Freitag, 25. September 2020

Bianca Iosivoni, Laura Kneidl: Midnight Chronicles - Schattenblick

Werbung//Rezensionsexemplar
"Midnight Chronicles - Schattenblick" von Bianca Iosivoni, Laura Kneidl ist Ende August 2020 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 448 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 1 der New-Adult-Fantasy-Reihe.

Inhalt

449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...

Meine Meinung

Roxy ist eine Huntress, das heißt sie jagt Geister und außerdem 449 Seelen, die sie zurück in die Unterwelt schicken muss. Noch über 299 sind übrig und die Zeit läuft ihr davon. Jede Nacht macht sie sich mit ihrem Partner Finn auf die Suche nach den verbliebenen Seelen. Dass die Tatsache, dass sie noch eine gewisse Anzahl finden muss und die Anzahl verbliebener Tage immer weiter schrumpft so oft wiederholt wurde, hat mich gestört. Ich habe verstanden, dass es eine unlösbare Aufgabe ist, dann muss das, meine Meinung nach, nicht in jedem Kapitel erneut erzählt werden. 
Eine Nacht trifft sie auf Shaw und rettet sein Leben, doch er kann sich an nichts erinnern. Dass sie sich um ihn kümmern soll, nervt sie nur, doch da ist auch etwas mehr, was sie sich nicht eingestehen will. 
Neben der Sicht von Roxy erlebt man auch, wie sich Shaw dabei fühlt, ohne Erinnerungen aufzuwachen und in dieser für ihn neuen Welt klarzukommen. Er versucht sich mit Roxy gutzustellen und versorgt sie mit ihrem Laster, Fast Food.
Roxy und Shaw und Finn sind mir sympathisch, wobei die beiden männlichen Protagonisten mir tatsächlich etwas sympathischer sind und ich dabei nicht genau sagen kann warum.
Die Geschichte nimmt nach gewisser Zeit etwas Fahrt auf und hat zwar keinen Cliffhanger, doch leider erfährt man nicht, ob Roxy ihren Auftrag nicht doch irgendwie schafft. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, wird es 6 Teile geben und damit wird sich die Auflösung wohl auch noch etwas ziehen 😅
Ich muss sagen, dass mich die Geschichte nicht so richtig geflasht hat, trotzdem hat sie mir gefallen und ich möchte sehr gern wissen, wie es weiter geht und sich die Beziehung zwischen Shaw und Roxy entwickeln wird.

Donnerstag, 24. September 2020

[AMU] Vintage Romance

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Ich habe schon ewig kein Augenmakeup fotografiert und hier gezeigt. Dabei schminke ich mich durch das Paletten-Projekt sehr viel bunter als sonst. Und eine neue Kamera habe ich auch. Das ist also das erste Mal, dass ich ein AMU mit ihr fotografiert habe und ich muss mich noch etwas eingrooven, aber bin schon ganz zufrieden.

Der Look war schnell geschminkt, da ich einfach nur Marry in Monte Carlo auf dem gesamten Lid verteilt habe und dann mit Bliss in Barcelona die Lidfalte betont. Letzteren habe ich auch etwas am äußeren unteren Wimpernkranz aufgetragen.

Ich würde sagen, dass diese beiden die schönsten Lidschatten der Palette sind. Es gibt noch ein paar andere, die auch hübsch sind, aber diese beiden sind zusammen eine Wucht. 
Irgendwie denk ich aber immer schlecht von der Palette, bis ich sie dann mal benutze. Ich weiß nicht, wieso das so ist.

Was sagt ihr zum Look und den Farben?

Dienstag, 22. September 2020

Christiane Bößel: Small Town Dreams

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"Small Town Dreams - Tristan & Rylee" von Christiane Bößel ist Anfang September 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 280 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Es handelt sich um den zweiten Teil der Minot Love Story Reihe.

Inhalt

Rylee hat sich mit dem Schauspielstudium einen Traum erfüllt. Als sie am College den zurückhaltenden Tristan kennenlernt, fühlt sie sich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen. Eines Abends flirtet er ungewöhnlich selbstbewusst mit ihr und die beiden landen im Bett. Doch beim nächsten Treffen in der Uni tut Tristan, als wäre nichts gewesen. Rylee ist verwirrt, hält sein Verhalten aber für eine Übung aus dem Schauspielunterricht. Was Sie nicht weiß: Tristan hat einen draufgängerischen Zwillingsbruder und sie hat die beiden verwechselt. Wie kann sie sicher sein, dass die beiden Brüder sie nicht hinters Licht führen?

