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Donnerstag, 15. Oktober 2020

#OneWeekOnePalette - Update

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Ich habe ja nun erst ganz frisch angefangen, die Paletten-Posts, die ich seit Beginn des Jahres auf Instagram mache, auch auf dem Blog zu posten.
Das heißt ihr habt möglicherweise gar keinen Überblick, wie viele Paletten ich dieses Jahr schon verwendet habe.
Ich habe dazu eine Seite in meinem Bullet Journal gestaltet, um den Überblick zu behalten. Das Foto ist leider auch schon wieder leicht alt, weshalb ich den Kreis für die Palette mit den depotteten Lidschatten noch nicht ausgemalt habe.
Jede Palette, die ich mindestens eine Woche für Make-ups verwendet habe, habe ich farbig ausgemalt. Bis Ende des Jahres sind also noch 6 Paletten offen, wobei zu einer davon, morgen schon ein Post kommt.

Mal abgesehen davon, dass ich meine Schrift nicht mag, mag ich diese Seite in meinem Bullet Journal sehr. Und ich bin sehr sicher, dass ich Ende des Jahres alle Lidschatten in ihren Paletten ausmalen konnte.

Das war es auch schon zu meinem kleinen Update.

Wie gefällt dir meine gestaltete Seite? Was sagst du zu meinem Fortschritt?

Donnerstag, 6. August 2020

Makramee

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Hier ist es in letzter Zeit recht ruhig. Ich muss sagen, mir fehlt die Muse und die Zeit, mich mehr mit dem Blog zu beschäftigen. Abgesehen davon, habe ich auch das Gefühl, dass sowieso niemand liest, was meine Motivation nicht gerade fördert.
Na auf jeden Fall, gibt es für den vergangenen Monat keinen Aufgebraucht-Post, da nur zwei Produkte leer wurden. Die seht ihr dann im nächsten Post.
Stattdessen habe ich heute einen kleinen Einblick in zwei meiner ersten Makrameeprojekte.
Als erstes habe ich mein Kameraband mit einem Kreuzknoten umknotet, damit es nicht nur schwarz ist. Auf einer Hochzeit, wollte ich gern etwas helleres haben und konnte so gleich mal austesten, ob mir das Knoten Spaß macht. Macht es 😉

Das zweite Projekt war eine Handschlaufe für die Kamera, allerdings ist das noch nicht ganz fertig, weil ich die Länge nochmal anpassen muss. Auch hier habe ich nur Kreuzknoten geknotet.

Das dritte Projekt und zweite, welches ich euch zeigen möchte, ist eine Pflanzenampel.
Ich habe mich dafür an diese Anleitung gehalten, die das ganze meiner Meinung nach wirklich hervorragend erklärt: DIY: Makramee Blumenampel - Schritt für Schritt Anleitung von Gemischte Tüte
Ich mag das Ergebnis sehr gern und es ist wirklich gar nicht schwer, vor allem nicht mit diesem tollen Video. 
Ich habe mir auch einen tollen Tipp aus dem Video mitgenommen. Wenn man sich Pappe mit den gewünschten Abständen zuschneidet, kann man die Länge der Knotenabstände/Lücken ganz einfach einhalten. 
Diesen Tipp finde ich sehr hilfreich.

Ich bin gerade im Pflanzen-Fieber und finde Pflanzenampeln sehr hübsch und praktisch. Meine Schwester hat mir schon zwei geschenkt, aber ich wollte auch gern selbst lernen, wie man das macht. Gefühlt ist das gerade sehr in mode und auch ich habe Blut geleckt.
Abgesehen von einer zweiten Pflanzenampel weiß ich noch nicht, was mein nächstes Projekt sein könnte. Habt ihr Ideen?

Seid ihr auch schon dem Makramee verfallen?

Freitag, 7. Juni 2019

[DIY] Hochzeitsdeko

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Die passende Deko für unsere Hochzeit zusammen zu stellen, fiel uns sehr schwer. Daher möchte ich euch heute zeigen, was wir unter anderem selbst gebastelt haben.

