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Freitag, 26. Juli 2019

Foamie Shampoo mit Vergleich zum Duschbrocken

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Heute möchte ich euch ein weiteres festes Shampoo vorstellen und mit dem Duschbrocken vergleichen.
Ich habe das Foamie Shampoo von meiner Schwester geschenkt bekommen und verwende es seit ein paar Wochen.
Das feste Shampoo kommt in einer Pappschachtel. Der Duschbrocken dagegen kann in einer Dose bestellt werden oder in Papier verpackt.
Foamie wiegt 83 Gramm, der Duschbrocken um die 90 Gramm. Das Foamie Shampoo ist aber preislich günstiger, laut dm Webseite kostet es um die 5€.
Was mich sehr stört, sind die vielen vielen Inhaltsstoffe. Im Vergleich dazu kommt der Duschbrocken mit nur 5 Inhaltsstoffen aus, was mir persönlich sympathischer ist. Auch wenn der Duschbrocken auch nicht ohne Duftstoff auskommt, finde ich die Anzahl der verwendeten Duftstoffe beim Foamie ganz schön viel. Super finde ich, dass das Produkt vegan ist.
links Foamie, rechts Duschbrocken; beide nach etwa 3 Verwendungen
Das Foamie Shampoo  ist oval und gewölbt, so dass es recht gut in der Hand liegt um man das Produkt gut am Kopf über die Haare verteilen kann. Die Form scheint sich mittlerweile geändert zu haben und es kommt nun auch mit einem Band zum Aufhängen.
Ich bevorzuge ein bisschen mehr das Produkt über die Kanten aufzubrauchen, damit man nicht irgendwann eine 3mm dünne Platte hat. Das klappt beim Duschbrocken von der Form her besser.
Ansonsten handhabt Foamie sich aber sehr gut und schäumt spätestens beim zweiten Aufschäumen sehr gut. Da bemerke ich keinen Unterschied zum Duschbrocken.

Ich wasche meine Haare üblicherweise alle 3 Tage und das klappt auch mit dem Shampoo von Foamie gut. Allerdings sind meine Haare am dritten Tag mit dem Duschbrocken noch besser und nicht ganz so fettig, wie bei dem von Foamie.

Ich bin sehr gespannt, wie lang das Foamie-Shampoo hält, da mir der erste Duschbrocken etwa 5 Monate gehalten hat. Laut eigenen Angaben auf der Verpackung soll Foamie für bis zu 25 Anwendungen halten, was bei mir dann etwa 3 Monate wären.
Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist das Shampoo auch für den Körper zu verwenden, wie es beim Duschbrocken vorgesehen ist.

Incipedia hat die neue Variante des Foamie Shampoos vorgestellt, falls euch noch eine andere Meinung interessiert.
Ich bin ganz zufrieden mit dem festen Shampoo von Foamie, muss aber ehrlich sagen, dass mir der Duschbrocken und die Menschen dahinter einfach sympathischer sind.
Klar ist es in gewisser Weise besser, dass man den Foamie vor Ort in der Drogerie kaufen kann, andererseits komme ich mit meinen zwei verbliebenen Duschbrocken noch sehr lange hin...

Update im September

Habt ihr schon das feste Shampoo von Foamie getestet? Mich würde sehr interessieren, wie eure Erfahrungen sind.

Freitag, 10. Mai 2019

[Review] Lush Conditioner Jungle

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Um Plastik aus dem Bad zu verbannen, hatte ich mir zu Weihnachten einen festen Conditioner von Lush gewünscht.
Seit etwa Mitte Januar verwende ich ihn schon und möchte euch von meiner Erfahrung berichten.
Das sagt Lush zu dem Jungle Conditioner:
Ein fester Conditioner, in dem mit tropischen Früchten, Ölen und Kakaobutter ein ganzer Dschungel steckt, um wirres Haar zu bändigen. Er besteht aus einer Kakaobutterbasis, der frische Feigen, Kumquats und Passionsfrucht hinzugefügt werden, die Glanz und Feuchtigkeit schenken. Obendrein ist der Conditioner nackt und selbstkonservierend, das heißt er braucht keine synthetischen Konservierungsstoffe, um dein Haar zum Strahlen zu bringen. Wir vermischen frische Bananen mit Avocados, die für Pflege und Nährstoffe sorgen, und geben sie ebenfalls mit zur Formel hinzu. Gleite mit dem Stück direkt über das feuchte, frisch gewaschene Haar, arbeite es mit den Fingern ein und spüle es dann wieder aus. Der Conditioner ist sehr ergiebig.

Inhaltsstoffe

Theobroma Cacao Seed Butter (Fair Trade Bio Kakaobutter), Cetearyl Alcohol & Sodium Lauryl Sulfate, Propylene Glycol, Glyceryl Stearate & PEG-100 Stearate, Cetearyl Alcohol, Stearic Acid, Parfüm, Lecithin (Sojalecithin), Persea Gratissima Fruit (frische Avocado), Ficus Carica Fruit (frische Feigen), Musa Paradisiaca Fruit (frische Fair Trade Bio Banane), Passiflora Incarnata Juice (frischer Passionsfruchtsaft), Fortunella Japonica Fruit (frische Kumquat), Behenyl Trimethylammonium Chloride, Cananga Odorata Flower Oil (Ylang Ylang Öl), Vetiveria Zizanoides Root Oil (Vetiveröl), Cupressus Sempervirens Oil (Zypressenöl), Cupressus Funebris Wood Oil (Zedernholzöl), CI 75810 (Chlorophyllin), *Limonene, *Cinnamal
*Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor

Zu den Inhaltsstoffen kann ich nicht so viel sagen. Ich finde nicht so gut, dass PEG, Parfüm und potentiell allergieauslösende Stoffe, wie Limonene und Cinnamal enthalten sind. Da ich mir das Produkt nur in die Längen der Haare verteile, sollte das noch ok sein. Andererseits liegen die Haare nach/beim Einreiben auch auf meinen Schultern, dem Rücken und an meinem Hals.

