Sonntag, 19. April 2015

Christine Lawens - Weit hinter dem Horizont

Als ich mir Anfang des Jahres das Ziel setzte 2015 30 Bücher zu lesen und mindestens drei auf dem Blog zu rezensieren, habe ich nicht geahnt, dass dies mein Blogg dein Buch - Jahr wird.
Dies ist nun schon die fünfte Rezension, die ich Blogg dein Buch zu verdanken habe. 

Heute geht es um Weit hinter dem Horizont von Christine Lawens. Das Buch ist bei Edel eBooks erschienen und umfasst 389 Seiten. Edel eBooks ist der rein digitale Buchverlag der Edel Germany GmbH. Weit hinter dem Horizont ist der dritte Roman von Christine Lawens.

Inhalt

Florence Letrec ist eine junge, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris. Lange war sie nicht mehr in ihrer Heimat, an der wild-romantischen Küste der Bretagne – zu schmerzlich sind die Erinnerungen.
Florences Eltern starben bei einer Explosion auf einem Leuchtturm, als sie gerade zwölf Jahre alt war. Sie wuchs gut behütet bei ihrer Großmutter im malerischen Locronan auf. Eines Tages erhält Florence einen Brief [...] aus einem Kloster, der sie zurück in die Bretagne führt. Dort begibt sie sich gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Serge auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familiengeschichte, in tiefe menschliche Abgründe. Dabei entdeckt sie die Memoiren ihrer Mutter und begreift, warum ihre Großmutter alles getan hat, um ein Verbrechen zu vertuschen und Serge und sie auseinanderzubringen. Florence riskiert dabei nicht nur ihren guten Ruf, sondern auch ihr Leben in Paris und den Zusammenhalt ihrer Familie und einstiger Freunde.
Cover des Verlags

Meine Meinung

Ein Roman, der in Frankreich spielt ist auch mal eine willkommene Abwechslung. Zum einen tauchen auch mal ein paar französische Vokabeln auf, zum anderen ist die Landschaft der Küste der Bretagne mal etwas anderes.
Florence ist als Schriftstellerin sehr erfolgreich und verlobt mit einem hohen Anwalt. Seltsam finde ich jedoch die Beziehung, die die beiden führen. Sie scheint ihm nichts aus ihrer Vergangenheit zu erzählen und insgesamt kam mir die Beziehung irgendwie kühl vor.
Als sie dann in die Bretagne zurückkehrt trifft sie erstmal auf alte Freunde, die mir sehr sympathisch waren und mit denen sie sich auf Anhieb wieder gut versteht. Auch trifft sie ihre Jugendliebe wieder, wo das Verhältnis allerdings etwas unterkühlt ist. 
Ihre Großmutter ist allerdings seit ein paar Wochen krank und hat eine Krankenschwester zu Hause, was Florence natürlich erschreckt. Die Krankenschwester scheint zunächst sehr mürrisch und abweisend, aber die kommende Entwicklung hat mich dann etwas überrascht aber auch erfreut.
Insgesamt war mir der Schreibstil irgendwie etwas holprig und sprunghaft. Ich kann nicht genau festmachen woran das lag, aber ich fand es teilweise gehetzt und eben sprunghaft. Im einen Moment ist alles gut und im nächsten sind die Charaktere wütend, traurig oder was auch immer.
Zwischendurch springt man in die Vergangenheit und erfährt, was die Mutter von Florence erlebt hat. Zuerst war ich nicht so erfreut, schnell hat sich das jedoch geändert, da es doch sehr interessant war.
Insgesamt hat mir die Geschichte trotzdem gefallen, auch wenn der Schreibstil nicht so meins war. 

Habt ihr schonmal etwas von Christine Lawens gelesen?

1 Kommentar

14. Mai 2015 um 12:04

Liebe Caro,

vielen Dank für deine ausführliche Rezension und dein tolles Feedbeak.
Habe mich sehr gefreut.

Liebe Grüße Christine Lawens

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