Initialen aus Korken

Auf Pinterest hatte ich Buchstaben aus Korken gesehen und fand die Idee nett. Auch das Datum unserer Hochzeit habe ich mit Korken, aber in etwas kleiner, gestaltet.
Die Zahlen zu legen war gar nicht so schwer, das haben wir Freihand gemacht. Bei den Buchstaben haben wir uns in einer passenden Schrift unsere Initialen ausgedruckt und dann mit den Korken ausgelegt. Anschließend habe ich sie mit Heißkleber zusammengeklebt.
Das Ergebnis hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie bei weitem nicht perfekt waren.
Ich habe mich zweimal dabei verbrannt, trotzdem kann ich die Variante mit Heißkleber empfehlen. Denn der trocknet mehr oder weniger unsichtbar und schnell an. Meist hat es am besten funktioniert, wenn man den Heißkleber auf den Korken gemacht hat, den man als nächstes anfügen wollte. So hatte man bessere Kontrolle beim Positionieren.
Wichtig ist auch, dass ihr eine Schriftart auswählt, die relativ dick und weniger schnörkelig ist. Außerdem sollte sie unten einigermaßen eben sein, damit die Buchstaben auch stehen können.
Andernfalls könnte man aber auch mit einer Basis arbeiten und die Buchstaben darauf befestigen.

PomPoms

Nebenbei seht ihr auch einen Teil der weiteren Deko, denn ich habe mich für diese Puschel entschieden. Diese habe ich bei verschiedenen Anbietern auf AliExpress bestellt.
Die muss man dann etwas mühselig auseinander zupfen. Bei Tedi habe ich auch welche entdeckt und gekauft. Falls ihr es beeinflussen könnt, dann achtet darauf, dass die PomPoms auch aus ausreichend Schichten bestehen. Bei den großen (20-25 cm Durchmesser) sollten es schon mindestens 10 Schichten sein. Ich hatte einige mit nur 7 und das Ergebnis ist einfach nicht so schön füllig. Bei den kleinen (10 cm) haben sich 6 und bei den mittleren (15 cm) 7 Schichten Papier bewährt.

Vasen

Für die Blumen haben wir uns für runde Vasen entschieden. Diese von Sandra Rich mit 9,5 cm Durchmesser und 11 cm Höhe haben uns optisch gefallen und waren nicht so teuer. Die durchsichtigen Sticker ließen sich übrigens super einfach entfernen.
Wir wollten nicht, dass die Vasen so bleiben und man die Stiele der Blumen sieht.
Auch hier haben wir uns schwer getan eine Lösung zu finden. Oft findet man Lösungen mit Spitze (für uns zu durchsichtig) oder mit Burlap/Jute (gefiel uns nicht so).
Letztendlich wurde es dieses Tischband "Vlies" in weiß. In zwei Schichten ist es einigermaßen blickdicht und man hat auch das Ende nicht so stark gesehen.
Zunächst habe ich das Band mit Klebeband an der Vase befestigt und dann zweimal drumherum gewickelt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kanten so genau wie möglich aufeinander lagen. Das Ende habe ich wieder mit Klebeband fixiert. Zu beachten ist, dass ich dies nur am oberen Teil der Vase gemacht habe. Da die Vase leicht konisch ist, steht das Band unten ab und würde komisch kruscheln, wenn man es auch dort befestigt. Das Klebeband würde man durch die Blumen dann hoffentlich nicht mehr so sehen.
Kurz vor der Hochzeit habe ich mich nochmal umentschieden und die Kante außen doch nicht mit Klebeband sondern mit Heißkleber befestigt. Das hat zwei Vorteile: man sieht es nicht so und es hält auch besser.
Diese Variante hat super funktioniert.

Kerzenglas

Wir wollten auch gern ein paar Kerzen auf den Tischen. Wir entschieden uns, Trinkgläser zu verwenden und diese zu verzieren. Den größten Teil haben wir mit etwas umwickelt, was sich Abaca Tischband nannte. 
 Befestigt habe ich das wieder mit Heißkleber, erst innen am Glas und dann außen zum Verschließen.
Ein paar Gläser habe ich aber auch mit Spitzenband verziert. Die waren für die Candybar oder den Geschenketisch gedacht. Das Spitzenband gab es passenderweise kurz vor der Hochzeit bei dm.
Die Kerzen habe ich bei Rossmann im Viererpack gekauft.
Unten kam dann noch etwas Sand rein, in der Hoffnung, dass dieser das Wachs auffängt und man die Gläser dann einfacher wieder sauber bekommt und wieder verwenden kann.
Das hat leider nicht gut geklappt, denn aus irgendeinem Grund sind die Kerzen ab einem gewissen Punkt komplett geschmolzen und man hatte unten einen See aus Wachs. Da müssen wir mal schauen, wie wir das wieder entfernt bekommen. Hat zufällig jemand Tipps?