Meine Erfahrung

Wie von Lush empfohlen reibe ich das Stück über meine nassen Längen. Ich reibe sehr oft darüber bis ich das Gefühl habe, sie haben ausreichend Pflege erhalten. Denn das stört mich etwas an dem Conditioner, dass man nicht wirklich spürt, dass etwas in den Haaren ist. Man kann danach auch nicht so schön mit den Fingern durch die Längen kämmen, weil die Haare stoppen. Trotzdem sind die Haare nach dem Trocknen angenehm gepflegt. Ich habe schon recht unkomplizierte Haare, aber ich fühle mich mit Spülung immer besser und meine Haare sind mit dem von Lush nicht strohig, sondern lassen sich gut kämmen und sehen gut aus.
Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig und eher kräuterig. Nicht unbedingt mein Lieblingsduft, aber er stört mich auch nicht mehr.
Der Preis liegt bei 10,5 € und ist damit nicht so günstig. Andererseits reicht mein Stück jetzt schon seit Mitte Januar und das bei etwa 2-3 Mal pro Woche Haarewaschen. Ich denke der Rest reicht bestimmt noch ein paar Wochen und somit reicht ein Stück für etwa 4-5 Monate und dann ist der Preis in meinen Augen vollkommen ok.

Fazit

Ich mag die Wirkung, dennoch denke ich, dass ich danach erstmal etwas anderes ausprobieren werde. Ein Nachkauf ist aber nicht ausgeschlossen.

Habt ihr Erfahrungen mit festen Conditionern? Vielleicht auch eine Empfehlung für mich?

Freitag, 19. April 2019

Tipps Seifenaufbewahrung

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Mit der Verwendung von festen Produkten im Bad geht auch die Frage nach der Aufbewahrung einher. Der Vorteil, dass die Produkte keine Plastikverpackung haben, ist bei der Aufbewahrung ein gewisser Nachteil.

Ich zeige euch, wie ich meine festen Produkte im Bad aufbewahre.

Die in meinen Augen einfachste und preisgünstigste Variante ist folgende:
Ich verwende eine Dose, in der früher Wattestäbchen waren. Die haben in der Regel schon kleine Löcher im Boden, was in der Dusche praktisch ist, da so das Wasser ablaufen kann. Das Exemplar im Bild hat 2 Löcher, ich habe aber auch eine Variante mit 4.
Darin liegt eine Scheibe von einer Luffagurke. Die bekommt man preisgünstig im Unverpackt-Laden. Ich habe vor einigen Jahren eine Gurke bei Amazon bestellt und selbst Scheiben abgeschnitten. Darauf liegt die Seife sehr gut, ohne im Nassen zu liegen und kann gut trocknen. Der Luffaschwamm trocknet schnell, lässt sich auch super auswaschen, wenn sich nach einiger Zeit Seifenreste abgelagert haben.

Die Luffascheibe ist aber auch ohne die Dose ein Tipp für die Aufbewahrung von Seife oder ähnlichem. Beispielsweise für Reisen oder Aufbewahrung außerhalb der Dusche. Es würde sicherlich auch ganz ohne Dose und nur mit Luffaschwamm in der Dusch funktionieren - ich fühle mich aber mit einer Auffangschale immer etwas sicherer.

Desweiteren sind natürliche normale Seifenschalen geeignet. Ich mag aber auch ganz gern folgende Variante, bei der die Seife (oder mein fester Conditioner, wie auf dem Bild) nicht im stehenden Wasser liegt. Diese Variante aus Silikon ist so gestaltet, dass das Wasser abläuft und das Produkt auf den Lamellen liegt. 

Meine dritte Variante ist eigentlich ein Halter für Spülschwämme, doch ich habe ihn in der Dusche ganz oben platziert, damit mein Duschbrocken nicht zu nass gespritzt wird, wenn er gerade nicht im Einsatz ist. Ich finde diese Variante sehr schön und nützlich, doch leider halten die Saugnäpfe nicht mehr zuverlässig, nachdem sie zuvor drei Wochen am Stück gehalten haben.
Ich muss mal schauen, ob ich dafür eine Lösung finde, da mir wie gesagt, diese Lösung gut gefällt.

Was bei mir nicht im Einsatz ist, ist ein Seifensäckchen. Das kann man auch selbst häkeln (habe ich schon für meine Schwester) oder kaufen. In einem Seifensäckchen kann die Seife ebenfalls ganz gut trocknen und es eignet sich super zum Aufbewahren von kleinen Seifenresten.
Eventuell häkel ich mir selbst auch mal eins, aber erstmal reichen mir meine drei Varianten aus.

