Samstag, 18. April 2020

Renée Carlino: Nur einen Herzschlag entfernt

Werbung//Rezensionsexemplar
"Nur einen Herzschlag entfernt" von Renée Carlino ist Ende März 2020 bei Bastei Lübbe erschienen. Das E-Book umfasst etwa 317 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Als der Debütroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt.
Doch dann entdeckt sie, dass das Buch ihre eigene unglückliche Kindheit erzählt. Was bedeutet, Jackson muss Jase sein, ihr einst bester Freund und erste große Liebe, den sie seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Zutiefst verletzt von dem Verrat macht sie sich auf die Suche, um ihn zur Rede zur stellen. Bald muss sie sich fragen, ob sie tatsächlich erfahren will, was damals geschah ...

Meine Meinung

Emiline ist Dozentin für kreatives Schreiben, hat aber selbst Probleme mit dem Schreiben. Das vernichtende Urteil ihres Freundes ist dabei nicht hilfreich. Überhaupt kriselt es in letzter Zeit in ihrer Beziehung.
Als ihre Mitbewohnerin ihr einen Bestseller empfiehlt, stellt sie fest, dass der von ihrer Kindheit erzählt und plötzlich kommt so vieles zurück, von dem was damals geschehen ist. Offensichtlich hat das Buch ihr damaliger bester Freund und Jugendliebe Jase geschrieben und sie ist enorm wütend darüber, dass er ihre Geschichte benutzt, um das große Geld zu machen.
Auf der Suche nach Jase und seinen Gründen für dieses Buch, erfährt man nach und nach, was damals passiert und lernt die beiden Protagonisten immer besser kennen. Das Buch ist aus Sicht von Emiline geschrieben und ich hätte manchmal wirklich gern gewusst, was in Jase vor sich geht, aber dennoch kommt das Buch auch sehr gut damit aus, dass man nur erfährt, was Emiline denkt und fühlt.
Ihre Geschichte ist emotional und aufwühlend, weil ihre Kindheit sehr unschön war und solche Geschichten machen mich immer sehr dankbar, dass ich so eine behütete Kindheit hatte.
In die erwachsene Emiline konnte ich mich manchmal nicht so gut hineinversetzen, dennoch fand ich den Verlauf der Geschichte realistisch.
Der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen. Das Buch wechselt sich im Heute und Ausschnitten aus dem Buch ab, sodass man die Kindheitserlebnisse fast ausschließlich aus dem Roman erlebt, den Emiline liest.
Mich konnte die Geschichte immer Mal überraschen und das Buch hat mir somit sehr gut gefallen.

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