Meine Meinung

Zu Beginn des Buches lernen sich die beiden nur kurz kennen und gehen sich dann beide gegenseitig nicht mehr aus dem Kopf. Der Start der Geschichte ist süß und die Charaktere sind interessant. Als sie dann wieder aufeinander treffen ist spätestens dann für den Leser/die Leserin klar, dass beide mehr wollen. Doch sie sind auch schüchtern, vor allem Tristan. Als er dann sehr an einem Abend sehr selbstbewusst unterwegs ist, scheint mit der Übung zusammenzuhängen, die die beiden absolvieren müssen. Nur so lässt sich wohl das Verhalten von Tristan auch in den darauffolgenden Tagen erklären. Fast ausschließlich durch den Klappentext, als dezente Hinweise in der Geschichte wird dem Leser klar, dass das noch andere Gründe hat. Das finde ich sehr schade, dass die Inhaltsangabe, meiner Meinung nach, zu viel verrät. Leider fand ich es auch etwas schwierig, wie sich Rylee verhält, als sie es herausfindet. Gegen Ende wird es auch etwas besser begründet, aber ich hätte mir gewünscht, dass sich das mehr aus der Geschichte erschließt. 
Rylee und Tristan sind sympathische Protagonisten. Allerdings macht Tristan echt schwerwiegende Fehler. Ich mag die Familie von Tristan, auch wenn sie fast ein bisschen zu sehr heile Welt ist. Bei Rylee scheint die Mutter eine ganz liebe zu sein, die jedoch grundlos an Rylees Vater hängt.
Erzählt wurde aus Sicht beider Protagonisten, was mir, wie so oft, sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil lies sich sehr gut lesen.
Alles in allem eine gute Liebesgeschichte, mit etwas überzogenem Problem/Wendepunkt.

Samstag, 19. September 2020

Roman Klementovic: Wenn das Licht gefriert

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"Wenn das Licht gefriert" von Roman Klementovic ist Anfang September 2020 beim Gmeiner-Verlag erschienen. Das E-Book umfasst etwa 319 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Seit 40 Jahren schon ist Elisabeth mit Friedrich verheiratet - glücklich, trotz einiger Schicksalsschläge. Auch seine Alzheimererkrankung kann ihre Liebe nicht erschüttern. Doch eines Abends ist er besonders verwirrt. Während eines TV-Beitrags über den seit 22 Jahren ungeklärten Mord an der besten Freundin ihrer Tochter gibt er Verstörendes von sich. Er erwähnt Details, die er gar nicht kennen dürfte. In Elisabeth regt sich ein schlimmer Verdacht …

Meine Meinung

Ein Mädchen verschwindet und auch 22 Jahre später ist der Mörder nicht gefasst. Für die Eltern sind beide Tatsachen natürlich furchtbar. Aber auch die Eltern der besten Freundin hat die Geschichte traumatisiert. Die Tochter, also die beste Freundin der ermordeten, ist weit weggezogen und somit muss Elisabeth sich ganz allein um ihren Mann Friedrich kümmern, der an Alzheimer erkrankt ist.
Als ein Fernsehbeitrag Friedrich dazu bringt etwas zu sagen, dass er gar nicht wissen dürfte, bringt das Elisabeths Welt ganz schön durcheinander. Hat er nur etwas verwirrt vor sich hin gesagt oder ist er etwa Annas Mörder? Als Elisabeth daraufhin versucht mehr zu damals herauszufinden, überschlagen sich die Ereignisse und es gibt einige gefährlich brenzlige Situationen.
Erzählt wird die Geschichte die meiste Zeit aus Sicht von Elisabeth, es gibt jedoch auch einige Abschnitte aus der Sicht anderer Charaktere. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Spannung war ok, aber auch nicht unaushaltbar.
Die Protagonistin wirkte wie eine normale Frau und ihr handeln war zumeist nachvollziehbar. Andererseits gab es einige Momente, in denen ich mich bei ihr und auch anderen Charakteren gefragt habe, warum sie nicht Hilfe ruft. Dann wäre es aber vermutlich nicht so spannend gewesen. 😉
Ich habe das Ende und den Mörder nicht vorhergesehen, selbst als es schien, dass alles klar sein, kam noch eine Wendung um die Ecke.
Ich fand den Thriller sehr gut und Zeitpunkt und Abfolge der Geschehnisse interessant.

Dienstag, 15. September 2020

Teagan Hunter: Hate You Much, Love You More

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"Hate You Much, Love You More" von Teagan Hunter ist Anfang August 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 360 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten, aber unabhängigen Teil von "Wrong Number, Right Guy", welches ich auch rezensieren durfte.