Am Waschbeckenrand sind bei mir normale Seifenschalen im Einsatz, vorzugsweise welche, bei der die Seife auf Knubbeln oder Rillen erhöht liegt.

Wie bewahrt ihr eure Seife oder andere feste Produkte auf?

Samstag, 13. April 2019

Duschbrocken Frida Früchtchen

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Zu Weihnachten habe ich mir ein Duschbrocken-Set von meinem Freund gewünscht und gleich alle drei Sorten bekommen. Ich habe damit begonnen Frida Früchtchen zu verwenden und möchte euch heute von meiner Erfahrung berichten.

Der Duschbrocken ist festes Shampoo und Duschgel in einem. Es gibt aktuell drei Sorten: Frida Früchtchen, Carlos Cocos und Maxi Minz.

Das sagt die Webseite über Frida Früchtchen
Frida Früchtchen - Die Freche
Ein kunterbunter Mix aus den leckersten Früchten der Tropen. Das ist Frida Früchtchen. Unser Früchte-Brocken bringt Dir eine bunte Mischung von Gerüchen unter die Dusche. Frisch und fruchtig. Durch das BIO-Kokos-Öl, das wir für Frida als Wirkungsöl einsetzen, werden trockene Haut und Haare gepflegt. Kokos-Öl hat außerdem eine sanft kühlende Wirkung.

Und das ist drin in Frida Früchtchen

  •  Sodium Cocoyl Isethionate (Kokosöl-Fettsäuren) für die natürliche Reinigung
  •  Wasser, denn ohne Wasser kein Leben
  •  BIO-Kokos-Öl als Wirkungsöl für spröde Haare und trockene Haut
  •  Pflanzliches Glycerin als Flüssigkeitslieferant
  •  Parfumöl, für den frischen Duft auf Reisen
  •  Lebensmittelfarbe, damit Frida Früchtchen nicht nackig ist


Entwickelt haben Johannes und Christoph den Duschbrocken zusammen, als sie auf Weltreise waren und sich dabei kennenlernten. Mittlerweile ist aus der Idee ein tolles Produkt entstanden und man kann den beiden zum Beispiel auf Instagram folgen. Das tue ich jetzt seit einigen Monaten und ich finde die beiden sympathisch und sehr lustig.

Meine Erfahrung

Nun kommen wir aber mal zu meiner Erfahrung mit dem Duschbrocken Frida. Beim ersten Duschen habe ich ihn sowohl für die Haare als auch für den Körper verwendet und kann sagen: toll! Es ist fast wie mit normalem Duschgel oder Shampoo, denn es schäumt sehr angenehm.
Der Duft ist anfangs ziemlich stark, verfliegt aber schnell. Jetzt nach zwei Monaten nehme ich ihn entweder nicht mehr wahr oder er ist wirklich nicht mehr da.
Ich verwende den Duschbrocken jetzt ausschließlich für meine Haare, da ich andere Produkte für den Körper habe. Hätte ich die nicht, würde ich ihn auch für beides nehmen, so wie ich es auch bei zukünftigen Reisen vorhabe.

Beim Haare waschen streiche ich mit der einen Kante mehrmals über meine Haare, bis ich das Gefühl habe es reicht und schäume dann auf. Das klappt ganz unterschiedlich gut - je verschmutzter die Haare sind umso weniger schäumt es. Dieses Phänomen kenne ich aber auch von herkömmlichen Shampoos. Spätestens beim zweiten Einschäumen, habe ich aber richtige Schaumberge auf dem Kopf. Also der Duschbrocken schäumt genauso gut, wie bei herkömmlichen Shampoos. Der Schaum lässt sich dann auch ganz einfach ausspülen. Da es sich nicht um eine Seife handelt, braucht es auch keine saure Rinse, was den Duschbrocken für mich so praktisch und attraktiv macht.
Nach dem Trocknen sind meine Haare schön fluffig und etwas trockener als früher, das bewirkt bei mir aber auch, dass ich mehr Volumen habe. Die Haare fetten erst nach 2-3 Tagen so, dass ich wieder waschen möchte, also genauso beziehungsweise sogar etwas langsamer, als früher mit normalem Shampoo. Vor allem hatte ich bei herkömmlichem Shampoo immer das Problem, dass mein Ansatz schneller fettet je länger meine Haare werden und im Moment habe ich für meine Verhältnisse sehr lange Haare und ich brauche trotzdem nur alle 3 Tage Haare waschen.

Der Duschbrocken ist auch Teil des Aufbrauchtprojekts dieses Jahr und da sieht man ganz gut, wie schnell er sich verbraucht.
Nach der Nutzung als Shampoo für etwa anderthalb Monate, wie oben beschrieben, ist der untere Teil bis etwa zur Linie verbraucht. Ich denke also, dass ich mit dem Duschbrocken etwa 4-6 Monate hinkommen werde.

Ein Duschbrocken kostet 9€ und mit Dose 12€.

Wenn man mal rechnet, dass man mit einem herkömmlichen Shampoo aus der Flasche vielleicht 1-2 Monate hinkommt, dann ist je nach gewähltem Shampoo der Duschbrocken teurer. ABER er kommt eben ohne Verpackung aus und enthält wenige Inhaltsstoffe und ein mildes Tensid. Ich werde mich zukünftig weiter für den Duschbrocken entscheiden.

