Dienstag, 11. Februar 2020

Shelby Mahurin: Game of Gold

Werbung//Rezensionsexemplar
"Game of Gold" von Shelby Mahurin ist Ende Januar 2020 bei Dragonfly von Harper Collins erschienen. Das eBook umfasst etwa 448 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt …

Meine Meinung

Lou ist auf der Flucht, vor anderen Hexen, aber auch immer auf der Hut vor Hexenjägern. Um sich vor den Hexen zu schützen, braucht sie dringend einen bestimmten Ring und endlich bekommt sie die Chance ihn sich zu eigen zu machen. Der Plan geht dabei nur so halb auf und plötzlich ist sie mit Reid, einem Hexenjäger verheiratet. Fluch und Segen zugleich? Wie soll sie ihm verheimlichen, dass sie einen von denen ist, die er jagt? Aber wer würde eine Hexe als Frau eines Hexenjägers vermuten?
Lou und Reid müssen sich zunächst mit dieser neuen Situation arrangieren und das ist gar nicht so einfach. Beide sind nicht begeistert von dem Umstand und zeigen das auch und trotzdem kommen sie nicht umhin zuzugeben, dass da vielleicht doch mehr ist.
Erzählt wir die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten, was ich wie immer gut fand, da mich auch sehr interessiert hat, was Reid in den jeweiligen Situationen denkt. Lou ist nicht auf den Mund gefallen und gibt oft ihre Meinung kund.
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm zu lesen und auch die Thematik fand ich interessant. Hexenverbrennungen sind grausam, aber in diesem Buch haben sie einen echten Grund, denn es gibt Hexen wirklich und nur Verbrennen kann sie töten. Dennoch geht es hier auch um Ausgrenzung und Feindbild Hexe, sowie auch die Unterdrückung der Frauen. Lou und ihre Freundin lassen sich nicht so schnell unterdrücken und das macht sie in meinen Augen zu starken Frauen.
Was mich überrascht hat, war das Ende. Das Buch endet zwar nicht direkt mit einem Cliffhanger, doch es bleibt so einiges offen. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

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