Samstag, 8. Mai 2021

Aufgebraucht #103

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Der April war wieder so ein Monat, bei dem ich dachte, dass nichts leer wird. Am Ende waren es dann doch 5 Produkte.

  • Haka Euterpflege Spezial (Probe) Das Tübchen lag mit zwei weiteren in dem Testpaket zum Deo Balsam von Haka bei. Ich habe es selten für trockene Hautstellen, meist für meine Füße verwendet und hatte das Gefühl sie pflegt gut. Dennoch nichts was ich in Originalgröße zu kaufen plane.
  • Reine Shea-Butter Das Döschen ist leider noch nicht leer, richtig aber so abartig nach Plastik, dass ich es nicht weiter verwenden möchte. Die Sheabutter ist sehr fest und lässt sich entsprechend etwas schwerer verteilen. Sie ist sehr fettig und ich habe sie deshalb nur auf sehr kleinen trockenen Stellen verwendet oder um meine Haut beim Haarefärben zu schützen. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass sie entweder nicht gut pflegt oder ich sie nicht gut vertragen habe.
  • Seife Die Seife habe ich in einem Seifenkurs selbst gesiedet. Der Duft ist zwar irgendwann verflogen, aber die Reinigungsleistung und vor allem der angenehme Schaum, haben mir sehr gut gefallen. Zum Glück habe ich noch 3 weitere Seifen aus dem Kurs.
  • alverde Fußbadekristalle Muntermacher Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein explizites Fußbad genommen habe. War es vor 10 oder eher 20 Jahren? Es war mal ganz angenehm und ich habe danach gut die Hornhaut entfernen können. Ob es dazu einen Badezusatz braucht, wage ich zu bezweifeln. Leider hat es verfärbte Rückstände am Wannenrand hinterlassen, weshalb ich danach also erstmal Putzen musste.
  • L'Oréal High Shine Conditioner Die Tube war Teil eines Haarfärbesets und der Conditioner macht die Haare schön weich, hinterlässt aber beim Ausspülen ein sehr glitschiges Gefühl, als würde man das Produkt nicht rauswaschen können. Ob es wirklich hilft die Farbe länger haltbar zu machen, weiß ich nicht.
Eher durchwachsenes Fazit und bis auf die selbstgesiedete Seife nichts, was ich nachkaufen würde.

Mittwoch, 5. Mai 2021

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim: Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

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"Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit" von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist am 1. März 2021 bei Droemer Knaur erschienen. Das E-Book umfasst etwa 368 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Fakten gegen Fakes!

Die bekannte Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim untersucht mit analytischem Scharfsinn und unbestechlicher Logik brennende Streitfragen unserer Gesellschaft. Mit Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen kontert sie Halbwahrheiten, Fakes und Verschwörungsmythen – und zeigt, wo wir uns mangels Beweisen noch zurecht munter streiten dürfen.

Themen:
Die Legalisierung von Drogen, Videospiele, Gewalt, Gender Pay Gap, systemrelevante Berufe, Care-Arbeit, Lohngerechtigkeit, Big Pharma vs. Alternative Medizin, Homöopathie, klinische Studien, Impfpflicht, die Erblichkeit von Intelligenz, Gene vs. Umwelt, männliche und weibliche Gehirne, Tierversuche und von Corona bis Klimawandel: Wie politisch darf Wissenschaft sein?

Fakten, wissenschaftlich fundiert und eindeutig belegt, sind Gold wert. Gerade dann, wenn in Gesellschaft und Politik über Reizthemen hitzig gestritten wird, braucht es einen Faktencheck, um die Dinge klarzustellen und Irrtümer und Fakes aus der Welt schaffen. Leider aber werden Fakten oft verkürzt, missverständlich präsentiert oder gerne auch mit subjektiver Meinung wild gemischt. Ein sachlicher Diskurs? Nicht mehr möglich. Dr. Mai Thi Nguyen-Kim räumt bei den derzeit beliebtesten Streitthemen mit diesem Missstand auf.

Bestechend klarsichtig, wunderbar unaufgeregt und herrlich kurzweilig ermittelt sie anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse das, was faktisch niemand in Abrede stellen kann, wenn es beispielsweise um Erblichkeit von Intelligenz, Gender Pay Gap, Klimawandel oder Legalisierung von Drogen geht. Mai Thi Nguyen-Kims Suche nach dem Kern der Wahrheit zeigt dabei nicht nur, was unanfechtbar ist und worauf wir uns alle einigen können. Mehr noch: Sie macht deutlich, wo die Fakten aufhören, wo Zahlen und wissenschaftliche Belege fehlen – wo wir also völlig berechtigt uns gegenseitig persönliche Meinungen an den Kopf werfen dürfen.

Ein spannender und informativer Fakten- und Reality-Check, der beste Bullshit-Detektor für unsere angeblich postfaktische Zeit.


Meine Meinung

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, auch in den Sozialen Medien bekannt als MaiLab, habe ich vor allem durch die Corona-Pandemie kennengelernt. Hier und da habe ich dann Videos von ihr auf Facebook oder YouTube gesehen, die sich zum Beispiel darum drehten, ob wir wieder unser "normales" Leben zurückbekommen.
Sie kann sich sehr gut ausdrücken und die Dinge verständlich und logisch erklären. Deshalb war ich auch neugierig auf ihr Buch.
Das Buch beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Themen, wie unter anderem die Gender Pay Gap, das Thema Impfen oder Gewalt und Videospiele. Neben den verschiedenen Themen wird nicht nur zum Thema an sich Wissen vermittelt, sondern auch zu der Durchführung von Experimenten und Studien dazu. Welche Methoden werden angewandt und warum ist das Wissen über die Methodik wichtig? Wie sieht die Studienlage aus und zu welchem Schluss kann man damit kommen?
Frau Dr. Nguyen-Kim vermittelt auch schriftlich wissenschaftliches sehr gut. Dennoch gab es für mich ein oder zweimal Momente, in denen es mir an Konzentration mangelte das Thema zu durchdringen und zu behalten. Da ging es insbesondere um das Thema Erblichkeit, was mir ein paar Probleme bereitet hat. Ich denke nicht, dass es an ihrer Art und Weise der Erklärung liegt, sondern an meiner Auffassungsgabe im Feierabend und der Komplexität des Themas.
Die Autorin schreibt verständlich und nutzt einige Grafiken, um die Thematik besser begreiflich zu machen. Auch Info-Kästen und Unterteilung in Unterkapitel erleichtern das Verständnis und führen zu einer guten Struktur. 
Ich habe einiges gelernt und vor allem zum Thema Studien und ihren Aufbau verstanden. Dr. Nguyen-Kim bringt die Wissenschaft und Fakten dem "allgemeinen Volk" näher und erläutert, worauf man achten kann und sollte, um nicht jeden Mist zu glauben. Gerade in der heutigen Zeit mit den Quer"denkern", ist es wichtig kritisch zu hinterfragen, woher diese "Fakten" stammen und ob diese glaubwürdig sind. Besonders deutlich wurde für mich, dass nicht jede Studie zu den richtigen Schlüssen kommt, weil nicht alle Fakten und Faktoren berücksichtigt werden können und auch die Forschenden nicht immer unvoreingenommen arbeiten (können).