Die Duschbrockenherstellung sowie die Verpackung erfolgen in Handarbeit durch Christoph und Johannes. Ich finde es krass wie viel Herzblut und Zeit die beiden in die Duschbrocken stecken. Ich wusste schon von Instagram, dass sie die Duschbrocken alle von Hand herstellen, dass sie sogar jeden einzeln in Papier einpacken und mit einem Band und Siegel versehen. Aber dann halte ich das Päckchen in der Hand und es liegt sogar eine Handgeschriebene Karte bei!

Ich bin wirklich begeistert von dem Produkt und dem ganzen Konzept und Team dahinter.
Da die beiden nur zu zweit sind und die Nachfrage, berechtigterweise, sehr hoch ist, haben sie allerdings sehr lange Lieferzeiten, worauf sie aber immer auf der Seite hinweisen.

Ich habe bisher nur Carlos Cocos einmal zum Duschen verwendet und da hat er auch super funktioniert. Ich weiß nicht, ob Carlos und Maxi sich beim Haare waschen vielleicht etwas anders verhalten, weil andere Öle verwendet wurden, gehe aber davon aus, dass sie ähnlich toll sind. Der Duft bei Carlos ist sehr stark nach Kokos und bei Maxi sehr "männlich". Soweit ich weiß wollen die beiden auch noch eine Variante ohne Duft machen, kommen aber aktuell ja kaum mit den Bestellungen hinterher.

Mittlerweile verwende ich den Duschbrocken seit über 2 Monaten und bin wirklich sehr zufrieden!
Für meine Haare funktioniert Frida super!

Habt ihr schon von den Duschbrocken gehört? Vielleicht sogar selbst einen? Wie sind eure Erfahrungen?

Freitag, 29. März 2019

Tipps fürs Unverpackt-Einkaufen

Ich habe das Glück einen Unverpackt-Laden in meiner Nähe zu haben. Mittlerweile war ich schon einige Male dort und habe etwas Erfahrung sammeln können. Ich dachte ich gebe euch heute mal ein paar Tipps mit, die sich zum Teil auch für den Einkauf im Supermarkt oder Bäcker eignen.

So sieht ein beispielhafter Einkauf aus, bei dem ich einige meiner Tipps angewandt habe.

Am Anfang bin ich oft mit Glasbehältern einkaufen gegangen. Ich habe zum Beispiel alte Apfelmusgläser oder Marmeladengläser genommen.
Das Problem: Glas wiegt relativ viel. Wenn man mehrere Artikel kaufen möchte, ist schon der Hinweg zum Laden beschwerlich, zumindest wenn man den zu Fuß, wie in meinem Fall, zurücklegt.
Ein weiteres Problem ist in meinen Augen, dass der Transport von vielen Glasgefäßen immer die Gefahr birgt, dass sie beim Aneinanderschlagen kaputt gehen könnte. Ich hatte zumindest immer etwas Sorge.
Daher meine Empfehlung: nicht unbedingt mit den fancy und hippen Glasbehältern einkaufen gehen, sondern die nachfolgend genannten Möglichkeiten nutzen und zu Hause umfüllen.
Für manche Dinge ist Glas trotzdem praktisch, vor allem wenn es dann schon das Zielgefäß sein wird, wie hier für die sauren Würmer.
Apropos Zielgefäß, wie hier auf dem Bild, nehme ich dann auch manchmal die Plastik-Dosen, in die bspw die Nudeln am Ende eh kommen schon zum Einkaufen mit. Dann spart man sich das Umfüllen.

Für bestimmte Dinge, wie Nudeln, Bohnen, Kichererbsen und mehr eignen sich auch hervorragend Stoffbeutel. Der riesige Vorteil: die Beutel nehmen beim Transport sehr wenig Platz und Gewicht ein. Sie lassen sich auch gut zusammen in einem Rucksack verstauen ohne Platz durch Lücken zu verschwenden.
Die Netzbeutel verwende ich für den Einkauf von Obst und Gemüse. Da gibt es auch schöne Baumwollbeutel, allerdings wollte ich gern sehr leichte Beutel, bei denen es egal ist, ob im Supermarkt das Eigengewicht herausgerechnet werden kann oder nicht. Bei diesen stört es mich nicht, wenn ich dann für bspw 12 g mehr bezahle.
Den weißen Stoffbeutel habe ich selbst genäht. Das erste Mal Nähmaschine nähen überhaupt und meine Mutti hat mir ganz toll gezeigt wie es geht und dabei ist dann dieser Beutel entstanden.
Stoffbeutel könnt ihr auch verwenden, um Brot oder Brötchen zu kaufen. Auch Papierbeutel fressen unnötig Ressourcen, wenn sie nur einmal verwendet werden.

Wenn ihr keine Stoffbeutel oder Obstbeutel kaufen möchtet, dann könntet ihr beispielsweise Äpfel auch ganz ohne Beutel einkaufen. Oder ihr verwendet die Plastikbeutel so oft es geht, das haben wir auch sehr lange so gemacht. Hauptsache sie fliegen nicht in den Müll, obwohl sie noch intakt und sauber sind. Und wenn ihr sie als Müllbeutel im Bad wiederverwendet, immer noch besser als nur einmalig zu verwenden.