Getränkekartenhalter

Die Getränkekarten und Halter dafür habe ich ebenfalls selbst gebastelt. 
Für die Halterung habe ich jeweils zwei Korken komplett mit Heißkleber zusammengeklebt. Diese beiden Pärchen habe ich dann wiederum aneinander geklebt, dabei aber nur am unteren Drittel. Dabei aufpassen, dass ihr das auch nicht zu fest aneinander drückt, sonst passt die Getränkekarte später nicht mehr in den Schlitz!
Die Getränkekarte habe ich auf Papier ausgedruckt und dann wiederum auf farblich zur Deko passenden Karton geklebt (mit jeweils ca 5 mm sichtbaren Rand). Bei uns bestand die Karte aus zwei Teilen, so dass auf der einen Seite des Tonkartons die eine Karte klebte und auf der anderen die andere Hälfte. Andernfalls hätte ich entweder auf beiden Seiten die Karte geklebt (so kann man sie immer von beiden Seiten sehen) oder die andere Seite für einen schönen Spruch (bspw "Schön, dass du da bist") oder ein Logo/Bild verwendet.

Das waren unsere Dekorationsbasteleien. Ich hoffe ich kann zukünftige Brautpaare oder andere Feiernde vielleicht etwas inspirieren oder mit meinen Tipps helfen.

Donnerstag, 30. Mai 2019

Gastgeschenke: Bärlauch- und Tomatensalz

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Ich habe vor kurzem geheiratet. Für mich gehört zur Feier dazu, dass die Gäste eine Kleinigkeit geschenkt bekommen. Mir war dabei wichtig, dass es in irgendeiner Form selbstgemacht ist. Nur ein paar Süßigkeiten abfüllen wollte ich nicht. Zusätzlich wollte ich vermeiden etwas in Plastik einzupacken. Es hat uns einiges an Überlegungen gekostet das passende Gastgeschenk zu finden.
Zur Bärlauchsaison hatten wir dann erst überlegt Bärlauchpesto zu machen, allerdings hält sich das nur begrenzte Zeit und würde während der Hochzeit nicht gekühlt stehen und womöglich spätestens dann verderben.
Da wir hier in Leipzig aber immer so massig an Bärlauch haben und schonmal gute Erfahrung mit Bärlauchsalz gemacht haben, entschieden wir uns dafür.
Damit nicht jedes Pärchen am Ende ein doppeltes Geschenk hat, kam die Idee, doch noch eine zweite Variante zu machen und dabei wurde es dann Tomatensalz.

Wir haben Salz für 28 Erwachsene gemacht. Die Gläschen nennen sich Sturzgläser und fassen 53 ml. Mit Hilfe einer Umrechnungsseite haben wir ausgerechnet, dass wir für 2 x 14 Gläschen etwa 2 x 875 g Salz benötigen.

Rezept für Bärlauchsalz (zB von hier)
1 Teil Bärlauch, 10 Teile Salz
Heißt ich habe etwa 900 g Salz und 90 g frischen Bärlauch genommen. Den Bärlauch waschen und trocknen und dann mit einem Teil des Salzes pürieren. Am Ende mit dem restlichen Salz vermengen und auf einem Backblech ausbreiten. Das ganze dann im Ofen bei 50 ° C für 2 Stunden trocknen. Achtung, das kann wirklich erbärmlich stinken. Ich habe in der Zeit das Fenster offen gehabt, dann gings. Man kann es wohl auch 8 Stunden in der Sonne trocknen, das hat bei uns aber nicht gepasst.
Zwischendurch immer mal ein bisschen umrühren. Ich habe die meiste Zeit den Backofen auch ein Stückchen offen gelassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Zum Schluss mussten wir zum Teil noch größere Klumpen klein klopfen.
Gereicht hat das für ich glaube 17 Gläschen und noch ein größeres, was wir behalten.
Tipp: Bärlauchsalz unbedingt dunkel lagern, da es sonst seine schöne Farbe verliert

Rezept für Tomatensalz (z.B. von hier)
Nach dem Rezept hätte ich 350 g getrocknete Tomaten auf 875 g Salz benötigt. Da die Tomaten ja auch Platz einnehmen (im Gegensatz zu dem bisschen Bärlauch) habe ich nach Gefühl entschieden weniger zu nehmen.
Letztendlich habe ich 550 g Salz und 200 g getrocknete Tomaten genommen und es hat für 15 Gläschen gereicht. Basilikum habe ich nach Gefühl dazu gegeben und den Pfeffer weggelassen.
Auch hier wieder die Tomaten mit etwas Salz pürieren, was mit unserem Multizerkleinerer gar nicht so einfach ging. Ich habe mehrmals mit den Mengen hin und her gefüllt und nach unten geschoben, bis ich am Ende einigermaßen zufrieden war. Das Ergebnis sieht nicht ganz so schön aus, wie beim Bärlauchsalz.
Ich habe wieder bei 50 ° C im Backofen getrocknet, aber nur etwas unter einer Stunde, weil die Zutaten an sich ja schon trocken waren.

