Dienstag, 19. Februar 2019

Jessi Gage: Ich wünsch mir einen Highlander

Werbung//Rezensionsexemplar
Ich wünsch mir einen Highlander von Jessi Gage ist Anfang Januar 2019 erschienen. Das eBook umfasst 410 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Für Melanie heißt es nicht »Hüte dich vor deinen Wünschen«, sondern »Hüte dich vor dem magischen Gegenstand, der deine Wünsche erfüllen soll«.

Melanie arbeitet in einem Museum, ist Single, schwanger und formuliert beim Betrachten eines schottischen Artefakts den Wunsch, ein Highlander möge ihr Herz im Sturm erobern und sie ihren untreuen Ex vergessen machen. Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde. Durch Zauberhand in die Highlands des sechzehnten Jahrhunderts befördert, begegnet sie ihrem kilttragenden Traummann von Angesicht zu Angesicht.

Darcy Keith ist groß, gutaussehend, und der künftige Erbe des Gutshofes seines Onkels. Damit sollte er der begehrteste Junggeselle von Ackergill sein. Dem ist jedoch nicht so, da in seiner Teenagerzeit der üble Scherz in Umlauf gebracht wurde, er sei unter seinem Kilt zu großzügig ausgestattet, um ehelichen Pflichten nachkommen zu können. »Big Darcy« betreibt die Windmühlen seines verstorbenen Vaters und lebt allein auf seinem Familiengut. Er ist davon überzeugt, dass er nie heiraten wird.

Doch eine sonderbar gekleidete Frau, die er vor einem Clan-Scharmützel rettet, lässt ihn nach mehr verlangen. Als dem Gutsherrn zu Ohren kommt, dass die Frau behauptet, durch Zauberhand nach Ackergill gekommen zu sein, wird sie der Hexerei bezichtigt. Darcy ist entschlossen, sie um jeden Preis zu beschützen, selbst wenn er sich damit für immer an sie binden muss.

Meine Meinung

Auf den ersten Seiten lernt man Melanie und ihre Situation kennen. Single und Schwanger und ohne, dass der Vater des Kindes sich für sie interessiert, denn der heiratete lieber eine andere. Sie wirkt sympathisch und trotzdem nicht unzufrieden mit ihrem Leben. Ein spontan geäußerter Wunsch lässt sie jedoch plötzlich durch die Zeit reisen. Zunächst glaubt sie, sie würde träumen, doch schnell muss sie realisieren, dass dem nicht so ist.
Darcy trifft mitten in einer Schlacht auf Melanie und fühlt sich sogleich für sie verantwortlich und beschützt sie ab sofort.

Ich mochte die Protagonisten und dass man die Geschichte aus Sicht der beiden und ein paar Nebencharakteren erzählt bekommt.
Auch die Geschichte hat mir gefallen. Doch obwohl es so einige Hindernisse gab, lief mir vieles etwas zu flüssig ab. Darcy hat viel zu schnell geglaubt und akzeptiert, was mit Melanie passiert ist und woher sie kam. Andererseits fand ich toll, dass er sich ihr gegenüber so verhalten hat und sie beschützen wollte.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte zur Nebensache wurde und wichtiger war, ob die Paare, die in dem Buch vorkommen, Sex haben 😅
Es fällt mir wirklich schwer in Worte zu fassen, was mir an dem Buch gefallen und nicht gefallen hat. Eigentlich mochte ich es sehr gern, aber es gab andererseits auch ein paar Punkte, die mich nicht überzeugen konnten. Ich würde dem Buch daher 4 von 5 Sternen geben.

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