Samstag, 19. Dezember 2020

Brittainy C. Cherry: Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch

Werbung//Rezensionsexemplar
"Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch" von Brittainy C. Cherry ist Ende November 2020 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 400 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Band 2.2 der "Chances-Reihe".
Ich habe neben Band 2.1 auch schon folgende Bücher der Autorin gelesen und rezensiert: Wie die Stille unter Wasser und Wie die Ruhe vor dem Sturm.

Achtung! Die Inhaltsangabe und meine Meinung enthalten Hinweise auf den Inhalt und Ausgang des ersten Teils.

Inhalt

Ich vermisse deinen Herzschlag. Ich vermisse dich. Ich vermisse uns. 
Ich bin fest davon überzeugt, dass man seine erste große Liebe nie vergessen wird. Man gestattet ihr, in einer kleinen Ecke seines Herzens weiterzuleben. Und deshalb weiß ich, dass ich nach Landon nie wieder in der Lage sein werde, einen anderen Menschen von ganzem Herzen zu lieben. Meine Seele ist für immer verwundet. Mein Herz gefror zu Eis, als er mich verlassen hat. Es würde ein Wunder brauchen, um es wieder auftauen zu lassen. Und ohne Landon glaube ich nicht länger an Wunder.

Meine Meinung

Die Inhaltsangabe verrät schon, dass es nach dem Ende des ersten Teils, nicht so traumhaft weitergeht, wie man sich vorstellt. Es dauert nicht nur etwas länger bis Landon bereit ist, sondern es endet sogar. Ich bin immer erstaunt, wenn Geschichten sich über viele Jahre ziehen und trauere innerlich um die "verlorenen" Jahre. Aber manches braucht eben Zeit oder das Leben kommt dazwischen.
Obwohl ich erwartet hatte, dass der zweite Teil nicht einfach mit einem Happy Ende nach 50 Seiten endet, hat mich das Verhalten von Landon teilweise sehr überrascht. Vor allem gegen Ende bevor sie sich trennen, habe ich ihn kaum wiedererkannt. Zu Beginn des Buches habe ich die Gefühlswelt nicht so intensiv und nachvollziehbar wahrgenommen, wie im ersten Teil, vielleicht auch, weil die Zeit so verfliegt in der Geschichte. Später wurde es für mich besser, aber manchmal war es, als wenn sich die Protagonisten und ich entfremdet haben, so wie es die beiden unter sich auch hatten.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte schonmal gelesen habe und frage mich, ob ich das aus "Wie die Ruhe vor dem Sturm" schon kannte oder ein seltsames Déjà-vu hatte. Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte schlüssig und das Ende vielleicht etwas kitschig. Die 400 Seiten haben sich nicht wie 400 Seiten angefühlt und ich habe das Buch nicht als zu lang empfunden. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm, aber ich habe mich von den Protagonisten etwas entfremdet gefühlt und vor allem Shay empfand ich doch als ziemlich anders. 
Ich habe es sehr gern gelesen, aber es kommt für mich nicht an den ersten Teil ran.

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