Dienstag, 27. April 2021

Morgane Moncomble: Back To Us

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"Back To Us" von Morgane Moncomble ist Ende März 2021 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 487 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

„Du könntest mein Herz in tausend kleine Stücke zerbrechen. Ich würde sie immer wieder aufheben und in deine Hände legen.“
Als Kinder haben sich Aaron und Fleur geschworen, einander ewig zu lieben – bis ihnen das Leben einen grausamen Strich durch die Rechnung machte und sie von einem Tag auf den anderen trennte. Nun, sechzehn Jahre später, stehen sie sich erneut gegenüber – und Fleur erkennt den Jungen, der ihr an seinem achten Geburtstag ihren ersten Kuss gab, nicht wieder. Aaron ist kühl und abweisend, in seinem Leben zählt nichts anderes als sein Job. Für Fleur, die jegliches Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten als Autorin verloren hat, fühlt es sich an, als hätten sie die Rollen getauscht. Und doch stürmen die Gefühle von damals augenblicklich wieder auf sie ein. Nur dass Aaron sich an keines der Versprechen, die sie sich einst gegeben haben, zu erinnern scheint ...

Meine Meinung

Das ist die Geschichte von Fleur und Aaron. Fleur hat auf der einen Seite wenig Selbstvertrauen und ist auf der anderen Seite eine hilfsbereite Person, die auch für ihre Freunde und Kolleg*innen einsteht. Durch die Rückblenden erfährt man, dass sie dass auch früher schon als Kind getan hat, aber damals wesentlich selbstbewusster war.
Aaron dagegen ist verschlossen und lässt niemanden an sich heran. Aus den Rückblenden glaubte ich zu erkennen, dass er das schon immer war und es sich nicht geändert hat. Warum jedoch erkennt er Fleur nicht? Nein er sucht sogar nach ihr und erkennt nicht, dass er sie direkt vor seiner Nase hat. Fleur dagegen weiß sehr genau, wen sie da vor sich hat und schafft es nicht, sich zu erkennen zu geben. Stattdessen baut sich das Lügennetz immer weiter auf, auch dann als die beiden sich näher kommen und Aaron seinen Panzer nach und nach ablegt. 
Die gesamte Zeit habe ich mich gefragt, was damals vorgefallen sein mag. Mit dem Grund, warum damals die Freundschaft auseinander ging, hatte ich absolut nicht gerechnet und wurde überrascht.
Und obwohl sich der Großteil des Buches mit der Arbeit der Protagonisten beschäftigt und wie sie sich gegenseitig ignorieren oder streiten, haben sich die doch recht vielen Seiten nicht langweilig oder in die Länge gezogen angefühlt.
Die Autorin hat die Gedankenwelt von Fleur und Aaron gut dargelegt, ohne dieses große schwarze Loch der Vergangenheit zu erhellen und trotzdem nicht ein zu großes Mysterium daraus zu machen. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten geschrieben und werden gelegentlich durch Textnachrichten im Heute oder Briefchen in der Vergangenheit ergänzt. 
Das Buch nimmt Bezug auf koreanische Serien und die Kapitel sind als Folgen durchnummeriert. Außerdem gibt es zu jedem Kapitel einen Titel eines Koranischen Songs. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Arbeit dahinter zwar wertschätze, aber Playlists zu Büchern nie anhöre 😅
Mir hat die Mischung aus Alltag, unbekannte Vergangenheit, Annäherung und Freundschaft sowie Drama gut gefallen und habe das Buch sehr gern gelesen.

Samstag, 24. April 2021

Blush-Sammlung 2012 vs. Heute

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Ich habe letztens Fotos wieder gefunden, die meine Blush-Sammlung 2012 zeigen und da hatte ich die Idee, einen Vergleich zu machen. Heute besitze ich viel mehr Blushes, aber ich nutze einfach mal die Gelegenheit meine Sammlung zu zeigen. Außerdem wollte ich mal schauen, ob die Blushes von damals sich noch in meiner Sammlung befinden.

Da ich dieses Jahr auch all meine Blushes jeweils mindestens zweimal verwenden möchte, sortiere ich nebenbei auch aus, wenn ich merke, dass mir der Blush nicht mehr gefällt oder nicht steht.
Oben sind 4 Blushes von Sleek (Pomegranate und Blush by 3 Lace), die mir zwar optisch gefallen, die ich aber viel zu selten getragen habe, als dass sich das Behalten lohnt - leider. Daneben die beiden sind von benefit (Dallas und Dandelion) und obwohl ich sie immer als Blush betrachtet habe, ist glaube ich nur Dallas auch als solcher gedacht. Eigentlich bin ich mir sicher, dass ich noch einen dritten aussortiert habe, weiß aber nicht, wo der ist.
Unten links ist MAC Melba und daneben ein Blush von p2. Bei den beiden bin ich mir noch nicht 100 % sicher, ob ich sie auch gehen lasse.