Was natürlich auch gut funktioniert im Unverpackt-Laden sind Dosen aus Plastik, da sie relativ wenig wiegen. Ich nehme in letzter Zeit gern dieses Set, bei dem die 4 Dosen in unterschiedlichen Größen ineinander gestapelt werden können. Das spart zumindest auf dem Hinweg sehr viel Platz. Auf dem Rückweg allerdings nehmen sie natürlich dann jede für sich Platz ein, aber so ist es nun mal.
Zum Schluss noch ein sehr nützliches Werkzeug, welches man aus dem Unverpackt-Laden kennt. Ein Trichter. Dieser Trichter hat eine sehr große Öffnung unten, was einem auch das Umfüllen von größeren Sachen, wie beispielsweise Nudeln und roten Bohnen einfach macht. So kann man auch aus großen runden Dosen einfach in das Gefäß umfüllen, ohne eine große Sauerei zu veranstalten.

Ich kaufe mittlerweile gern im Unverpackt-Laden ein. Vor allem so Sachen, wie Reis, Nudeln, rote Bohnen, schwarze Bohnen, rote Linsen, Kichererbsen, saure Würmer und Sonnenblumenkerne. Dafür brauche ich eigentlich wirklich keine in Plastik verpackten Produkte mehr kaufen.
Ich finde auch, dass es nicht wirklich viel teurer ist, vor allem da dort fast alles auch Bio ist. In meinem Instagram-Post könnt ihr sehen, was der Einkauf oben gekostet hat.
Es gibt aber ehrlich gesagt auch Produkte, die ich sehr teuer finde und das sind beispielsweise Mandeln, Nüsse oder getrocknete Früchte.
Und ich bin noch lange nicht dort angekommen, keine Produkte mehr in Plastik zu kaufen. Aber bei den oben genannten Dingen und der tollen Lage des Unverpackt-Ladens meines Vertrauens fällt es mir wirklich leicht auf einen Teil Einwegplastik zu verzichten.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps weiterhelfen.
Seid ihr schon mal in einem Unverpackt-Laden gewesen?

Donnerstag, 14. März 2019

Ben & Anna Deodorant

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Im Dezember hatte ich schon berichtet, dass ich meine Kosmetik nach und nach auf plastikfreie oder plastikarme Produkte umstellen möchte.
Auch beim Deo wollte ich gern eine Alternative ausprobieren und habe mir von meiner Schwester zu Weihnachten ein Deo von Ben&Anna gewünscht. Da ich die Düfte nicht vorher beschnuppern konnte habe ich ihr 3 Varianten genannt, die für mich interessant klangen. Sie hat mir dann kurzerhand gleich diese 3 geschenkt.

Ich habe das Deo jetzt ein paar Wochen verwendet und möchte meine Erfahrung mit euch teilen.

Wer sind Ben & Anna

"Wir sind ein vegan lebendes Pärchen aus Berlin, das mit viel Freude eine eigene Deo-Serie entwickelt hat. Weil wir keine Lust mehr auf konventionelle Inhaltsstoffe und Pressehinweise über Aluminium in Deos hatten, haben wir selbst herum experimentiert und mit ökologischem Sachverstand eine Deo-Serie entwickelt, die auf einem natürlichen Wirkprinzip basiert. Selbstverständlich mit Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs."

Was mich an den Deos so angesprochen hat sind folgende Aspekte:
  • ohne Aluminium
  • Deostick
  • vegan
  • Verpackung aus Pappe
  • hübsche, ansprechende Verpackung

Das Deo

Der Preis liegt bei knapp 8€ für 60g, was sicherlich teurer ist als die meisten Deos aus der Drogerie. Ich hoffe allerdings, dass sie auch länger halten.
Mittlerweile gibt es eine Auswahl wohl auch bei Rossmann zu kaufen.

Es gibt 7 Varianten sowie drei neue Sorten mit einer neuen Formulierung für empfindliche Haut.


Diese drei Sorten habe ich geschenkt bekommen:
Pink Grapefruit | Persian Lime | Pure 
Pink Grapefruit riecht süßlich fruchtig wohingegen Persian Lime eher zitrisch riecht. Ich bevorzuge tatsächlich Pink Grapefruit, mag aber beide Düfte.

Die Inhaltsstoffe dieser drei Varianten:

Anwendung & Wirkung

Man drückt das Deo mit dem Finger am Boden der Röhre nach oben und wärmt das Produkt leicht in der Achsel an und verteilt dann eine kleine Menge.
Mich stört dabei, dass das Deo sehr krümelt. Entsprechend habe ich keine schöne leicht verteilbare Creme, sondern muss das, was ich ihn den Achseln verteilt habe kurz wärmen lassen und verschmiere es dann mit den Fingern. Das klappt gut, ist aber natürlich nicht ganz so unkompliziert, wie mit einem Deostick, der sich selbstständig verteilt.

Für mich funktioniert das Deo gut. Ich rieche nach einem langen Tag entweder gar nicht oder nur leicht, was ich super finde. Es verhindert jedoch nicht das Schwitzen an sich, weil es kein Antitranspirant ist.

Was ich etwas schwierig finde ist die Dosierung - nehme ich zu wenig, dann fange ich doch an zu riechen. Verwende ich zu viel, dann verteile ich das Produkt unschön an der Kleidung beim Anziehen und in den Achseln. Wenn ich jedoch eine gute Dosierung erwische, dann bin ich sehr zufrieden.

Bisher habe ich nur Pink Grapefruit und Persian Lime verwendet. Letzteres ist trockener und krümeliger und gefällt mir daher etwas weniger gut.

