Samstag, 10. Dezember 2016

Jane Harper - The Dry

Ich habe schon länger keinen Thriller mehr gelesen, daher war ich sehr gespannt, ob mir The Dry von Jane Harper gefallen wird.

Das Buch ist im Oktober diesen Jahres im Rowohlt-Verlag erschienen und umfasst 380 Seiten. Lesen durfte ich es Dank Blogg dein Buch.

Inhalt

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr...



Meine Meinung

Das Cover passt gut zum Thema. Die Buchstaben fühlen sich auch anders an, als der Rest des glatten Einbands. Ich finde so eine Spielerei prinzipiell gut, hier hatte ich jedoch zu Beginn etwas Probleme, weil es sich beim Lesen seltsam anfühlte. Aber recht schnell habe ich das gar nicht mehr gemerkt.
Als Aaron anlässlich der Beerdigung seines Jugendfreundes in das Städtchen zurückkehrt, muss er sich augenblicklich mit seiner Vergangenheit und dem Grund auseinander setzen, aus dem sie damals weggezogen sind. Die Eltern von Luke bitten Aaron noch etwas zu prüfen und nachdem sich immer mehr Ungereimtheiten ergeben, beginnt Aaron zusammen mit dem Polizeichef zu ermitteln.
In Rückblenden von Aaron und auch anderen Personen erfährt man immer mehr, was am Tag des Mordes und in der Vergangenheit passiert ist.
Obwohl am Anfang alles so klar erscheint, ergeben sich immer neue Hinweise und ich werde jedes Mal in die Irre geführt, genauso wie Aaron Falk auch.
Ich bin scheinbar genau für Thriller gemacht, da ich immer glaube, ich weiß wie es sich zugetragen hat und am Ende doch ganz anders kommt.
Einige Charakter waren mir schnell sympathisch, weil sie Aaron bei den Ermittlungen halfen und sich auch privat seiner annahmen. Der Erzfeind von ihm konnte mir bis zum Schluss nicht ans Herz wachsen und stellte damit natürlich das Feindbild dar, so dass ich immer nach Anzeichen gesucht habe, die auf seine Schuld hinweisen könnten.

Es war doch auch mal wieder gut einen Thriller zu lesen und sich jedes Mal von neuem Überraschen zu lassen.

Lest ihr gern Thriller? 


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