Samstag, 7. Mai 2022

Aufgebraucht #114

Werbung//Markennennung
Das erste Drittel des Jahres um und damit gibt es wieder einen kleinen Müllberg.
  • Blush aus der Freedom Blush Palette - Ich habe den Blush gern verwendet und überlege nun, ob ich die Palette aussortiere. 
  • Renate Granate Duschbrocken - Die Duschbrocken mag ich sehr, da man so kein flüssiges Duschbad vermissen muss. Es schäumt sehr schön und funktioniert auch als Shampoo gut und ich bei meiner Duschfrequenz auch sehr ergiebig. Auch diese Sorte mag ich recht gern, auch wenn ich finde, dass der Duft relativ bald verfliegt. Habe ich schon nachgekauft.
  • Bee Natural Pomegranate Lippenpflegestift - Da er Teil meines 22 in 2022 Projekts ist, habe ich ihn sehr regelmäßig verwendet und konnte verhältnismäßig schnell einen Fortschritt sehen. Ich habe ihn auch sehr gern verwendet. Da ich noch so viele Lippenpflege-Produkte habe, brauch ich über einen Nachkauf gar nicht nachzudenken.
  • Sandsteinseife - Die Seife bestand zur Hälfte aus mit Sand versetzter Seife, die für mein Empfinden sehr sanft peelt. Ich habe die Seife recht schnell als alltägliche Seife verwendet. Irgendwann blieb der Sandstein-Teil immer hartnäckiger übrig und funktionierte nicht so gut als Seife selbst. Insgesamt hat es aber sehr lange super funktioniert.
Das war es auch schon für den April und ich bin gespannt, wie sich der Mai entwickeln wird.

Dienstag, 3. Mai 2022

Anne Pätzold: Right Now - Keep Me Warm

Werbung//Rezensionsexemplar
"Right Now - Keep Me Warm" von Anne Pätzold ist Mitte März 2022 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 2 der On Ice-Reihe und ist ein eigenständiges Buch, das ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen werden kann.

Inhalt

"Keiner von uns ist perfekt. Wir bestehen alle nur aus Chaos." "Sternenstaub. Wir bestehen aus Sternenstaub. Wir sind Sterne."

Marleigh hat Angst. Angst davor, ihre Wohnung zu verlassen. Doch als sie gezwungen ist, zum ersten Mal seit Wochen wieder nach draußen zu gehen, trifft sie ausgerechnet auf Aaron – den Eiskunstläufer, dessen Videos sie an den dunkelsten Tagen über Wasser gehalten und ihr geholfen haben, die Realität wenigstens für einen kurzen Augenblick zu verdrängen. Was Marleigh jedoch nicht ahnt: Aaron, der ihr so viel Mut und Hoffnung gegeben hat, leidet selbst. Denn seit seinem Unfall vor drei Monaten hat er sich nicht mehr aufs Eis getraut.

Meine Meinung

Man lernt Marleigh kennen, wie sie in ihrer kleinen Wohnung lebt und sich nicht nach draußen traut. Essen bestellt sie über Lieferdienst und als der mal ausbleibt und sie nichts mehr zu Hause hat, zieht sie sich an, um sich Essen zu besorgen. Doch an der Türschwelle kommt sie nicht weiter und bleibt doch zu Hause.
Als es dann einen Termin gibt, den sie unbedingt wahrnehmen muss und es schafft, das Haus zu verlassen, trifft sie auf Aaron. 
Es ist so schwer für Marleigh ihren Alltag zu bestreiten, mental anstrengend sich ständig mit den eigenen Ängsten und Gedanken auseinanderzusetzen. Die Autorin beschreibt sehr gut, wie es in Marleigh aussieht. 
Auch Aaron kämpft, auch wenn Marleigh das nicht gleich bemerkt. Er hat ebenso sein Päckchen zu tragen und auch hier bekommt man sehr gut mit, wie es ihm dabei geht. Dennoch ist er zu ihr so einfühlsam und lieb und unterstützend, dass man ihn nur ins Herz schließen kann.
Ich habe es genossen zu sehen, wie die Hauptpersonen beginnen sich gegenseitig zu helfen, auch wenn es teilweise unbewusst geschieht. Da die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Aaron und Marleigh erzählt wird, bekommt man einen guten Einblick in das Innere der beiden. Stellenweise bestehen die Dialoge aus Textnachrichten, die sie sich gegenseitig schreiben, welche ich eine gute Abwechslung und oftmals auch erheiternd fand.
Ich fand es auf der einen Seite erstaunlich, dass das jeweilige Umfeld so wenig davon bemerkt hat. Auf der anderen Seite haben sie auch gute Masken getragen und ihre Familie oder Freundinnen nicht an sich heran gelassen und ich glaube, dass das viele Menschen tun.
Obwohl die Thematik eigentlich recht schwer ist, fühlte sich die Geschichte für mich trotzdem auch leicht an. Vielleicht ist 'leicht' nicht das richtige Wort, sondern 'zart' trifft es besser. Ich verbinde 'zart' mit Marleigh und auch mit dem Umgang, den die Hauptpersonen miteinander pflegen. Es gab auch harte Stellen, doch der Gesamteindruck ist 'zart'.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich finde es gut, auf die Thematik aufmerksam zu machen und das Stigma zu durchbrechen.