Verpackung

Die Verpackung ist aus Pappe und man schiebt das Produkt mit dem Finger nach oben. Das funktioniert ziemlich unkompliziert, allerdings ist die Röhre ziemlich lang, obwohl gar nicht so viel Produkt enthalten ist. Das finde ich etwas unnötig und schade und erschwert eventuell auch die Handhabung gegen Ende, falls der Finger nicht lang genug ist um das Deo herauszuschieben.
Wie ich auf Instagram erfahren habe, ist aktuell noch eine dünne Plastikschicht um die Pappe.
Am oberen Rand weicht die Pappe etwas auf und löst sich auch auf, was man bei der grünen Variante etwas erkennen kann. Diese Röhre geht schon von Anfang an etwas schwergängig auf und zu. Wohingegen die Pinke Variante sehr flüssig, sogar zu leicht auf und zu geht.
Sowohl die Plastikfolie als auch die zu lange Röhre wurde wohl verbessert und mit kommenden Chargen geändert worden. Ich finde super, dass sie sich dahingehend weiter entwickelt haben.
Auch die Konsistenz wurde wohl überarbeitet, so dass das Produkt mittlerweile cremiger und damit weniger krümelig ist.
Ich werde noch sehr lange was an meinen Deos haben, aber wenn ich dann immer noch zufrieden bin, freue ich mich darauf die überarbeiteten Deos auszuprobieren.

Mein Fazit

Ein gutes Deo, welches fast ohne Plastik auskommt und zudem kein Aluminium enthält und vegan ist.

Update im September

Habt ihr die Deos von Ben & Anna auch schon ausprobiert? Falls ja, wie zufrieden seid ihr?

Mittwoch, 16. Januar 2019

[DIY] Brotbeutel selber nähen

Kennt ihr diese Beutel, in denen das Brot beim Einkauf eingepackt wird? Wir kaufen recht selten Brot oder Brötchen, da ich Brötchen jedes Wochenende selbst backe. Unter der Woche frühstücke ich dann die restlichen Brötchen oder Knäckebrot.
Wenn wir dann aber doch mal Brot kaufen, dann nerven mich diese Beutel, die meist dann noch ein Sichtfenster aus Plastik haben, zumindest die bei Lidl an der Frischetheke.

Bevor ich mir extra einen Brotbeutel kaufe, dachte ich, dass ich das doch aus Stoffen selbst machen kann. Schnell ist mir dann ein T-Shirt untergekommen, dass ich vor Ewigkeiten aussortiert hatte, weil es sich verzogen hat. Doch für einen Brotbeutel ist das egal.

Ich dachte, dass ich euch einfach grob zeige, wie ich den Beutel genäht habe. Ist übrigens alles von Hand genäht, da ich keine Nähmaschine besitze. Ich will ja aber auch keinen Schönheitswettbewerb gewinnen 😋
Ursprünglich wollte ich einen Beutel mit Tunnelzug, aber das erschien mir dann ohne Nähmaschine doch etwas zu umständlich.

Das Ausgangsmaterial ist dieses T-Shirt, das ich sogar in 3 Farben hatte, weil ich es so gut fand. Allerdings hat es sich immer mehr verzogen, so dass die Seitennähte irgendwann nicht mehr an der Seite waren.
Begonnen habe ich damit, einen Reißverschluss am unteren Saum anzunähen. Wie ich schon gesagt habe, war mir ein Tunnelzug zu fummelig von Hand zu nähen und ich wollte gern einen Verschluss haben und habe noch diesen Reißverschluss gefunden, den ich irgendwann mal aus einem anderen Kleidungsstück oder einer Tasche herausgetrennt habe.
Ich habe also zuerst die eine Seite angenäht und dann die zweite. Hilfe habe ich mir vorher kurz von YouTube geholt.
Hier sieht man den eingenähten Reißverschluss.

Danach habe ich oben abgesteckt, wo der Beutel enden soll. Oberhalb der Nadeln habe ich dann abgeschnitten, das Stück auf links gedreht, neu abgesteckt und zusammengenäht.

Und schon ist der Beutel fertig.
Wenn man den Reißverschluss als "oben" betrachtet, dann steht die Schrift auf dem Kopf, was mir aber sehr egal ist. Es geht mir hier wirklich nur um die Vermeidung von Verpackung, die nach dem Einkaufen direkt in den Müll wandert.

Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, insbesondere mit dem Reißverschluss, da ich das erste Mal einen Reißverschluss vernäht habe. Ich bin auch gespannt, wie praktikabel das ganze dann wird, da der Beutel offen oder halb offen auf dem Band liegen muss, damit der/die KassiererIn sehen muss, was wir kaufen wollen.

Benutzt ihr Brotbeutel? 
Näht ihr gern?

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Plastik reduzieren - meine Weihnachtsgeschenke

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Ich wünsche euch noch schöne Weihnachtsfeiertage. Ich hoffe ihr habt Heiligabend gut überstanden und seid vom vielen Essen noch nicht geplatzt.

Ich hatte euch ja schon berichtet, dass mich das Thema Plastik in letzter Zeit beschäftigt. Entsprechend sind meine Wünsche zu Weihnachten so ausgefallen, dass ich Erfahrung dabei sammeln kann, in Plastik verpackte Produkte zu ersetzen. Daher zeige ich euch heute, womit man die üblichen Produkte aus der Drogerie ersetzen kann und ihr seht damit auch gleich einen Teil meiner Weihnachtsgeschenke.