Das oben ist eine Freedom Blush Palette und ich werde sie erstmal behalten. Zumindest den Blush mit sichtbarem Pfännchen würde ich erst aufbrauchen wollen. Rechts daneben ist ein weiterer benefit Blush (Bella Bamba), den ich behalten werde.
Die anderen Blushes sind von L'Oreal, alverde (Blush Pearls), essence und p2 und die haben mir bei der Verwendung immer noch gefallen.
Das sind zwei Paletten von BH Cosmetics und die gemischte Palette werde ich sicher behalten, bei der reinen Blush-Palette weiß ich es noch nicht. Ich bin noch dabei die beiden im Projekt zu verwenden.
Die beiden Blushes links werde ich ziemlich sicher behalten. Die anderen habe ich noch nicht im Rahmen des Projekts verwendet. Wobei ich denke, dass ich mich von dem Viererset von Nars bestimmt nicht trennen kann.

Und TADAAA: das war meine kleine süße Sammlung damals 2012. 
Hot Mama! von the Balm habe ich damals von einer Bloggerfreundin geschenkt bekommen und mag ihn sehr und er ist auch noch in meiner Sammlung.
Der Marble Mania Blush hat irgendwann meine Sammlung verlassen.
Den zweiten Blush von essence habe ich erst Ende letzten Jahres aufgebraucht.
Der letzte Blush in der Reihe befindet sich auch jetzt in meiner Sammlung, das ist aber schon das zweite Exemplar. 2014 hatte ich das erste aufgebraucht.

Meine Sammlung ist deutlich gewachsen seit 2012, war aber im Vergleich zu jetzt zwischendurch schon größer. Spannend zu sehen, wie lange mich manche Produkte schon begleiten.

PS: Falls du Interesse an den aussortierten Blushes hast, melde dich gern bei mir. 😉

Dienstag, 20. April 2021

Anabelle Stehl: Fadeaway

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"Fadeaway" von Anabelle Stehl ist Ende März 2021 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 438 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 2 der "Away-Reihe".

Inhalt

Darf ich von anderen ihre Geschichte verlangen, wenn ich meine eigene nicht erzählen kann?
Die Vergangenheit hinter sich lassen – das ist Kyras größter Wunsch, als sie ihr Psychologiestudium in Berlin beginnt. Auch wenn sie nicht vergessen kann, was geschehen ist, so will sie sich von nun an dafür einsetzen, dass andere nicht das gleiche Schicksal ereilt wie sie. In einem feministischen Podcast macht sie daher regelmäßig auf Missstände an ihrer Uni aufmerksam. Niemand weiß, dass sie diejenige ist, die hinter dem erfolgreichen Format steckt – niemand bis auf Milan, der plötzlich in ihrem Aufnahmestudio steht und der ihr Herz gefährlich höher schlagen lässt. Dabei ist Milan genau die Sorte Mann, die Kyra eigentlich meiden wollte ...

Meine Meinung

Wow - ich bin etwas geflasht von diesem Buch und schreibe diese Rezension kurz nachdem ich es ausgelesen habe. Fadeaway hat mir richtig gut gefallen. Ich glaube dadurch, dass es einige Themen angesprochen hat, die mich aktuell beschäftigen, hat es gerade sehr gut zu mir gepasst.
Kyra ist eine junge Frau, die mit ihrer besten Freundin in eine WG nach Berlin zieht, um ihr Psychologiestudium zu beginnen. 
In ihrer ersten Vorlesung fällt ihr auf, dass nur männliche Psychologen behandelt werden und äußert ihre Bedenken darüber laut gegenüber dem Professor. Dieser behandelt sie jedoch von oben herab. Aus einem Impuls heraus nimmt sie daraufhin eine Podcast-Folge auf. Sie lässt ihren Unmut heraus und bekommt jede Menge Kommentare, die ihr Mut und Zustimmung geben. Ihr Podcast entwickelt sich und sie lässt auch andere zu Wort kommen. Doch ihre eigene Geschichte verschweigt sie. Denn auch wenn Kyra eine sehr mutige und aufgeweckte junge Frau ist, so hat sie doch ihr Päckchen zu tragen und ist nicht gewahr vor Schuldgefühlen.
Als sie auf Milan trifft, fühl sie sich zu ihm hingezogen und ahnt noch nicht, dass sie ihre Vergangenheit bald einholen wird. 
Die Geschichte der beiden wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten sind sowohl normal, als auch besonders und bewundernswert. 
Ich liebe Kyras Freundinnen und Brüder für ihre großartige Unterstützung. Und ich mochte Kyra sehr für ihre feministische Seite und ihren Mut und ihre Schlagfertigkeit. Auf der anderen Seite ist sie auch so schön normal und auf dem Boden geblieben. 
Milan mochte ich ebenfalls, da er freundlich und zuvorkommend ist und sich sowohl zurückhaltend als auch fordernd verhält. Er ist aufgeschlossen und rücksichtsvoll. 
Ich habe das Buch förmlich verschlungen und fand die Menge an Dramatik genau passend. 
Das Buch setzt sich mit Social Media und Feminismus auseinander und stellt Freundschaft und Liebe auf die richtige Weise dar.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.

Samstag, 17. April 2021

[BuJo] 31-Tage-Yoga-Challenge Fazit und Fortsetzung

Ich hatte mir im März vorgenommen, jeden Tag Yoga zu machen und kann stolz verkünden, dass ich es durchgezogen habe! 💪
Für den April habe ich mir das Gleiche vorgenommen, da meine Motivation weiterhin vorhanden ist.
Dadurch, dass ich mir jeden Tag aus einer kleinen Auswahl ein Video aussuchen darf und somit nicht gezwungen bin, etwas zu machen, worauf ich keine Lust habe, läuft es für mich sehr gut. Die Übungen tun mir gut und ich habe sie oft in meine Mittagspause gelegt. Ich habe auch gemerkt, dass ich etwas mehr Kraft in den Armen bekommen habe.
Für den April habe ich mir eine ganz ähnliche Seite gestaltet, wie für den März. Außerdem wollte ich euch auch die ausgefüllte Seite vom vergangenen Monat zeigen.
Ich habe das gleiche Format gewählt, nur ein anderes Farbschema, passend zum restlichen April verwendet. Ergänzt habe ich diesmal einen passenden Sticker und ich habe andere Buchstabensticker verwendet. 
Bei beiden Buchstabensets, stört mich aber wirklich sehr, dass die Buchstaben so unterschiedlich groß sind. Bei den Großbuchstaben sind das G und A viel größer, als Y und O. Bei den kleinen Buchstaben war das o viel größer, als der Rest.
Die fertig ausgefüllte Seite im März sieht wie folgt aus.
Ich habe noch oben die verwendeten Playlists ergänzt. Es ist sehr befriedigend die Seite jetzt zu sehen, auf der jede Zeile beschrieben ist. Im April habe ich mir aber vorgenommen, ordentlicher zu schreiben 😅

Hast du auch schonmal eine 30 Tage Challenge gemacht?