Inhalt

Einen neuen Mitbewohner am College finden: kein Problem. Mit einem Bewerber E-Mails schreiben und sich dann in der Öffentlichkeit mit ihm treffen: easy. Feststellen, dass es sich um den Ex-Freund deiner besten Freundin handelt: eine Katastrophe!

Caleb Mills, der Ex-Freund ihrer besten Freundin, ist der letzte Mensch, den Zoe als neuen Mitbewohner möchte. Aber Caleb kann sonst nirgends hin, also gibt sie ihm eine Chance. Schließlich leben sie ja nur zusammen, und das bedeutet nicht, dass sie sich näherkommen müssen. Denn sich in den Ex-Freund der besten Freundin zu verlieben, geht gar nicht. Doch das Herz hält sich nicht an Regeln.

Meine Meinung

Neben den Protagonisten Zoe und Caleb, die man theoretisch schon aus dem ersten Teil kennt, trifft man auf zwei Charaktere, die die Protagonisten in "Wrong Number, Right Guy" waren. Die kennt man also schon etwas besser, aber sie spielen sehr schnell nur noch eine kleine Rolle. Trotzdem finde ich es schön, wenn man die Charaktere wieder erkennt. Man muss den ersten Teil aber nicht gelesen haben, da es für die Handlung keine Rolle spielt.
Nun Handlung... war gefühlt in diesem gar nicht so viel, da sich das meiste zwischen den beiden in ihrer Wohnung abspielt. Abgesehen davon schreiben sie sich sehr viele Textnachrichten, was, wie schon im ersten Teil, dazu führt, dass man förmlich durch das Buch und ihren Alltag fliegt. Und wieder waren die Unterhaltungen lustig, menschlich und zum Teil kindisch und zum Teil normal und erwachsen.
Wenn man nicht gerade die Nachrichten zwischen den beiden zu sehen bekommt, wird die Geschichte aus Zoes Sicht erzählt. Der Schreibstil hat mir gefallen, die Story lässt sich angenehm lesen und auch der Funke sprang teilweise über. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt, die Story kam mir sehr leicht vor, andererseits sind manche dramatischen Wendungen auch zu übertrieben, weshalb es mich gar nicht so sehr stört.
Eine Liebesgeschichte, die ich gern gelesen habe.

Dienstag, 8. September 2020

Rainer Wekwerth: Beastmode - Gegen die Zeit

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"Beastmode - Gegen die Zeit" von Rainer Wekwerth ist Mitte August 2020 bei Planet! (Thienemann-Esslinger Verlag) erschienen. Das E-Book umfasst etwa 320 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um den zweiten Teil der Beastmode-Reihe. Den ersten Band habe ich ebenfalls rezensiert: Beastmode - Es beginnt

Inhalt

Die abenteuerliche Reise von Malcom, Damon, Amanda, Wilbur und Jenny – fünf Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten – ist noch nicht zu Ende. Sie stehen kurz davor, das Geheimnis um das mysteriöse Energiefeld im Pazifik zu lüften. Doch dann kommen sie einer ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur, die alles verändert.

Meine Meinung

Teil 2 des Abenteuers der fünf Jugendlichen. Nachdem Teil 1 mitten in der Geschichte geendet hatte und mit einem Cliffhanger aufwartete, erfahren wir in Teil 2 endlich, wie es weiter geht. Es steigt direkt wieder in die Geschichte ein und ich musste mich erstmal wieder reinfinde, doch das ging erstaunlich schnell.
Im Gegensatz zum ersten Band, hatte ich das Gefühl, dass die Protagonisten nicht mehr gegeneinander arbeiten, sondern sich mehr bemühen miteinander auszukommen und sich auch umeinander sorgen. Das war etwas, was mich im ersten Band gestört hat, daher finde ich die Entwicklung sehr gut.
Allerdings ist auch in diesem Buch der Schreibstil beziehungsweise der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven etwas verwirrend für mich gewesen. 
Die Geschichte selbst war für mich leider nicht ganz schlüssig und vor allem gegen Ende ging es immer schneller und das Ende wurde in meinen Augen viel zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir mehr Erläuterungen gewünscht, damit ich es besser nachvollziehen kann. Denn so richtig hat sich der vermeintliche Logikfehler aus dem ersten Band für mich leider nicht aufgelöst. 
Ich habe mich unterhalten gefühlt und mochte die Charaktere etwas mehr, als im ersten Teil, doch es ist trotzdem kein Buch, welches ich nochmal lesen würde.

