Samstag, 5. Dezember 2020

Piper Rayne: Twist of a Love Affair

Werbung//Rezensionsexemplar
"Twist of a Love Affair" von Piper Rayne ist Anfang November 2020 bei Forever by Ullstein erschienen. Das E-Book umfasst etwa 350 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Folgende Bücher des Autorinnen-Duos habe ich ebenfalls gelesen und rezensiert:
Lessons from a One-Night-Stand (ebenfalls aus der Baileys-Reihe)
The BartenderThe Boxer und The Banker aus der San Francisco Hearts Reihe

Inhalt

Harley Sullivan weiß nicht mehr weiter. Ihre kleine Tochter Calista ist krank und der einzige, der ihr helfen kann, ist Calistas leiblicher Vater. Auf der Suche nach Denver Bailey kommt Harley nach Lake Starlight, Alaska. Sie hat nur ein Ziel: Seine Krankenakte einsehen und verschwinden.

Rome Bailey liebt das Singleleben. Als Harley in sein Restaurant marschiert und nach seinem Zwillingsbruder fragt, denkt er sich nichts dabei. Bis sich herausstellt, dass es eine Verwechslung gab ...

Meine Meinung

Was wäre, wenn du den Vater deiner Tochter suchst und erstmal feststellen musst, dass er dich bei eurer ersten Begegnung belogen hat und sich zweitens nicht an dich erinnert? Sicherlich kein guter Start.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir vor allem zu Beginn so einige Handlungen von Harley nicht nachvollziehbar erscheinen. Warum, zum Beispiel, Denver/Rome vor versammelter Mannschaft konfrontieren? 
Dafür, dass Rome ganz schön überrumpelt wird, verhält er sich aber nahezu vorbildlich. Manche Aktionen, von beiden, erscheinen mir etwas übereilt, aber andererseits auch ok. Mit Rome und seiner Art kam ich irgendwie besser klar. Sehr geholfen hat, dass man die Geschichte auch mit aus seiner Perspektive erlebt. Bei Harley fiel es mir schwerer ihre Entscheidungen und Handlungen nachzuvollziehen. Einige Charaktere habe ich aus "Lessons from a One-Night-Stand" wiedererkannt, was ich ganz schön fand. Auch der Zusammenhalt der Familie ist großartig und genau das, was Harley gebraucht hat.
Der dramatische Moment, in dem alles auf der Schneide steht, war nicht zu dramatisch und übertrieben, stattdessen haben die beiden es geschafft darüber zu sprechen.
Schade fand ich, dass der eigentliche Grund für die Kontaktaufnahme eigentlich gar keine Rolle mehr spielt. Mir wurde zumindest nicht klar, was die Krankenakte von Rome für einen Nutzen gebracht hat.
Ich hätte mir gewünscht, dass man Harley auch so einfach liebgewinnt, wie es mir mit Rome ging. Ich habe das Gefühl, dass die beiden Autorinnen vielleicht ihren Fokus mehr auf den männlichen Protagonisten legen. Zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich meine Rezensionen der anderen Bücher lese. Kann aber auch gut sein, dass es nur mir so geht.
Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, weil ich die Geschichte gut fand und ich das Buch an nur einem Sonntag ausgelesen habe.😅

Hast du schon Bücher des Autorinnen-Duos gelesen?

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