Samstag, 6. Oktober 2018

Will McCallum - Wie wir Plastik vermeiden

Werbung//Rezensionsexemplar
Wie wir Plastik vermeiden von Will McCallum ist Anfang September bei Ullstein Buchverlage erschienen. Das eBook umfasst 224 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Plastik ist DIE ökologische Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Millionen Tonnen an Kunststoff verschmutzen die Weltmeere und töten ebenso viele Tiere. Wenn sich nichts ändert, wird sich im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische in den Meeren befinden. Mit schlimmen Konsequenzen für das gesamte ökologische System – und auch für den Menschen.

Die gute Nachricht: Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass diese Katastrophe nicht eintritt. Will McCallum, Head of Oceans bei Greenpeace, steht an der Spitze des Kampfes gegen Plastik, und zeigt uns in seinem Ratgeber anschaulich, was wir zuhause und in unserer Umgebung ganz einfach verändern können, um ein Teil dieser  weltweiten Bewegung zu werden.

Mit einem Nachwort des deutschen Greenpeace-Experten Manfred Santen.


Meine Meinung

Bei dem Buch handelt es sich nach eigener Aussage um einen "Leitfaden, der helfen soll einen Beitrag im Kampf gegen Plastik zu leisten".
Es ist mit seinen Tipps vor allem auf Einmalplastik ausgelegt und richtet sich auf die Vermeidung der Ursachen.
Es wird viel über die aktuelle Problematik und Auswirkungen von Plastik berichtet. Unter anderem werden Personen vorgestellt, die sich im Kampf gegen Plastik engagieren und berichtet über erfolgreiche und bekannte Aktionen.
Man erhält Tipps, wie man selbst dem Einwegplastik unterwegs Einhalt gebieten kann. Dabei geht es aber hauptsächlich um Strohhalme (nicht annehmen), Kaffeebecher (eigenen mitbringen), Plastiktüten (Alternativen bei sich haben) und Trinkflaschen (eigene Flasche bei sich führen)
Außerdem wird darauf eingegangen, wie man sich engangieren kann - bei Freunden und Kollegen und in Sozialen Medien - um auf das Thema aufmerksam machen. Zum Beispiel solle man sich Gruppen in der eigenen Stadt anschließen, Petitionen und Briefe verfassen usw.
Ich fand die Fakten schon interessant und erschreckend, hätte mir aber mehr Tipps für meinen Alltag gewünscht. Zwar mögen Plastiktüten, Strohhalme und Einwegflaschen einen sehr großen Anteil bei der Problematik einnehmen, aber in diesen Punkten bin ich schon ganz gut dabei. Es wird auch auf Reinigungsmittel und Kosmetik eingegangen, wie auch auf Vorratshaltung und Lebensmittel. Dennoch fehlte mir etwas. Was ich mich beispielsweise immer Frage - was ist mit Tiefkühlartikeln, die fast immer in Plastik verpackt sind - sei es Tiefkühlgemüse, Pizza oder Eis. Heißt das ich muss auf diese Produkte verzichten oder gibt es da auch Alternativen?
Ich fand den Ratgeber gut, doch irgendwie hat er nicht genügt um mir viel neues beizubringen.

Wie sehr seid ihr in der Thematik drin? Würdet ihr sagen ihr seid schon sehr weit beim Vermeiden oder beschäftigt euch das Thema bisher nicht?

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