Freitag, 2. Dezember 2016

Zora Gienger - Winterzauber: Eine Liebe am See

Heute möchte ich den zweiten Winter-/Weihnachtsroman aus dem Hause des eBook-Verlags feelings vorstellen.

Winterzauber: Eine Liebe am See von Zora Gienger umfasst 293 Seiten und erschien Ende Oktober 2016.
Vielen Dank an feelings, dass ich das eBook lesen durfte.

Inhalt

Ein Café am Bodensee, der Zauber der Winterzeit und eine romantische Liebe.
Kathie führt ein kleines, romantisches Café am Bodensee – eine Oase der Idylle, in der sich die Gäste wohl fühlen. Doch die Zeiten sind hart, und Kathie muss um das Überleben ebendieser Idylle kämpfen. Das zeigt sich besonders, als ihr Lieblingsfeind aus Jugendzeiten auftaucht, der offenbar ein Konkurrenzcafé eröffnen will. Eine ausweglose Situation?
Kathie könnte verzweifeln, wäre da nicht die geheimnisvolle Angelina, die als Märchenfee auftritt und ihr nicht nur eine ganz besondere Teemischung anbietet, sondern ihr auch die Zukunft voraussagt:
Bald schon soll Kathie auf gleich zwei Verehrer treffen, die sie unter besonderen Umständen kennenlernen wird. Aber einer nur wird der Richtige für sie sein …

Meine Meinung

Kathie führt ein sehr erfolgreiches Café, ist aber ziemlich einsam, seit ihre Eltern nicht mehr in Deutschland leben und sie keinen Freund mehr hat.
Als dann ihr Lieblingsfeind Michael aus Jugendzeiten auftaucht und ein Konkurrenzcafé eröffnen will und ihr in einem Brief mitteilt, dass sie die Waren, die sie von seiner Schwester geliefert bekommt bald nicht mehr verkaufen darf, ist sie erstmal auf 180. Was bildet er sich eigentlich ein? Er hat sich überhaupt nicht geändert. Und bei genau dieser Meinung bleibt sie auch.
Obwohl sie mit ihrer Mitarbeiterin und Freundinnen oftmals sehr nett ist, kommt sie mir sehr oft festgefahren und unsensibel vor. Das gefiel mir an ihr leider nicht so. Sie keift Michael immer nur an, selbst wenn er sich normal und freundlich ihr gegenüber benimmt. Auch manche Einstellungen konnte ich nicht so recht nachvollziehen.
Neben dem Charakter von Kathie waren auch manche Ereignisse etwas übertrieben oder nicht ganz nachvollziehbar. Aber wenn man sich damit aber abgefunden hat, entpuppt sich der Roman insgesamt als eine nette Liebesgeschichte, die wiedermal schön in die Weihnachtszeit passt und mir gefallen hat.

Wie geht ihr damit um, wenn euch einer der Hauptcharakter mal nicht so gefällt oder nicht nachvollziehbar verhält? Könnt ihr darüber hinwegsehen oder ist das ein Grund das Buch abzubrechen?

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