, wie auf dem Cover. Was ist denn das bitte für ein Zufall? 😅

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