Samstag, 5. September 2020

Jonathan Aldred: Der korrumpierte Mensch

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"Der korrumpierte Mensch - Die ethischen Folgen wirtschaftlichen Denkens" von Jonathan Aldred ist Ende Juli 2020 bei Klett-Cotta erschienen. Das E-Book umfasst etwa 430 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Ebenso provokant wie klar zeigt Jonathan Aldred: Wirtschaft und Ökonomie haben diese verheerende Entwicklung zu verantworten. Eine überfällige, augenöffnende Kritik, die den desaströsen Einfluss ökonomischer Theorien auf unsere Moral und Wertvorstellungen offenbart. In den letzten 50 Jahren hat sich das, was wir als »gut« oder »richtig« bewerten, dramatisch verändert. Verhaltensweisen, die unserer Großelterngeneration nur schädlich oder schlicht bösartig vorkamen, erscheinen heute rational, ja natürlich.

In der Folge von Milton Friedman, John Maynard Keynes und ihren Erben hat sich die Ökonomie unmerklich zur Ersatzreligion moderner Gesellschaften aufgeschwungen. Ihre Maximen und Schlüsselideen – von Nudging bis zum Trittbrettfahren – wirken sich heute direkt auf unsere Entscheidungsfindung aus und durchdringen so gut wie jeden Aspekt des alltäglichen Lebens. Im 21. Jahrhundert haben Wirtschaft und Ökonomie nicht nur Einfluss auf Politik und Gesellschaft, sondern auch auf unser Denken, Handeln und unsere Moral genommen. Hinter ihrer Dominanz werden die Alternativen zum System unsichtbar: Heute akzeptieren wir bereitwillig, dass alles vermarktet werden kann. Zugänglich deckt Aldred die erstaunliche Macht, welche die Ökonomie über uns hat, auf und zeigt anhand konkreter Beispiele aus unserer Erfahrungswelt, wie sie uns tagtäglich verdirbt. Ein ebenso scharfsinniges wie schonungsloses Buch, das zugleich Wege aufweist, uns aus ihrem allgegenwärtigen Klammergriff einer korrumpierenden Ökonomie zu befreien.


Warum ist wirtschaftliches Denken schlecht für unsere Moral?

»Ich behaupte nicht, dass die Menschen heutzutage grundsätzlich »weniger nett« oder »unmoralischer« sind als die vorherigen Generationen. In den letzten fünfzig Jahren haben uns stattdessen neue ökonomische Ideen darüber, wie wir uns verhalten sollten, dazu gebracht, die Welt auf eine andere Art und Weise zu sehen. Es sind diese wirkmächtigen Ideen, die unser Verhalten neu justiert haben: Was vor gar nicht allzu langer Zeit noch egoistisch, dumm oder schlicht bösartig erschien, ist heute akzeptabel, rational, natürlich und so offensichtlich, dass wir es nicht in Frage stellen.«

Meine Meinung

Die Inhaltsangabe beschreibt eigentlich gut, worum es geht und war auch der Grund, warum ich das Buch lesen wollte. Warum hat sich die Moral der Menschen geändert? Wie spielt die Wirtschaft da rein und warum ist vieles heute ok?
Das Buch umfasst eine Menge an Wissen zu Ökonomie und ihrer Geschichte. Auch wenn der Schreibstil eigentlich schon so gehalten ist, dass es sich gut lesen lässt, ist der Inhalt nicht unbedingt einfach zu erfassen. Die Thematik liegt mir persönlich einfach nicht und das machte es mir schwer zu folgen. Ich habe einige interessante Fakten, Geschichten und Aspekte mitgenommen, doch gemerkt habe ich mir wenig. Die Thematik bewirkt bei mir offensichtlich, dass es "zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder herausgeht". 
Es waren wirklich viele auch interessante Fakten und Geschichten enthalten, die manche Begebenheiten etwas klarer machen. Dennoch fühle ich mich machtlos gegenüber der Entwicklung und wie gesagt, vieles habe ich direkt wieder vergessen. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl die Zusammenhänge nicht so recht zu verstehen und habe mich manchmal etwas verlassen gefühlt, wenn auf frühere Kapitel oder schon erwähnte Personen Bezug genommen wurde und ich mich nicht erinnern konnte, was es damit auf sich hatte. Meine Erwartung an das Buch und mich war, dass es mir leichter fallen würde, der Thematik zu folgen. 
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich mit Ökonomie beschäftigt oder sogar studiert oder in dem Umfeld arbeitet. Als leichte Lektüre für den Feierabend eignet sie sich in meinen Augen jedoch nicht.