Mittwoch, 15. März 2017

Haroon Gordon - Palast aus Staub und Sand

Palast aus Staub und Sand von Haroon Gordon ist im hockebooks Verlag erschienen und umfasst 310 Seiten.

Inhalt

Eines Abends ist er einfach da. Baptiste, der scheue, junge Mann, von dem niemand in der verschlafenen Ortschaft in der Provence weiß, woher er gekommen ist. Und er scheint dort sein Glück zu finden, bis Jahrzehnte später seine verschwiegene Vergangenheit aufersteht. Mit aller Macht ziehen ihn die Erlebnisse vergangener Tage wieder in ihren Bann, und mit ihnen die Erinnerungen an Abda, das längst vergessene Frauengefängnis in der algerischen Wüste, in dem eine ungewöhnliche, tiefe Freundschaft, aber auch sein dunkelstes Geheimnis begraben liegen. Eines, das in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit immer weiter an die Oberfläche drängt …

Meine Meinung

Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, da es so viele neuen Namen und Erzählstränge waren, zumindest kam es mir so vor. Ich habe mich etwas zu sehr in die Geschichte geschubst gefühlt, ohne zu wissen, was alles miteinander zu tun hat. Aber so ist es doch meistens und langsam lernt man die Charakter kennen.
Mit der Zeit kommt immer mehr zusammen und ich wollte wissen, wie die Personen und ihre Geschichten zusammenhängen. Wer ist Baptiste und was hat er erlebt? Was hat ein Entwicklungsprojekt in Malawi in Afrika mit dem in Algerien geborenen Baptiste zu tun? Ich konnte erstmal überhaupt keine Zusammenhänge erkennen.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und in drei Teilen. Die Spannung baut sich immer mehr auf und ich wollte wissen, wie Haroon Gordon die Zusammenhänge herstellt. Ich wurde immer mal wieder überrascht, was mir gut gefallen hat. 
Zu Beginn fand ich es noch ziemlich schleppend, einige Passagen haben mich nicht so interessiert, andere wiederum fand ich interessant. Zu Beginn des Buches ist das Leben von Baptiste und seine Geschichte eher deprimierend, zum Ende jedoch wurde es richtig spannend.
Der Autor beschreibt die Umgebung und Charakter sehr bildlich, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Es wird jedoch nicht chronologisch erzählt. Es beginnt mit der Gegenwart, die sich im Laufe des Buches weiter entwickelt und zwischendurch wird aus der Vergangenheit von Baptiste erzählt. Zusätzlich gibt es noch die Geschichte von Ella.
Ich lese meist nicht so gern historische Romane, dennoch fand ich die Buchbeschreibung spannend und habe mich darauf beworben. Und auch wenn der Roman teilweise seine Längen hatte, hat er mir insgesamt gefallen und konnte mich überraschen.


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