Donnerstag, 3. Januar 2019

Mona Silver: Verlorener Stern

Werbung//Rezensionsexemplar
Verlorener Stern von Mona Silver ist als Neuauflage im November 2018 erschienen. Das eBook umfasst 424 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

“Sein Herz floss über vor Liebe, er würde alles für sie tun, ihr alles geben, und doch war ihm bewusst, dass er ihr zuerst alles würde nehmen müssen.”

Philip Benett, Träger der Alten Seele Ka’athorn, glaubt in der 7-jährigen Hannah seine Nachfolgerin gefunden zu haben. Mit Hilfe der mystischen Kraft der Sterne soll aus dem Menschenkind eine Angehörige seines Volkes, eine Bo’othi, werden. Doch unerwartete Gefühle für ihre Mutter Victoria lassen ihn zögern. Gegen jede Vernunft ist Philip bereit, die Gesetze und Regeln des Sternenvolks zu brechen, und bittere Konsequenzen in Kauf zu nehmen, um Hannahs Leben zu retten. Fortan lebt er versteckt, bis sich offenbart, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war und das Schicksal aller Bo’othi mit ihrem verknüpft ist.

Meine Meinung

Philip trifft auf Hannah und ihre Mutter und prägt sich auf sie. Das heißt zu ihrem nächsten Geburtstag wird er anfangen sie auszubilden. Ungewöhnlich ist, dass die Prägung schon so viel eher passiert ist und er beginnt sich unerlaubterweise schon jetzt mit ihr zu beschäftigen und kommt sowohl Hannah als auch ihrer Mutter Victoria näher. Natürlich bleibt das nicht unentdeckt und Philip muss sich für seine Taten verantworten.
Leider war die Formatierung auf meinem Kindle irgendwie kaputt. Sätze waren teilweise doppelt, Wörter durch Leerzeichen getrennt, durch Bindestrich getrennte Wörter nicht in unterschiedlichen Zeilen. Das hat den Lesefluss und Gesamteindruck gestört, allerdings weiß ich nicht, ob das nur ein Problem mit meinem Kindle war oder ein allgemeines.
Die Geschichte hat mir eigentlich ganz gut gefallen, allerdings war mir der Schreibstil teilweise etwas zu sachlich. Erzählt wurde hauptsächlich aus Sicht von Philip mit gelegentlichen Perspektivwechseln. Besonders am Anfang fiel es mir schwer zu folgen und den verschiedenen Namen, vor allem die der alten Seelen, auseinander zu halten. Ich fand auch die Gefühle von Philip etwas zu plötzlich, da sie sich für mich eher nicht so ersichtlich angebahnt haben. Gegen Ende wurde das Buch immer besser, es wurde interessant und ich hatte nicht mit den Wendungen gerechnet, die das Buch bereithält.
In Sternen ausgedrückt würde ich wohl der ersten Hälfte des Buches nur 3 von 5 geben, dem Rest dann 4 von 5.

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