Handseife

Statt flüssige Handseife in Plastikverpackungen zu verwenden, kann man auch einfach feste Seifenstücke benutzten. Das mache ich schon das gesamte Jahr über und brauche nebenbei die vorhandene flüssige Seife auf. Obige Packung ist schon seit Wochen leer, steht aber wegen der hübschen Verpackung noch hier.
Schenken lassen habe ich mir diese hübsche Seife von Lush: Christmas Citrus. Sie riecht verdammt lecker und ich freue mich schon, wenn eins der beiden Seifenstücke aufgebraucht ist, die wir aktuell in Verwendung haben.

Duschgel

Auch wenn ich die Lebensfreude Dusche von Kneipp sehr sehr mag, möchte ich nicht mehr diese vielen Plastikverpackungen unterstützen.
In der Mitte seht ihr das Ectoplasm Duschgel in fester Form, welches ich ebenfalls geschenkt bekam. Daneben eine feste Seife, die ich mir vor ein paar Jahren mal gekauft hatte und aktuell verwende.

Shampoo

Feste Seife für den Körper und die Hände zu verwenden ist in meinen Augen sehr einfach umzusetzen. Bei den Haaren ist es schon etwas schwieriger, weil diese sich oft erst daran gewöhnen müssen und man auch mit Rückständen durch Kalkseife aufpassen muss. Ich hatte schonmal eine Zeit lang Haarseifen verwendet und aus der Zeit stammt auch diese Haarseife von Savion. Zu Weihnachten habe ich mir Duschbrocken gewünscht, die nur leider nicht rechtzeitig ankamen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob ich bei den Duschbrocken auch eine saure Rinse machen muss.

Spülung

Auch Spülung beziehungsweise Conditioner gibt es in fester Form. Dieser ist wieder von Lush (Jungle), habe ich aber auch schon in unserem Unverpackt-Laden gesehen. Hier hatte ich vor ein oder zwei Jahren schonmal Erfahrung gesammelt mit dem Conditioner "Big" und bin gespannt, wie mir diese Variante gefällt.

Deo

Bei Deo verwenden viele die Cremes von Wolkenseifen, die mir aber irgendwie nicht so recht zusagen. Selbst gemacht hatte ich auch schonmal eins, was mich aber nicht zufrieden gestellt hat. Daher war ich positiv überrascht, dass es von Ben & Anna Deos gibt, die in Pappverpackungen daher kommen. Die sind also direkt auf den Wunschzettel gewandert und weil ich meiner Schwester drei Duftrichtungen gesagt hatte, die mich interessieren, hat sie mir gleich alle 3 geschenkt. ♥

Ich freue mich darauf die Produkte auszuprobieren. Meist halten die Versionen in fester Form auch länger, als die flüssigen in Plastik verpackten, so dass sich der oftmals teurere Preis auszahlt.

Soll ich euch bestimmte Produkte nach etwas austesten näher vorstellen? Was interessiert euch am meisten?
Könnt ihr euch vorstellen plastikfreie Produkte dieser Art zu verwenden? Habt ihr vielleicht sogar Erfahrungen oder Tipps, die ihr teilen könnt?

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Gedanken zu Plastik

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Im Moment beschäftige ich mich intensiver mit der Plastik-Problematik. Es macht mich fertig, wie schlimm es mittlerweile um unsere Erde steht und wie viel ich selbst dazu beitrage. Wenn ich sehe, was da täglich in den Müll wandert, wird mir fast schon schlecht. Jedes Mal, wenn ich auf Instagram oder Live jemanden mit einem Plastikstrohhalm sehe, frage ich mich wozu? Ich denke in letzter Zeit häufig darüber nach, was ich vielleicht selbst verbessern kann.

Inspirationen
Seit ein paar Wochen folge ich Charlotte von plastikfrei_leben auf Instagram und sie scheint es tatsächlich zu schaffen komplett ohne Plastik auszukommen. Das finde ich wirklich bewundernswert.
Außerdem hatte ich euch letztens das Buch Wie wir Plastik vermeiden vorgestellt. Auf das Rezensionsexemplar hatte ich mich beworben, weil mich die Thematik immer mehr beschäftigt.

Einkaufen
Schon lange gehen wir mit eigenen Beuteln einkaufen, auch für Obst und Gemüse habe ich meist ältere Obsttüten mit, um sie wieder zu verwenden. → Mein Plan: stabilere Obst-/Gemüsebeutel besorgen.

Getränke
Getränkeflaschen verwenden wir einige Male, bevor wir neue kaufen. → Mein Plan: schauen, ob Glas- oder Aluflaschen oder ähnliche für uns/mich in Frage kommen.

Eiswürfel
Für die Eiswürfelherstellung haben wir auch seit etwa einem Jahr ein Dose, statt Beutel zu verwenden.

Seife
Zum Hände waschen haben wir neben flüssiger Seife, die wir noch aufbrauchen, feste Seifenstücke - die auch echt lange halten. → Hier möchte ich in Zukunft mir auch mal andere Seifen gönnen, statt nur auf die aus der Drogerie zurückzugreifen.