Am Ende haben wir alles in die kleinen Gläschen abgefüllt und mit einem Etikettendrucker beschriftet.
Die Namensschildchen sind komplett selbst gemacht. Dafür habe ich Aquarellpapier zugeschnitten (ca 4 cm x 4 cm) und mit Aquarellfarbe alle einzeln mit einem Verlauf bemalt. Nachdem das trocken war, habe ich die Ecken mit einem Stanzer gerundet, ein Loch eingestanzt und den Namen drauf geschrieben.
Weil ich wollte, dass die Gäste nicht sofort sehen, was es ist, entschied ich sie in dem Papier einzuwickeln, in dem sie auch geliefert wurden. 
Zum Schluss also ins Papier einwickeln, mit Kordelband zubinden und das Namensschild befestigen.
So dient das Gastgeschenk gleich auch als Tischkarte.

Zusätzlich dazu bekam jeder noch ein kleines Seifenblasen-Röhrchen mit einem Papierfähnchen auf dem steht "Schön, dass du da bist". Dafür habe ich einfach die Banderole gestaltet, auf normalem Papier ausgedruckt und mit einem Fotosticker an den Röhrchen befestigt.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und hoffe, dass ich euch vielleicht eine Inspiration für Geschenke liefern konnte.

Wie gefällt euch die Idee und Umsetzung?

Mittwoch, 16. Januar 2019

[DIY] Brotbeutel selber nähen

Kennt ihr diese Beutel, in denen das Brot beim Einkauf eingepackt wird? Wir kaufen recht selten Brot oder Brötchen, da ich Brötchen jedes Wochenende selbst backe. Unter der Woche frühstücke ich dann die restlichen Brötchen oder Knäckebrot.
Wenn wir dann aber doch mal Brot kaufen, dann nerven mich diese Beutel, die meist dann noch ein Sichtfenster aus Plastik haben, zumindest die bei Lidl an der Frischetheke.

Bevor ich mir extra einen Brotbeutel kaufe, dachte ich, dass ich das doch aus Stoffen selbst machen kann. Schnell ist mir dann ein T-Shirt untergekommen, dass ich vor Ewigkeiten aussortiert hatte, weil es sich verzogen hat. Doch für einen Brotbeutel ist das egal.

Ich dachte, dass ich euch einfach grob zeige, wie ich den Beutel genäht habe. Ist übrigens alles von Hand genäht, da ich keine Nähmaschine besitze. Ich will ja aber auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen 😋
Ursprünglich wollte ich einen Beutel mit Tunnelzug, aber das erschien mir dann ohne Nähmaschine doch etwas zu umständlich.

Das Ausgangsmaterial ist dieses T-Shirt, das ich sogar in 3 Farben hatte, weil ich es so gut fand. Allerdings hat es sich immer mehr verzogen, so dass die Seitennähte irgendwann nicht mehr an der Seite waren.
Begonnen habe ich damit, einen Reißverschluss am unteren Saum anzunähen. Wie ich schon gesagt habe, war mir ein Tunnelzug zu fummelig von Hand zu nähen und ich wollte gern einen Verschluss haben und habe noch diesen Reißverschluss gefunden, den ich irgendwann mal aus einem anderen Kleidungsstück oder einer Tasche herausgetrennt habe.
Ich habe also zuerst die eine Seite angenäht und dann die zweite. Hilfe habe ich mir vorher kurz von YouTube geholt.
Hier sieht man den eingenähten Reißverschluss.

Danach habe ich oben abgesteckt, wo der Beutel enden soll. Oberhalb der Nadeln habe ich dann abgeschnitten, das Stück auf links gedreht, neu abgesteckt und zusammengenäht.

