Dienstag, 8. Oktober 2019

Morgane Moncomble: Never Too Close

Werbung//Rezensionsexemplar
"Never Too Close" von Morgane Moncomble ist Ende September 2019 bei LYX erschienen. Das eBook umfasst etwa 463 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?

Meine Meinung

Violette und Loan bleiben zusammen im Fahrstuhl stecken und seitdem sind sie beste Freunde. Sie schlafen gelegentlich im gleichen Bett, aber alles ist rein platonisch. Wenn man allerdings liest, wie die beiden miteinander umgehen, bekommt man als außenstehender schon das Gefühl, dass da doch mehr ist zwischen den beiden. Die Protagonisten selbst scheinen jedoch wirklich eine rein platonische Beziehung zu führen, was sich jedoch so langsam ändert. Man spürt, dass da auf beiden Seiten langsam mehr als nur reine geschwisterliche Liebe ist. Bis Violette Loan um diesen Gefallen bittet.
Zum Glück drehte sich nicht das gesamte Buch um diesen Gefallen und seine Auswirkungen, da doch recht viel Zeit vergeht, um die Charakter kennen zu lernen und die langsame Veränderung ihrer Gefühle oder Erkenntnisse mit zu erleben. Auch wenn mir als Leser schnell klar wird, dass die beiden zusammen gehören, war es doch auch interessant zu sehen, wie Violette und Loan zu der Erkenntnis kommen. Nebenbei geht es auch um die Vergangenheit und damit einhergehenden Probleme oder Komplexe der beiden Hauptcharakter.
Der vergangene Feiertag hat sich perfekt angeboten, das Buch in einem Rutsch zu lesen und ich habe dabei schon ein bisschen das Kribbeln gespürt, was ich bei guten Liebesromanen spüre. Nebenher gab es aber auch Szenen in denen mir die Tränen über das Gesicht liefen.
Ich mag Bücher, die die Emotionen so rüber bringen, dass ich mitfühle. Daher habe ich auch dieses sehr gern gelesen.

Gefällt es euch besser, wenn ich das reine Cover poste oder ein "inszeniertes" Foto mir dem Cover darauf?

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