Dienstag, 10. April 2018

Sarina Bowen - The Ivy Years - Bevor wir fallen

The Ivy Years - Bevor wir fallen von Sarina Bowen ist Ende März bei LYX erschienen und der erste Teil der Ivy-Years-Reihe. Das eBook umfasst über 300 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Die Liebe kann dich heilen ... aber auch zerstören. 
Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen sexy Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen – aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance ...


Meine Meinung

Corey hat sich zwar mit ihrem Schicksal ganz gut arrangiert und ist froh endlich auf das College und somit weg von ihren übervorsorglichen Eltern zu kommen, dennoch gibt es oft genug Momente, die sie verzweifeln lassen. Sowohl ihre Wohnung, Mitbewohnerin und der heiße Nachbar Adam Hartley von gegenüber sind toll. Schnell freundet sie sich mit Hartley an und kann nicht verleugnen, dass sie sich in ihn verliebt hat.
Die Tatsache, dass Corey sich in ihn verliebt und das zumindest gedanklich auch zugibt, hat mir schonmal gut gefallen. Oft ist es doch so, dass beide Protagonisten sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen. Sowohl Corey, als auch Hartley sind sympathische Charakter, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Das hat sich insbesondere so bemerkbar gemacht, dass ich teilweise ebenfalls ein Ziehen im Bauch hatte, wenn die Gefühle der beiden so gut beschrieben wurden, dass ich sie zum einen nachvollziehen aber auch mitfühlen konnte. Die beiden harmonieren hervorragend, wenn auch "nur" als Freunde, doch man spürt deutlich, dass Corey sich mehr wünscht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und wie schon erwähnt, habe ich mit den Protagonisten richtig mitgefühlt. Die Entwicklung der Charakter war realistisch und schlüssig. Erzählt wurde aus Sicht der beiden Protagonisten, was mir sehr gut gefiel. Der Aspekt, dass Corey nicht normal laufen kann, hat super zur Geschichte gepasst und verdeutlicht, welche Probleme es ihr im Alltag bereitet. Das regt zum Nachdenken an bzw. dazu dankbar zu sein, dass man selbst diese Probleme nicht hat.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr gern in einem Tag ausgelesen.

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