Dienstag, 24. September 2019

Emma Scott: The Light In Us

Werbung//Rezensionsexemplar
"The Light In Us" von Emma Scott ist Ende August 2019 bei LYX erschienen. Das eBook umfasst etwa 413 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat ...

Meine Meinung

Charlotte ist richtig gut als Geigerin, doch dann passiert etwas, was es ihr unmöglich macht so Geige zu spielen, wie sie es konnte. Somit versucht sie sich mit zwei Jobs über Wasser zu halten, bis sie das Angebot bekommt, als Noahs Assistentin zu arbeiten.
Noah war der Adrenalinjunkie schlecht hin, bis er sein Augenlicht und damit jeden Sinn fürs Leben verliert.
Man begleitet Charlotte in einer Zeit, in der es ihr gut geht bis ins Jetzt. Noah lernt man kennen, als er schon in der Krise steckt.
Sehr emotional geht es zu auf dem Weg der beiden Protagonisten. Ich fand beide sympathisch, auch wenn Noah am Anfang sehr verbittert und abweisend ist. Charlotte ist sehr empathisch und lässt nicht locker sich um Noah zu kümmern, selbst wenn er sie von sich weist.
Durch die Erzählung aus Sicht beider Protagonisten, kann man sich gut in Noah einfühlen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er das Lesen sehr angenehm macht und ich mich sehr in die Charakter einfühlen konnte. Das Buch ist sehr emotional und hat mich mitgerissen.
Die Entwicklung von Noah ging mir etwas zu glatt. Das heißt er veränderte sich in meinen Augen etwas zu schnell und das Buch rutscht etwas ins kitschige ab. Das heißt aber nicht, dass mir das Buch nicht trotzdem gefallen hat, denn das hat es sehr. Mir lief die eine oder andere Träne über die Wange, während ich das Buch in nur einem Tag ausgelesen habe.
Nach den beiden "All in" Büchern, hat mich die Autorin auch mit The Light In Us vollends überzeugt.

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