Dienstag, 22. September 2020

Christiane Bößel: Small Town Dreams

Werbung//Rezensionsexemplar
"Small Town Dreams - Tristan & Rylee" von Christiane Bößel ist Anfang September 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 280 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich um den zweiten Teil der Minot Love Story Reihe.

Inhalt

Rylee hat sich mit dem Schauspielstudium einen Traum erfüllt. Als sie am College den zurückhaltenden Tristan kennenlernt, fühlt sie sich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen. Eines Abends flirtet er ungewöhnlich selbstbewusst mit ihr und die beiden landen im Bett. Doch beim nächsten Treffen in der Uni tut Tristan, als wäre nichts gewesen. Rylee ist verwirrt, hält sein Verhalten aber für eine Übung aus dem Schauspielunterricht. Was Sie nicht weiß: Tristan hat einen draufgängerischen Zwillingsbruder und sie hat die beiden verwechselt. Wie kann sie sicher sein, dass die beiden Brüder sie nicht hinters Licht führen?

Meine Meinung

Zu Beginn des Buches lernen sich die beiden nur kurz kennen und gehen sich dann beide gegenseitig nicht mehr aus dem Kopf. Der Start der Geschichte ist süß und die Charaktere sind interessant. Als sie dann wieder aufeinander treffen ist spätestens dann für den Leser/die Leserin klar, dass beide mehr wollen. Doch sie sind auch schüchtern, vor allem Tristan. Als er dann sehr an einem Abend sehr selbstbewusst unterwegs ist, scheint mit der Übung zusammenzuhängen, die die beiden absolvieren müssen. Nur so lässt sich wohl das Verhalten von Tristan auch in den darauffolgenden Tagen erklären. Fast ausschließlich durch den Klappentext, als dezente Hinweise in der Geschichte wird dem Leser klar, dass das noch andere Gründe hat. Das finde ich sehr schade, dass die Inhaltsangabe, meiner Meinung nach, zu viel verrät. Leider fand ich es auch etwas schwierig, wie sich Rylee verhält, als sie es herausfindet. Gegen Ende wird es auch etwas besser begründet, aber ich hätte mir gewünscht, dass sich das mehr aus der Geschichte erschließt. 
Rylee und Tristan sind sympathische Protagonisten. Allerdings macht Tristan echt schwerwiegende Fehler. Ich mag die Familie von Tristan, auch wenn sie fast ein bisschen zu sehr heile Welt ist. Bei Rylee scheint die Mutter eine ganz liebe zu sein, die jedoch grundlos an Rylees Vater hängt.
Erzählt wurde aus Sicht beider Protagonisten, was mir, wie so oft, sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil lies sich sehr gut lesen.
Alles in allem eine gute Liebesgeschichte, mit etwas überzogenem Problem/Wendepunkt.

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