Dienstag, 6. Oktober 2020

Lynsay Sands: Vampir allein zu Haus

Werbung//Rezensionsexemplar
"Vampir allein zu Haus" von Lynsay Sands ist Ende September 2020 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 390 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 30 der Vampir-Serie.
Ich hatte mich erinnert, dass ich auf jeden Fall schon mindestens ein Buch der Autorin gelesen habe. Das war Vampir à la carte vor 7 (!) Jahren.

Inhalt

Seit dem dramatischen Tod ihrer Freundin hat Allie deren kleinen Sohn Liam in ihrer Obhut und ist auf der Flucht vor abtrünnigen Vampiren. Was das Ganze noch komplizierter macht: Liam ist unsterblich und benötigt Blut zum Überleben. Allie versorgt ihn daher mit ihrem eigenen. Doch je älter der Junge wird, desto mehr Blut braucht er. Mehr als Allie geben könnte. Da scheint der Einbruch in die Blutbank eine gute Idee – bis sie auf frischer Tat ertappt wird und sowohl die Abtrünnigen als auch ihre Jäger auf sie aufmerksam werden. Für Allie stellen alle Unsterblichen eine Bedrohung dar, aber als sie auf Magnus trifft, steht ihre Welt auf einmal kopf …

Meine Meinung

Im Prolog erfährt man, wie Allie dazu kommt, dass sie Liam, wie ihren eigenen Sohn, großzieht. Dann beginnt das Buch damit, dass Magnus zur Überprüfung eines Einbruchs in eine Blutbank gerufen wird. Während Allie zunächst glaubt, dass er ebenfalls zu denjenigen gehört, die sie und Liam bedrohen und verfolgen, weiß Magnus schon weit mehr und möchte ihr aus verschiedenen Gründen helfen.
Zusammen mit Allie erfährt man nach und nach, wie es in der Welt mit Unsterblichen zugeht. Welche besonderen Fähigkeiten besitzen sie? Was stimmt mit den bekannten Büchern, Filmen und Serien überein. Allie hat so einige Annahmen getroffen, die sich als falsch herausstellen. Zum ersten Mal seit 4 Jahren kann sie wieder Hoffnung fassen.
Die Erklärungen was die Unsterblichen und ihre Fähigkeiten angeht, waren sehr interessant und wichtig zu erfahren. Zum Teil kam es mir so vor, als wenn man alles doppelt erfährt: einmal aus den Gedanken von Magnus und einmal, wenn es dann Allie erklärt wird. Da mein erstes Buch dieser Reihe schon 7 Jahre zurückliegt, war es wirklich gut, die Erläuterungen zu bekommen. Allerdings stelle ich mir das schon sehr nervig vor, wenn man mehr als nur 1-3 Teile dieser Reihe liest.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht der beiden Protagonisten, was ich, wie immer, hilfreich fand. Sowohl Allie, als auch Magnus waren mir sympathisch. Ich fand es etwas überraschend, wie schnell sich Allie in der neuen Welt und mit den sehr vielen Fremden um sich herum arrangiert und sogar wohlfühlt. Zum Teil kennt sie die Personen erst wenige Stunden, geht mit ihnen aber schon fast freundschaftlich um. Abgesehen davon, war die Geschichte aber gut geschrieben und es hat Spaß gemacht sie zu lesen.

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