Dienstag, 2. Oktober 2018

Erin Lenaris - Die Ring-Chroniken - Begabt

Werbung//Rezensionsexemplar
Die Ring-Chroniken - Begabt von Erin Lenaris ist Anfang Semptember bei HarperCollins erschienen. Das eBook umfasst 336 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Die 16-jährige Emony verfügt über eine Gabe: Sie kann Lügen erkennen. Doch diese Fähigkeit bringt sie in Gefahr, als sie ihre Heimat, die lebensfeindliche Rauring-Wüste, verlässt. Denn es gibt nur eine Möglichkeit, der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu entkommen – Emony muss eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert. Rasch kommt sie dahinter, dass ihr Arbeitgeber die Wüstenbewohner betrügt. Der einzig ehrliche Mensch scheint ihr Ausbilder Kohen zu sein, für den sie bald mehr empfindet. Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen? Und sind die Lügen noch viel größer als vermutet?

Meine Meinung

Das Leben der Menschen im Rauring ist beschwerlich. Sie leben Untertage, weil die Wüste tödlich ist. Wasser ist so stark reguliert, dass selbst Waschen nur selten möglich ist. Um dem zu entkommen, bewirbt sich Emony auf die Ausbildung bei WERT, dem Unternehmen, was die Menschen mit Wasser beliefert und ihr ein besseres Leben bieten soll.
Die Welt, die im Buch beschrieben wird, ist typisch dystopisch. Sie spielt in der Zukunft und handelt von Unterdrückung, Entbehren und einer Regierung, die die Menschen anlügt. Ein großer Teil der Erde ist kaum noch bewohnbar und während die einen Menschen ums Überleben kämpfen, gibt es Ecken auf der Welt, in der das Überleben noch einfach ist und die Menschen im Überfluss leben.
Mir hat das Setting gefallen, auch wenn ich interessant gefunden hätte mehr zu erfahren wie es dazu kam.
Die Charakter haben alle so ihre Ecken und Kanten, weshalb ich es nicht so einfach fand alle zu mögen. Insbesondere ihr bester Freund Felix wurde mir irgendwie im Laufe des Buches immer unsympathischer.
Emonys Gabe Lügen zu erkennen ist sehr hilfreich, ganz besonders wenn es darum geht, dass die Protagonistin sich bei Informationen nicht selbst belügen kann und stattdessen schnell feststellen muss, dass alles etwas anders ist, als sie sich vorgestellt hat. Das beschleunigt die Geschehnisse teilweise erfreulich, weil sozusagen "Klartext" geredet wird, weil sie die Lügen direkt erkennt.
Die Geschichte hat mir gefallen und ich fand auch gut, dass das Buch mehr oder weniger abgeschlossen war, aber in einem Folgeteil weiter geht. Doch ich fand die Ausbildung teilweise übertrieben brutal und verwunderlich, dass die Schüler nicht merken, dass das nicht normal ist. Außerdem waren mir einige Charakter nicht so sehr sympathisch, weshalb ich dem Buch nicht die volle Punktzahl/vollen Sterne geben würde. Nichtsdestotrotz sind das zwar Abstriche, aber keine Gründe, das Buch schlecht zu finden, denn ich würde dem letztendlich 4 von 5 Sternen geben.

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