Dienstag, 7. August 2018

Chandler Baker - Das Ende ist erst der Anfang

Das Ende ist erst der Anfang von Chandler Baker ist Mitte Juli beim Thienemann Esslinger Verlag erschienen. Das eBook umfasst 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt ...


Meine Meinung

Das Buch beginnt damit, dass man Lake und ihre tiefe Freundschaft zu Will und Penny kennen lernt. Man erlebt, wie eine echte Liebe und Freundschaft aussehen kann und erlebt, wie sie die beiden verliert. Neben der Trauer, die sie dann bewältigen muss, hat sie plötzlich auch mit der Entscheidung zu kämpfen, wen sie an ihrem 18ten Geburtstag wiederbeleben soll.
Eine solche Entscheidung ist niemals leicht, doch Lake hat mit zusätzlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und muss bald feststellen, dass ihr die auch niemand abnehmen kann und darf. Ihre Familie hat andere Erwartungen, als die Eltern ihrer Freunde und sie selbst kann kaum mit dem Druck klar kommen, nun da sie auch keine Freunde mehr hat mit denen sie sich austauschen kann.
Das Thema ist echt schwierig und doch schafft es das Buch, dass alles was Lake erfährt und erlebt, stimmig zu vermitteln. Ihre Ängste, Sorgen, Gefühle, Erfahrungen und neuen Bekanntschaften. All das macht sie reicher und gleichzeitig verwirrter.
Das Buch ist aus Sicht von Lake geschrieben und springt immer wieder vom jetzt, wenige Tage vor ihrem Geburtstag, der immer näher rückt, zurück in nahe und ferne Vergangenheit und offenbart immer mehr Erlebnisse.
Ich fand es sehr spannend zu erleben, wie Lake sich selbst entdeckt, und auch immer mehr über ihre Freunde und ihren Bruder erfährt. Ich war die ganze Zeit gespannt, für wen sie sich entscheidet und vor allem aus welchem Grund und ich fand das Ende zugleich seltsam, als auch gut.
Ich fand die Länge sehr angenehm und genau passend um alles zu erfahren, was wichtig ist. Eine interessante Thematik in eine schöne Geschichte verpackt.

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