Donnerstag, 15. April 2021

Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge

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"Das Patriarchat der Dinge" von Rebekka Endler ist am 12. April 2021 im DuMont Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 288 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Der Mann ist das Maß aller Dinge. Wortwörtlich.

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In ›Das Patriarchat der Dinge‹ öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen das für Frauen hat. Unsere westliche Medizin ist beispielsweise – mit Ausnahme der Gynäkologie – auf den Mann geeicht. Von Diagnostikverfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crash-Tests sind am männlichen Körper ausgerichtet und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. Der öffentliche Raum ist ebenso für Männer gemacht: Architektur, Infrastruktur und Transport, sogar die Anzahl öffentlicher Toiletten.

Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte gut zu bedienen? Für wen ist das Internet?

Das Patriarchat ist Urheber und Designer unserer Umwelt. Wenn wir uns das bewusst machen, erscheinen diese Fragen plötzlich in einem neuen Licht.

• Was haben Gerichtsroben und Fußballschuhe gemeinsam?
• Warum tragen große Straßen und Chefsessel männliche Namen?
• Wieso kommen auf acht Toiletten für Männer im öffentlichen Raum nur vier für Frauen?
• Warum wissen wir so viel mehr über den Penis als über Vulva und Klitoris?

Meine Meinung

Dieses Buch lieferte mir neuen und leicht anderen Input, als die bisherigen Bücher, die ich zu dem Themengebiet bisher gelesen habe.
Hier geht es hauptsächlich um Dinge, wie zum Beispiel Sportschuhe, Arbeitskleidung, Autos und vieles mehr. Diese sind in den meisten Fällen von und für Männer designt worden. Die Version für die Frau ist meist einfach nur eine kleinere Version, ohne auf den weiblichen Körperbau einzugehen. Wie so oft ist es teilweise aber auch Absicht (zum Beispiel Unterdrückung durch weniger/kleinere/keine Taschen in Kleidung) oder (vermeintlich) nicht rentabel für (männliche) Investor:innen. Die Autorin bringt nicht nur sehr viele Beispiele, sondern erklärt auch viel zu den geschichtlichen Hintergründen und Entwicklungen und spricht mit Expert:innen darüber.
Es geht beispielsweise auch um das Verletzungsrisiko im Auto für Frauen, die Gegebenheiten auf dem Bau oder in der Landwirtschaft, die Beschaffenheit von Flugzeugcockpits, Studien und Wirkung zu Medikamenten und insgesamt jede Menge Bereiche, bei denen Frauen nicht mitgedacht oder (in der Vergangenheit) absichtlich unterdrückt werden.
Auch der Blick abseits der weißen cis Frau kommt nicht zu kurz und so finden Rassismus und Ableismus und LGBTIQA+ einen Platz in dem Buch.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil der Text, auch durch den spannenden Inhalt, nicht zu trocken daher kommt. Die vielen praxisnahen Beispiele ließen mich oftmals staunen und, wie auch schon bei anderen ähnlichen Büchern, wütend werden. Am liebsten würde ich alle darauf hinweisen, wie ungerecht es in der Welt zu geht. Und ich bin mir schmerzlich bewusst, wie viele Privilegien ich genieße, die so vielen anderen Menschen verwehrt sind.
Ich möchte auch meinen Teil dazu beitragen, indem ich beispielsweise das Thema Gendern in meinen eigenen Sprachgebrauch integrieren möchte und bin für jede*n dankbar, der oder die mich darauf hinweist, wenn ich es vergesse.
Ich werde mich weiter mit Büchern oder Dokus und auf sozialen Netzwerken bilden und interessante Beiträge teilen, um auch unter meinen Follower*innen Bewusstsein zu schaffen.
Ein Buch, dass ich weiterempfehlen kann.

Samstag, 10. April 2021

Pigmente - Aussortiert

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Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, alle meine Pigmente einmal zu verwenden. Erstens habe ich sie so auch mal wieder etwas gewürdigt und zum anderen konnte ich auch feststellen, ob sie mir überhaupt gefallen und ich sie zukünftig verwenden möchte. Ich habe also radikal aussortiert und dachte ich zeige euch mal meine Sammlung, gesplittet in was ich behalte und welche ich aussortiere.

Behalten

Das sind die Pigmente oder losen Lidschatten, die ich behalten möchte. Es sind hauptsächlich relativ rosige und goldene und bronzene Farben. Dazwischen ist ein Lila von Barry M, welches mir sehr gut steht, ganz besonders in Kombination mit einem blauen Pullover. 
Enchanting Sea von alva und das Weinrot haben mich qualitativ überzeugt und ich kann mir vorstellen, sie auch zukünftig wieder zu verwenden.

Aussortiert

Das ist die Sammlung der losen Lidschatten, die ich aussortiert habe. 
Einige sehr helle Töne, die ich nicht mehr schön finde und einige sehr bunte Farben, die ich einfach nicht trage. Viele bunten Farben habe ich aussortiert, die ich sonst zu häufig habe oder die mir an mir nicht gut gefallen oder die mich von der Qualität nicht überzeugen konnten.
Auch wenn ich einige der Farben im Döschen sehr schön finde, fühlt es sich sehr gut an, sie aussortiert zu haben. Schon so lang verwende ich sie nicht und es ist wirklich schade drum.
Die hier vertretenen Marken sind: essence, alva, p2 und Coastal Scents.

