Mittwoch, 17. Februar 2016

Molly McAdams - Taking Chances

Ich hatte mal wieder Glück bei Blogg dein Buch und darf euch heute Taking Chances - Im Herzen bei dir von Molly McAdams vorstellen.

Taking Chances umfasst 475 Seiten und ist in der deutschen Fassung im Februar 2016 im Mira Taschenbuch Verlag erschienen.


Inhalt

Harper lebt bei ihrem sehr strengen Vater, der bei der Marine arbeitet. Sie wird von ihm unterrichtet und wächst quasi auf dem Stützpunkt auf. Endlich ist es soweit und sie darf aufs College, welches weit entfernt liegt. Sie freut sich schon auf das, was sie hoffentlich alles erleben wird und bisher nicht kannte: flirten, daten, küssen. Schnell erfährt sie, wie sich das Partyleben einer Collegestudentin anfühlt und lernt gleich zwei süße Typen kennen, die auch noch zusammen wohnen.

Meine Meinung

Seltsamerweise erschien mir das Buch an einigen Stellen bekannt. Ich habe sogar zwischenzeitlich überlegt, ob ich es vielleicht schonmal auf Englisch gelesen hatte, da die englische Ausgabe schon 2012 erschien, allerdings gab es dann doch einen recht großen Teil, der mir nicht bekannt vorkam.

Harper ist recht unerfahren in Sachen Collegeleben beziehungsweise dem normalen Alltag mit gleichaltrigen. Sie wird jedoch sofort von ihrer Mitbewohnerin auf Partys mitgenommen. Sie lernt dann den Bad Boy Chase kennen, der eine extreme Anziehungskraft auf sie auswirkt, dem sie jedoch die kalte Schulter zeigt. Im nächsten Augenblick lernt sie schon den nächsten süßen Typen kennen und verliebt sich prompt in ihn. Brandon ist der Mitbewohner von Chase, der der Bruder ihrer Mitbewohnerin ist. Sie sieht also beide von nun an regelmäßig und während sie mit dem einen eine Beziehung eingeht, fühlt sie sich doch auch weiter zu dem anderen hingezogen. 
Diese Konstellation kann ich schon nachvollziehen, was mich jedoch teilweise sehr gestört hat, war dass die Charakter sehr oft den Drang hatten das gleiche zu wollen, aber unbedingt das Gegenteil zu tun, in dem Glauben der andere wolle es so oder es sei so besser. Mir war das teilweise zu konstruiert. 
Die Momente, in denen nicht irgendetwas Schlimmes passierte, waren sehr kitschig, romantisch, perfektionistisch in Sachen Beziehung und Liebe, doch gerade so etwas lese ich ab und zu sehr gern.

In Summe hat mir der Roman gefallen, obwohl oder gerade wegen des Kitsch und der perfekten Liebesbeziehungen, die die Charakter da erleben. Da bin ich wohl einfach romantisch. Das Buch hielt auch ein paar Wendungen bereit, die dem ganzen noch etwas Pfiff gegeben haben.

Lest ihr gern kitschige Liebesromane?

2 Kommentare

29. Februar 2016 um 15:11

Ich habe es gestern beendet und nach "Royal Passion" war es eine absolute Wohltat. Allerdings war ich auch etwas hin und hergerissen. Ich liebe eigentlich emotionale Romane und gerade dieses new-adult-genre gefällt mir (obwohl ich eigentlicht nicht unbedingt die Zielgruppe bin ;) )
Manchmal war mir die Perfektion des Ganzen rund um harper aber auch etwas zuuuu viel.

LG EsKa

29. Februar 2016 um 19:32

@EsKa kreativ Ich kann deinen Zwiespalt verstehen, ging mir irgendwie auch so :)

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