Und schon ist der Beutel fertig.
Wenn man den Reißverschluss als "oben" betrachtet, dann steht die Schrift auf dem Kopf, was mir aber sehr egal ist. Es geht mir hier wirklich nur um die Vermeidung von Verpackung, die nach dem Einkaufen direkt in den Müll wandert.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, insbesondere mit dem Reißverschluss, da ich das erste Mal einen Reißverschluss vernäht habe. Ich bin auch gespannt, wie praktikabel das ganze dann wird, da der Beutel offen oder halb offen auf dem Band liegen muss, damit der/die KassiererIn sehen muss, was wir kaufen wollen.

Benutzt ihr Brotbeutel? 
Näht ihr gern?

Freitag, 1. September 2017

Welttag der Alphabetisierung

In genau einer Woche, am 8. September, ist Welttag der Alphabetisierung. Ich wurde vor ein paar Monaten angeschrieben, ob ich zum Thema einen Beitrag schreiben und dafür von Viking eine Box mit Materialien erhalten möchte. Da ich sowohl die Idee gut fand, als auch neugierig auf den Inhalt war habe ich zugesagt.
Am Welttag der Alphabetisierung erinnert die UNESCO an die Bedeutung von Alphabetisierung und Erwachsenenbildung. Lesen und schreiben zu können, ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Dies zu erlernen, ist in vielen Regionen der Welt jedoch noch immer ein Privileg. Weltweit können etwa 758 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben. Fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen und Mädchen. Jedes Jahr am 8. September begeht die UNESCO den Welttag der Alphabetisierung und macht damit auf den Stand der Alphabetisierung weltweit aufmerksam. http://www.unesco.de/....alphabetisierungstag.html

Die Idee war nun, ein Zitat aus einem Buch kreativ zu gestalten. Mehr erfahrt ihr auch im Blogbeitrag von Viking.
Als mich die Box erreichte war ich etwas enttäuscht, da ich mir ein bisschen mehr moderne Materialien (Brushpens, Watercoloring,...) und Farben erhofft hatte. Schnell hatte ich jedoch eine Idee. Zunächst aber mal zur Box! Folgende Produkte waren enthalten:
Jutebeutel, edding Wäschestift in Schwarz, Stoffstifte in Gelb und Weiß, Schablone und Sharpies in metallischen Farben. Die Sharpies können ohne Schütteln normal verwendet werden (keine Klecksgefahr) und glänzen metallisch in Gold, Silber und Bronze.

Außerdem gab es eine Auswahl an Papier, ein Set mit Federn, ein Tee, Klammern mit Sprechblase zum Beschriften und eine Magnethalterung für Blätter zum Aufhängen.
Dummerweise habe ich schon verschiedenste Federn und keine schöne Handschrift, weshalb mir dafür keine Idee kam. 

Umso mehr habe ich mich aber über die Idee mit dem Beutel gefreut. Ursprünglich hatte ich eine Idee, das Alphabet aufzuschreiben in weiß und dazwischen das Zitat in schwarz. Am Ende habe ich mich allein für das Zitat entschieden.
Ausgewählt habe ich ein Zitat aus Tintenherz von Cornelia Funke: "Bücher müssen schwer sein, weil sie eine ganze Welt in sich tragen". Ich finde den Spruch nicht nur in Bezug auf Tintenherz sehr passend.
Da mir, wie gesagt, auch mehr Farben in der Box fehlten, habe ich Stofffarben verwendet, die ich noch da hatte.
Zunächst habe ich mir eine Vorlage gebaut, indem ich den Text vorgeschrieben habe, damit ich ihn dann in den Beutel einlegen konnte. Somit hatte ich vorher schon eine klare Aufteilung und regelmäßige Zeilenabstände.
So sieht nun das fertige Ergebnis aus. Es hat ganz schön lang gedauert, da jeder Buchstabe einzeln mit Hilfe der Schablone aufgetragen wurde. Außerdem habe ich nach jedem Buchstaben die Schablone abgewischt. Auch wenn es teilweise ein wenig schief und unsauber ist, bin ich mit dem Ergebnis doch ganz zufrieden.
Da ich das Buch besitze, aus dem das Zitat stammt, musste es natürlich auch mit aufs Bild und unten habe ich es zusammen mit Teil 2 und 3 in den Beutel gepackt... wirklich schwer 😉 

Es ist wirklich krass und traurig wieviele Menschen nicht Lesen oder Schreiben können. Daher finde ich es gut, dass darauf aufmerksam gemacht wird und möchte mich daher bei Viking für die Idee und die Box bedanken!

Welches Zitat hättet ihr gewählt? Habt ihr Tintenherz von Cornelia Funke gelesen oder den Film gesehen?