Verwendest du Pigmente bzw. lose Lidschatten?
Falls du Interesse an meinen aussortieren Lidschatten hast, dann melde dich gern bei mir
😀

Dienstag, 6. April 2021

Claire Kingsley: Broken Miles - Roland und Zoe

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"Broken Miles - Roland und Zoe" von Claire Kingsley ist Anfang November 2020 beim Aufbau Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 338 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Zoe Suttons Leben ist nicht nach Plan verlaufen. Sie hatte weder vor sich scheiden zu lassen, noch danach weiter für die Familie ihres Ex-Mannes zu arbeiten. Jetzt, vier Jahre später, weiß Zoe nicht, was sie machen soll. Bleibt sie auf dem Weingut und bei der Miles Familie, die ihr so ans Herz gewachsen ist oder muss sie ihr Zuhause verlassen, um wieder glücklich zu werden?

Roland Miles wollte immer nur das Beste, aber am Ende hatte er alles verloren. Seine Ehe, sein Zuhause, seine Familie – alles war ihm nicht so wichtig wie seine Karriere, viel Geld und ein tolles Großstadtleben. Und obwohl er all das jetzt besitzt, ist er doch nicht glücklich.

Als das Weingut seiner Familie in Schwierigkeiten steckt, kehrt Roland nach Jahren wieder heim, um sie zu unterstützen. Und als wären die Mätzchen seiner Geschwister, die Sorgen seiner Mutter und die Geheimnisse seines Vaters nicht schon kompliziert genug, trifft er auch wieder auf Zoe.
Seit ihrer Scheidung hat er sie nicht mehr gesehen und je mehr Zeit er auf dem Weingut verbringt, umso unsicherer wird er: Ist das, was er einst so leichtfertig aufs Spiel setzte, nicht viel mehr wert als Geld und Karriere?

Eine second Chance Romance und der Auftakt der großen Miles Family Saga!


Meine Meinung

Roland ist ein Arbeitstier und hat eine Beziehung. Als Leserin erschien mir die fragwürdig und klang eher nach einem zweckdienlichen Arrangement, was Roland selbst aber nicht so sieht. Für ihn scheint es doch perfekt, dass sie beide gleiche Bedürfnisse haben. Und obwohl er sich einredet zufrieden zu sein, schließlich klappt das mit der Karriere hervorragend, hat er mit seiner Ex noch nicht so recht abgeschlossen. Ich fand es auch interessant, wie er von seiner Wohnung schwärmt, aber gefühlt nur zum Schlafen dort ist.
Zoe lebt auf dem Weingut ihres Ex und ist doch zufrieden mit ihrem Leben. Sie hat sich als Eventplanerin etwas aufgebaut und fühlt sich bei der Familie wohl.
Als das Weingut vor der Zwangsversteigerung steht, fliegt Roland nach Hause und muss sich damit auseinandersetzen, warum es ihm so widerstrebt bei seiner Familie und in der Nähe seiner Ex zu sein. Auch Zoe muss sich eingestehen, dass es sie nicht kaltlässt, das Roland zurück ist.
Die Geschichte um die Probleme des Weinguts hat sich sehr gut mit der Geschichte um Zoe und Roland verwoben und beides hatte seine Wichtigkeit und seine Auflösung erhalten. 
Erzählt wurde abwechselnd aus Sicht der Protagonisten und obwohl mir Roland anfangs sehr unsympathisch war, mochte ich Zoe und vor allem Rolands Brüder sehr. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Kapitel wurden mit kleinen Nachrichten aus der Vergangenheit  von Zoe und Roland begonnen. 
Mir hat die Entwicklung von Roland sehr gut gefallen, denn ab einem gewissen Punkt, kann er sich gut eingestehen, was er wirklich möchte.
Bei Zoe ist es ähnlich gewesen, aber bei ihr hatte ich das Gefühl, dass der Wandel nicht so stark (nötig) war. Insgesamt kam mir die Geschichte etwas kurz vor, beziehungsweise die Geschehnisse etwas schnell, aber ich glaube das lag nur daran, dass ich das Buch fast in einem Rutsch, auf jeden Fall nur einen Tag, ausgelesen habe.
Ich habe jetzt tatsächlich Lust auch noch die Geschichten der anderen Geschwister zu lesen. 

Samstag, 3. April 2021

Aufgebraucht #102

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Am Ende des März ging es bei mir Schlag auf Schlag und es wurde ein Produkt nach dem anderen leer. Ich hatte schon die Befürchtung, dass dieser Haufen und damit auch der Post zu groß werden könnte, aber ganz so dramatisch war es dann doch nicht 😅 Ich bin es wohl einfach nicht mehr gewohnt, nach den letzten Monaten mit um die 5 leeren Produkten.
Aber schauen wir doch mal, was so leer wurde.
  • Garnier Wahre Schätze Festes Shampoo Belebender Ingwer Das Produkt habe ich zum Testen erhalten und fand es wirklich gut. Es war nicht ganz so pflegend, wie ich es mir erwünscht hätte, aber meine Haare fetteten nicht so schnell nach und es hat gut gereinigt. Ich bleibe dennoch erstmal bei meinen Duschbrocken.
  • Nablus Seife Zimt Die Seife habe ich mal geschenkt bekommen und leider war der Zimt-Duft sehr dezent und schnell verflogen. Man konnte Hände waschen mit ihr, aber es war leider nichts woran man viel Spaß hat.
  • Lush Jungle Conditioner Der grüne, feste Conditioner war mein zweiter oder sogar schon dritter dieser Art. Ich mag ihn eigentlich sehr gern, weil er meine Haare gut pflegt. Allerdings ist die Handhabung etwas anstrengend, ganz besonders, wenn das Stück am Ende so klein ist. Mehr lest ihr auch in der verlinkten Review.
  • Dresdner Essenz Sternen-Bad Fische Den Badezusatz habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen und mochte die Farbe und auch den Geruch. Schaum gab es kaum, aber da habe ich mit einem anderen Produkt nachgeholfen. 
  • essence fix & matte Loses Puder Dieses Puder habe ich schon viele Jahre und selten für mein Gesicht verwendet, da es zwar theoretisch transparent ist, aber ich das Gefühl hatte, dass es zu weiß ist. Stattdessen habe ich irgendwann angefangen damit meine Augenmakeups zu verblenden, beziehungsweise die Ränder zu radieren. Dafür hat es richtig gut funktioniert. Würde ich mir theoretisch für diesen Zweck nochmal kaufen, habe aber erstmal andere Produkte, die ich verwenden kann.
  • Jungglück Vitamin C Serum (Reisegröße) Die kleine Größe habe ich mir zum Testen mitbestellt, als ich ein Weihnachtsgeschenk bestellt habe. Das Serum habe ich gut vertragen und es hat sich auch gut angefühlt bzw. ist gut eingezogen. Ich habe keine herausragende Wirkung festgestellt und finde es doch sehr teuer, weshalb ich mir die Originalgröße vorerst nicht bestellen werde.
  • Haka Deo-Balsam sensitiv Das Deo war auch Teil eines Produkttests und ich mochte es ganz gern. Die Handhabung ist nicht ganz so komfortabel, wie mit einem Deostick, aber noch in Ordnung. Die Wirkung war ok, aber leider auch nicht überragend. Ich denke, dass ich es aufgrund der Verpackung und dem Preis nicht nachkaufen würde.
  • Kneipp Sekunden-Handcreme Ich mochte den Geruch sehr gern und auch war die Creme relativ leicht und zog verhältnismäßig gut ein. Leider habe ich aber auch nicht die Pflegewirkung bekommen, die meine zurzeit sehr trockenen Hände bräuchten. Vielleicht würde ich sie mir irgendwann nochmal nachkaufen.
Mich interessiert deine Meinung zu den Produkten, egal ob schon ausprobiert oder einfach deine Gedanken dazu.
Findest du 9 Produkte auch viel?