Duschen
Für die Haare hatte ich schon einige Male festes Shampoo oder Haarseife verwendet und da möchte ich wieder hin zurück. → Ich möchte unbedingt mal die Duschbrocken ausprobieren. Die stehen schon auf meinem Weihnachtswunschzettel.
Ich werde auch nochmal ausprobieren, wie es mit fester Seife oder dem Duschbrocken klappt um Duschgel zu ersetzen.
LunarJess hat letztens Rasierhobel vorgestellt. Auch das könnte ich mir vorstellen mal auszuprobieren, bis dahin habe ich aber noch einige Klingen, die vorher aufgebraucht werden können.
Ich muss und möchte auch endlich mal anfangen beim Einkauf darauf zu achten, dass in den Produkten kein Mikroplastik enthalten ist. Eventuell erledigt sich das ja auch schon, wenn ich gar keine Flüssigprodukte mehr kaufe.

Hautpflege
Dieses Thema stellt mich auch noch vor ein Problem. Für den Körper könnte ich mir vorstellen auf feste Produkte von Lush bspw umzusteigen oder Öle zu verwenden. Aber wie sieht es mit der Gesichtsreinigung und Pflege aus? Ich habe ein paar Produkte, die ich gut vertrage und gern verwende - wie soll ich dafür plastikfreie Alternativen finden? Meine Gesichtshaut ist so schon ein Problemfeld...

Dekorative Kosmetik
Auch hier wird so viel Plastik verwendet - allerdings verbrauchen sich diese Produkte nicht ganz so schnell, zumindest wenn man an Blush, Bronzer, Highlighter und Lidschatten denkt. → Ich habe auch noch so viel, dass ich mir da erstmal keine Gedanken über die Problematik für Nachkäufe mache.

Menstruation
Ich verwende nun seit bald 5 Jahren Menstruationstassen und mal abgesehen davon, dass ich sie sowas von praktisch finde, habe ich dadurch sehr viele Tampons und deren Verpackungen gespart. Trotzdem verwende ich gelegentlich Slipeinlagen und ich überlege schon länger Stoffbinden auszuprobieren.

Reinigungsmittel
Waschmittel bspw finde ich schwer umzustellen. Ich habe eine Zeit lang Pulver verwendet, aber dann hatten wir immer Rückstände auf der schwarzen Kleidung, seither verwende ich das nur noch für Handtücher und Bettwäsche.
Ich bin leider noch skeptisch gegenüber so Alternativen wie Waschnüssen.
Bei der Reinigung von Waschbecken, Dusche und Co bspw verwende ich vorzugsweise die Produkte von Frosch, deren Verpackungen aus recycelten Materialien bestehen. → Ich möchte mich erkundigen, welche Alternativen es dafür gibt, wie zum Beispiel mit Essig, Zitronensäure und Natron usw.

Kleidung
Hier achte ich auch etwas mehr auf die Materialien, da Kunststofffasern im Alltag mich oft schnell zum stinken bringen. Bei Sportkleidung bspw ist es aber auch wiederum schwierig weil die meist aus Kunststoff und damit eben auch gut geeignet sind. Ich kaufe gern die Sportartikel von Tchibo und die hatten letztens auch Produkte aus recycelten Materialien...
→ Insgesamt bemühe ich mich aber auch einfach weniger zu kaufen. Vielleicht beschäftige ich mich aber auch mehr mit Fairfashion.

Lebensmittel
Ich war letztens das erste Mal in einem Unverpackt-Laden bei uns in Leipzig und fand die Preis gar nicht so schlecht. → Ich denke, dass ich zumindest Linsen und Sonnenblumenkerne ab sofort dort kaufen werde. Vielleicht probiere ich ja auch mal trockene Kichererbsen und schwarze Bohnen aus.
Aber gerade bei Lebensmitteln finde ich es echt schwer und umständlich. Was ist mit Toast und Brot, was sich nicht frisch gekauft so viel länger hält. Tiefkühlpizza und Eis und Tiefkühlgemüse - darf man das dann einfach nicht mehr konsumieren?
Ich esse so gern das pikante Hummus von Lidl, aber jedes Mal fliegt diese leere Schale aus Plastik danach in den Müll. → Ich möchte mal ausprobieren, ob ich welches selbst hergestellt bekomme, dass mir schmeckt. Brötchen backe ich ja auch jede Woche selbst.
Ich fühle mich aber bspw. auch schlecht, wenn ich meine geliebten Katjes esse.

Fazit

Mir ist schon klar, dass ich nicht alles von jetzt auf gleich plastikfrei umstellen kann. Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung ist ein Fortschritt. Dennoch beschäftigt es mich eben im Moment ungemein. Ziemlich sicher habe ich jede Menge weitere Bereiche vergessen zu erwähnen.
Ich denke, dass hier die Regierungen viel mehr machen sollten. Wie wäre es mit einer Steuer auf Plastik, damit die Firmen motiviert werden, nach Alternativen zu suchen? Wie wäre es mit Fördergeldern für Forschungen in die Richtung?
Wir haben mehrere Probleme zu beseitigen: Einmal müssen wir eine Lösung für die bestehende Problematik und Massen an Müll finden. Zum anderen muss aber auch verhindert werden, dass es noch schlimmer wird und so weiter geht, wie bisher.

Beschäftigt euch das Thema auch so sehr?
Habt ihr vielleicht Tipps zu den angesprochenen Problemen?