Dienstag, 4. November 2014

[DIY] Kapuzenschal selbstgestrickt

Heute möchte ich euch mal etwas, abseits von Kosmetik, zeigen. Wer mir auf Instagram folgt, hat vermutlich schon mitbekommen, dass ich gerade fleißig am Stricken bin.
Vor ein paar Jahren war ich total im Häkelfieber und nun habe ich mich auch mal ans Stricken getraut. Ich hatte euch auch schon ein paar Häkelprojekte hier vorgestellt, wie beispielsweise die Kleine Raupe Nimmersatt oder ein Babyjäckchen, und daher dachte ich, kann ich euch auch mal meinen neuesten Stolz zeigen.

Die Anleitung stammt von dem tollen YouTube-Kanal von Ana Kraft. Ihre Videos finde ich sehr gut erklärt und gemacht.





Vielleicht noch kurz die Anleitung zusammengefasst: 
Man misst seinen Kopfumfang und berechnet anhand einer Maschenprobe mit 10 Maschen, wieviele man für den Kopfumfang benötigt. Dann beginnt man mit dem Perlmuster in Runde zu stricken, etwa 6cm hoch, danach wechselt man auf linke Maschen (dieser untere Teil wird später beim Tragen nach innen gestülpt, so dass man vorn rechte Maschen sieht). Wie lang man das macht, misst man aus indem man von der Nase bis zum Brustbein ausmisst.
Dann fängt man an die Öffnung zu machen und strickt von nun an nur noch in der Reihe, immer am Anfang und Ende mit 4 Maschen im Perlmuster und den Rest in rechten Maschen. Man misst den Abstand von der Kopfmitte (oben) bis zum Brustbein (dabei aber locker halten). Diesen Wert braucht ihr um zu wissen wie lang man den "offenen" Teil strickt. Etwa 6cm vorher fangt ihr an in der Mitte (hinten) Maschen abzunehmen, damit keine Spitze entsteht. Zum Schluss wird oben zusammengenäht. Dafür gibt es eine bestimmte Technik, dass es wie rechte Maschen aussieht.
Das ist alles sehr schwer zu beschreiben, daher empfehle ich euch wirklich die Videos zu schauen.

Die Wolle ist Schachenmayr Bravo Big und ich habe zwei Knäule angefangen, eins hätte nicht gereicht. Ich habe Knit Pro Rundstricknadeln der Stärke 12mm verwendet.

Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht und durch die sehr dicke Wolle ging es auch ziemlich schnell voran. Ich bin auf jeden Fall sehr stolz auf mich und das Ergebnis.

Könnt ihr Stricken oder Häkeln?

Freitag, 18. April 2014

Ostergrüße und meine Basteleien

Ich möchte euch einen kleinen Ostergruß entsenden und hoffe, dass bei euch besseres Wetter ist! Hier regnet es nämlich wie wild.

Außerdem zeige ich euch schnell meine Osterbasteleien - die Geschenke für meine Eltern.

Vor etwa zwei Wochen kam mir in den Sinn, dass ich doch mal Water Marble mit Ostereiern und Nagellack versuchen könnte.
Als dann kabukislittleworld am Montag genau dazu ein Bild auf Instagram postete und einen Verweis auf ihren Blogpost dazu, fiel mir wieder ein, dass ich das noch machen wollte.
Die Prozedur gestaltete sich aber schwieriger als gedacht, da bei mir der Nagellack immer schon auf dem Wasser trocknete und wenn ich dann schöne Muster ziehen wollte, habe ich alles zerstört. Von etwa 15 Versuchen ein Muster aufs Wasser zu zaubern, sind nur 5 geglückt und die Ergebnisse seht ihr hier.




Außerdem hatte ich ganz tolle Ideen im Kopf, wie man Ostereier mit Edding anmalen könnte, aber am Ende scheiterte es an meiner nicht vorhandenen Kreativität, nicht vorhandenen künstlerischen Fähigkeiten und der Tatsache, dass Flächen super streifig und unregelmäßig wurden. Diese drei Ergebnisse gefielen mir aber ganz gut: 

Unbedingt ausprobieren wollte ich noch das Rezept von amerikanisch-kochen.de Ich folge ihnen auf Youtube und die Idee und Optik dieser Löffeleier hat mir sogleich gefallen. Das sind Ü-Eier mit einer Cremefüllung und Aprikosencreme und ich bin schon gespannt ob die schmecken.


Was habt ihr zu Ostern gebastelt oder gebacken?
Lasst mir gerne Links zu Posts oder Bildern da!