Donnerstag, 1. April 2021

[Review] Garnier festes Shampoo für strapaziertes und geschädigtes Haar

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Vor ein paar Monaten gab es wieder die Möglichkeit sich bei Garnier auf ein Testprodukt zu bewerben. Da es sich um ein festes Shampoo handelte, war ich neugierig und habe mich beworben.
Erhalten habe ich das Wahre Schätze festes Shampoo "Revitalisierend" mit belebendem Ingwer für strapaziertes und geschädigtes Haar.
Folgende Sorten gibt es:
  • "Revitalisierend" belebender Ingwer für strapaziertes, geschädigtes Haar.
  • "Beruhigend" Sanfte Hafermilch für empfindliches Haar
  • "Reparierend" Honig Schätze für strapaziertes, brüchiges Haar
  • "Glanzverleihend" Kamille für normales, glanzloses Haar
  • "Feuchtigkeitsspendend" Kokosnuss & Bio Aloe Vera für normales Haar
Ich habe mich aus zwei Gründen für die erste Sorte entschieden. Zum einen war ich neugierig auf den Geruch und zum anderen habe ich mir ein pflegendes Shampoo erhofft.  Feuchtigkeitsspendend klingt eigentlich gut, war aber wegen der Kokosnuss nicht ansprechend für mich und das andere für strapazierte Haare ist mit Honig, was ich ebenfalls vermeiden wollte.
Die Form finde ich ganz nett, da man sie etwas besser greifen kann, als ein rein kreisförmiges Stück.
Der Geruch war nicht ganz das, was ich erwartet hatte, da er mehr in die seifige Richtung geht. Ich habe den Geruch, wie so oft, aber auch bald gar nicht mehr wahrgenommen.
Inhaltsstoffe: SODIUM COCOYL ISETHIONATE • HYDROGENATED VEGETABLE OIL • SODIUM COCO-SULFATE • AQUA / WATER • POLYGLYCERYL-4 LAURATE • GLYCERIN • HYDROXYPROPYL GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE • PARFUM / FRAGRANCE • CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE • ZINGIBER OFFICINALE ROOT EXTRACT / GINGER ROOT EXTRACT • PRUNUS AMYGDALUS DULCIS OIL / SWEET ALMOND OIL • TETRASODIUM GLUTAMATE DIACETATE • EUGENOL • COUMARIN • LIMONENE • BENZYL ALCOHOL (F.I.L. C258418/1)
Wenn ich die ersten beiden vorkommenden Tenside richtig verstehe (siehe Incipedia), ist das erste ein relativ mildes Tensid und das zweite (aber erst an dritter Stelle in der Inhaltsstoffliste) ein nicht ganz so mildes Tensid. Es ist auch Parfum und Limonene enthalten.
Ich habe das Shampoo aber sehr gut vertragen.
Ich habe das Shampoo über die nassen Haare gestreift und dann aufgeschäumt. Es hat gut geschäumt, je nachdem wie verschmutzt die Haare waren, manchmal hat es erst im zweiten Durchgang richtig üppig geschäumt, was ich aber als normal empfinde und bei fast jedem Shampoo kenne. 
Es lässt sich auch sehr gut ausspülen.
Meine Haare sind auch ohne Spülung glänzend gewesen, was jedoch nicht lang anhielt. Auf Dauer hatte ich das Gefühl, dass die Haare in den Längen austrocknen. In Kombination mit einer Spülung bin ich aber sehr zufrieden gewesen. 
Das Shampoo hat sich auch bis auf ein sehr kleines Reststück super aufbrauchen lassen. 
60 g kosten 5 €, was ich als guten Preis empfinde, vor allem, da mir das Stück etwa 4 - 5 Monate gereicht hat (bei 2-3 Mal Haare waschen pro Woche).

Ich bin von der Marke Garnier nicht 100% überzeugt, aber dieses Shampoo hat  mir gut gefallen und ich finde es richtig großartig, dass immer mehr Marken auf diesen Zug aufspringen. Mittlerweile bekommt man in der Drogerie sogar schon eine Auswahl an Marken und Sorten und das ist ein schöner Schritt in die richtige Richtung. 

Hast du das feste Shampoo von Garnier schon ausprobiert? Verwendest du festes oder flüssiges Shampoo?

Dienstag, 30. März 2021

Stephanie Wrobel: Darling Rose Gold

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"Darling Rose Gold" von Stephanie Wrobel ist Anfang Februar 2021 bei Ullstein Buchverlage erschienen. Das E-Book umfasst etwa 416 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Rose Gold ist schwer krank. Sie wird für immer im Rollstuhl sitzen und auf die Hilfe ihrer Mutter Patty angewiesen sein. Das hat sie zumindest achtzehn Jahre lang gedacht. Bis sie herausfindet, dass ihre Mutter sie die ganze Zeit belogen hat …
Nach fünf Jahren im Gefängnis muss Patty erst einmal Fuß fassen. Sie ist daher froh, dass Rose Gold ihr trotz allem angeboten hat, sie vorübergehend bei sich zu Hause aufzunehmen. Patty will nur eines: sich endlich mit ihrer Tochter versöhnen. Das behauptet sie zumindest.
Aber Rose Gold kennt ihre Mutter: Patty wird nicht ruhen, bis sie die Zügel wieder in der Hand hält.
Nur ist Rose Gold nicht länger Pattys kleine schwache Tochter.
Sie will ihre Mutter loswerden.
Für immer.

Meine Meinung

Manchmal habe ich richtig Lust auf solche Psychospielchen-Geschichten und habe mich gern auf dieses Rezensionsexemplar beworben. Ich war gespannt, was Patty wohl ihrer Tochter angetan hat und wie sich Rose Gold rächen wird.
Abwechselnd aus Sicht von Rose Gold und Patty zu erleben, wie die beiden ihre Welt wahrnehmen, war sehr interessant. Während man mit Patty die Gegenwart erlebt, habe ich mich immer wieder gefragt, was Rose Gold wohl davon als Manipulation erkennt und was nicht und auch, was sie dem entgegensetzen wird.
Denn aus Rose Golds Sicht erfährt man zur aktuellen Begebenheit erst sehr spät etwas. Fast das gesamte Buch über begleitet man Rose Gold, wie es ihr während des Gefängnisaufenthalts ihrer Mutter ging. Sie musste echt leiden unter ihrer Mutter und hatte auch keine Freunde oder sonstige Familie, die sie unterstützt hätte oder der sie sich anvertrauen konnte und das ändert sich auch kaum, als sie nicht mehr unter der Obhut ihrer Mutter stand.
Patty hat auf jeden Fall ein Problem und das ist nicht schwer zu erkennen, wenn man erfährt, was sie Rose Gold angetan hat. Ich habe auch nur in Ansätzen verstanden, was ihr dieses Verhalten und die Konsequenzen daraus gegeben haben.
Rose Gold konnte ich noch schwerer durchschauen und auch wenn ich manche Handlungen verstehen konnte, hatte ich gelegentlich den Gedanken, dass sie auch nach ihrer Mutter kommt. Anfangs war ich unschlüssig, warum Rose Gold handelt, wie sie handelt, was das erneute Zusammenleben mit ihrer Mutter angeht, doch irgendwann hatte ich eine Ahnung, die sich zu einer Idee verfestigte, die sich bestätigte. 
Ich fand es schade, dass die Sequenzen aus Rose Golds Sicht sich so lange nur mit der Vergangenheit beschäftigt haben, allerdings hat das eben auch die Spannung aufrechterhalten.
Die Geschichte hat mich nicht ganz so gefesselt, wie erhofft, dennoch habe ich auch eine Geschichte bekommen, in der die Protagonisten sich gegenseitig manipulieren.

Samstag, 27. März 2021

[BuJo] Blushes und Pigmente

Erinnert ihr euch an meine Seite im Bullet Journal mit meinen lackierten Nagellacken? Eine ähnliche Seite habe ich für meine Blushes und Pigmente gestaltet.
Für beides habe ich das Ziel, sie alle dieses Jahr zu verwenden und ggf. auszusortieren, was mir nicht mehr zusagt.
Meine Blushes möchte ich alle 2 Mal verwenden, auch die in Paletten. Jeden verwendeten Blush male ich dann in meinem Bullet Journal aus. Ich habe dieses Jahr also sehr viel Abwechslung und kann schauen, welche mir noch gefallen oder vielleicht lieber woanders ein zu Hause suchen.
Bei den Pigmenten hatte ich mir vorgenommen jedes einmal zu verwenden. Bei den Glittern werde ich es aber nicht durchziehen, denn das macht keinen Spaß und ich hätte sie gar nicht erst aufnehmen sollen. 
Das Foto ist schon etwas älter und ich habe es schon geschafft alle mindestens einmal zu verwenden und habe recht radikal aussortiert. Dazu folgt bald ein Post.
Vor dem Anlegen der Seite habe ich viel getüftelt und gerechnet, wie ich alles auf eine Seite bekomme und trotzdem die Namen daneben passen. Ich bin sehr froh, dass es letztendlich genau gepasst hat und mag diese Seite in meinem Bullet Journal wirklich sehr.
Meine Handschrift ist leider nicht die Wucht, aber im Gesamtbild bin ich stolz auf mich, vor allem auf meine Überschriften 😅

Hast du ähnliche Seiten in deinem Bullet Journal oder ein ähnliches Projekt für dieses Jahr? Erzähl mir gern davon!

Dienstag, 23. März 2021

Juli Rothmund: Mit Abstand verliebt

Werbung//Rezensionsexemplar
"Mit Abstand verliebt" von Juli Rothmund ist Ende Februar 2021 bei FISCHER Taschenbuch erschienen. Das E-Book umfasst etwa 480 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Kann man sich verlieben, wenn man sich nicht treffen kann?
Februar 2020: Hätte Jella gewusst, dass das die letzte Party war für lange Zeit, hätte sie deutlich mehr Gas gegeben. Aber verliebt hätte sie sich in Lennard, diesen Typen mit den viel zu weißen Turnschuhen, sowieso nicht, oder? Dann bringt der Lockdown alles durcheinander. Nach dem ersten Schock und ein paar Tagen allein zu Hause schreibt sie Lennard doch eine Nachricht …
Hätte Lennard gewusst, dass das die letzte Party war für lange Zeit, hätte er alles ganz genauso gemacht. Diese aufgedrehte Frau mit den vielen Tattoos war ihm eh eine Spur zu crazy. Als Jella ihm schreibt, ist er erst überfordert, dann neugierig – und plötzlich stecken sie beide in einer auf allen Ebenen besonderen Situation fest. Jeder für sich. Und doch zusammen.



Meine Meinung

Für mich ist es schon krass, dass die Pandemie schon so lang geht, dass es Bücher darüber gibt und die ersten in der Pandemie gezeugten Kinder schon auf der Welt sind. Wie man sich doch an alles gewöhnt und doch jedes Mal wieder geschockt darüber ist, wie viele Menschen leider drauf sind und was die Politik wieder verbockt. Ob nun Klimawandel oder Corona - bloß nicht auf die Wissenschaft hören!
Zurück zum Buch: hier geht es um zwei Menschen, die sich auf einer Party kennenlernen. Und obwohl Jenna und Lennard sehr unterschiedlich sind, nehmen sie danach Kontakt auf. Ihre gegenseitigen Vorurteile, aber vor allem Corona und das Leben legen ihnen viele Stolpersteine in den Weg.
Ich muss sagen, dass ich nicht ganz so in die Geschichte hineingezogen wurde und mit den Protagonisten sympathisiert habe, wie es mir schon bei manch anderer Liebesgeschichte ging. Durch den realen Bezug zu letztem Jahr fühlte sich alles realer an. Nicht so verklärt, wie es bei mancher Liebesgeschichte ist. Außerdem sind Jella und Lennard, sehr normale Menschen mit ganz normalen Makeln und einem normalen Leben, das leider auch die ein oder andere Katastrophe für sie bereithielt. Sie sind auch mal eingeschnappt und überdreht, aber auch schüchtern und liebenswert. Neben dem Kontakt zueinander müssen beide mit der neuen Situation fertig werden und ihren großen und kleinen Probleme Herr werden und dabei fühlt es sich nicht immer gut an, aus der Ferne beurteilt zu werden.
Ich mochte die Idee hinter dem Buch sehr und fand es auch schön gemacht, dass am Anfang jedes Kapitels ein paar Nachrichtenauszüge zu lesen waren, denn so hat man sich nochmal erinnert, was damals geschah. Nun bin ich in einer sehr privilegierten Lage und Corona hat mich bisher nicht so hart getroffen. Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch in anderen Situationen vielleicht alte Wunden aufreißt und daher nicht so angenehm zu lesen ist.
Ich bewundere das Autor*innen-Duo für ihren Mut und die Idee und auch die sehr menschliche Umsetzung der Geschichte und Charaktere. Die Nebencharaktere mochte ich fast mehr, als die Protagonisten, aber auch nur, weil man die beiden in sehr brisanten Situationen erlebt, die nicht nur die schönsten Seiten ihres Charakters zeigt.

Samstag, 20. März 2021

21 in 2021 - Update 1

Werbung//Markennennung
Anfang des Jahres habe ich mit dem nächsten Projekt gestartet und dachte nach 2 Monaten wäre es an der Zeit mal zu schauen, wie weit ich gekommen bin.
Daher gibt es heute das erste Update zum Projekt 21 in 2021!
  • Das Balea Enzym-Peeling habe ich etwa 3 oder 4 Mal verwendet → -8,6 g 
  • farfalla Rizinusöl - tja, hier stand im ersten Post noch eine Creme von Weleda. Die habe ich aber an meine Mutti weiter gegeben, ohne dass ich auf dem Schirm hatte, dass sie Teil des Projekts war. Im Projekt war sie aber, weil ich sie nicht so gern mochte und dennoch leeren wollte. Ich finde das jetzt nicht schlimm, da sich meine Mutti sicher mehr darüber freut. Stattdessen habe ich das Öl aufgenommen, was ich viel zu selten verwende. Ich dachte mir, dass ich mindestens 1 cm oder 1 g oder so in dem Dreh verbrauchen möchte.
  • Das Duschgel Rituals Black Soap habe ich bisher noch nicht verwendet.
  • Im Startpost habe ich noch getönt, dass ich das Puder von alverde sicher schnell geleert haben werde und da ist es, immer noch nicht leer. Wenn ich jetzt wieder vorbildlich öfter Sonnencreme verwende, werde ich auch das Puder wieder regelmäßig benutzen. → -0,75 g
  • Das Bakuchiol Serum verwende ich regelmäßig und kann weiterhin nicht einschätzen, wie viel da noch drin ist. Gefühlt könnte es jeden Tag leer werden. → -9,59 g
  • Auch das Niacinamid Serum verwendet ich sehr regelmäßig und ich kann jetzt zumindest einen Fortschritt sehen. Während es im Januar bis knapp unter dem oberen Rand des Etiketts stand, ist es jetzt etwa einen halben Zentimeter tiefer. → -5,53 g
  • Da ich Anfang des Jahres sehr oft meine Nägel lackiert habe, kam der Unterlack auch öfter zum Einsatz. → -1,43 g
  • Sowohl den Lidschatten aus der linken Palette als auch den Monolidschatten habe ich bisher nicht verwendet.
  • Die Deocreme konnte ich vor ein paar Tagen schon leeren! → -8,51 g ✓
  • Der Lidschatten aus der NYX-Palette sieht schon deutlich benutzt aus und ich habe ihn auch tatsächlich bei fast jedem Look für die Lidfalte verwendet. → -0,26 g
  • Bei dem hellen Ton aus dem Quattro sieht man auch das Pfännchen und obwohl ich ihn nicht so häufig verwendet habe, ist das Gewicht ähnlich geschrumpft → -0,27 g
  • Die Nature Box Seife habe ich noch nicht angefangen
  • Die Zimtseife ist schon deutlich kleiner und ich hoffe so sehr, dass sie vielleicht sogar im März noch leer wird. → -62,37 g
  • Das feste Shampoo von Garnier ist gut geschrumpft, vor allen in der Dicke, was man auf dem Foto nicht sieht. → -31,19 g
  • Der Annette Limette Duschbrocken ist nur leicht geschrumpft und ich frage mich, wie andere den in nur 2 Monaten aufbrauchen können. → -24,34 g

  • Obwohl ich das Lippenpeeling so etwa 4 oder 5 Mal verwendet habe, hat sich doch kaum etwas getan → -0,16 g
  • Die Lippenpflege von L.O.V habe ich relativ häufig verwendet, aber es scheint noch immer einiges drin zu sein. → -1,28 g
  • Den Augenbrauenstift oben und unten habe ich kaum verwendet, da ich mich zuerst auf das dritte Augenbrauenprodukt konzentriert habe
  • Das Augenbrauentint und -gel habe ich fast ausschließlich verwendet → -0,98 g
Erst ein Ziel erreicht, aber ich denke, dass die Zimtseife, das feste Shampoo und das Puder wohl als nächstes aufgebraucht werden.
In Rückschau auf das erste Foto von allen Produkten, sieht das so aus:

Was denkst du über den Fortschritt?