Dienstag, 9. Juni 2020

Lisa C. Franklin: Perfect Score – Für immer du

Werbung//Rezensionsexemplar
"Perfect Score – Für immer du" von Lisa C. Franklin ist Anfang Mai 2020 bei Forever erschienen. Das E-Book umfasst etwa 350 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Vor Sechs Jahren war Ian Clark, der beste Freund und Eishockey Kamerad ihres Bruders, der erste Junge, in den sich Lainy verliebte. Die gemeinsamen Trainingsstunden auf dem Eis brachten die Luft zwischen den beiden zum Knistern. Doch dann verschwand er von einem auf den anderen Tag und ließ Lainy am Boden zerstört zurück. Jetzt ist er plötzlich wieder in der Stadt.
Seit Ian denken kann, ist er in Lainy verliebt, sie ist seine große Liebe. Doch vor sechs Jahren war er gezwungen, sie zu verlassen, damit sie nicht von seiner Vergangenheit überrannt wird. Als er zurückkommt, muss er feststellen, dass sein Versuch Lainy zu beschützen, fehlgeschlagen ist. Ian setzt alles daran, sich zu entschuldigen, doch zwischen ihnen steht so manche unausgesprochene Wahrheit.
Ist ihre Liebe immer noch stark genug, dass sie gemeinsam die Vergangenheit überwinden können?

Meine Meinung

Lainy und Ian verlieben sich trotz verschiedener Widrigkeiten. Doch dann verschwindet Ian und zerstört das Band zwischen den beiden. Als er nun nach 6 Jahren wieder auftaucht, müssen beide feststellen, dass alles nicht so ist, wie sie sich versucht haben einzureden.
Die Geschichte hat Potenzial und ist aber auch nichts komplett neues.
Mir gefiel leider der Umgang der Charaktere miteinander manchmal nicht so gut. Es war mir zu oft, so stereotyp und was sich da Männer herausnehmen dürfen... ich weiß nicht. Vielleicht beschäftige ich mich zu viel mit Themen wie Diskriminierung und Sexismus, als dass ich über sowas noch hinweg sehen kann. Mir ist schon klar, dass Liebesromane, nicht unbedingt Vorbilder sind und auch viele Klischees bedienen. Aber hier ist es mir mehr als sonst aufgefallen. Auch, dass beispielsweise zum Teil nicht verhütet wird, ist mir negativ aufgefallen. Ich meine, die Jugendlichen sind vielleicht leichtsinnig, aber wenn das dann im Erwachsenenalter wieder passiert. Nee, ich finde da müssen solche Romane auch Vorbilder bieten.
Mir fehlte auch die Entwicklung der Protagonisten. Es werden die gleichen Fehler wiederholt und allzu schnell nachgegeben, was ja auch menschlich sein mag, aber mich trotzdem nicht überzeugte. 
Ich wurde wohl einfach nicht so hundertprozentig warm mit Lainy und Ian. Ihren Bruder, Clay, und ihre beste Freundin, Allie, fand ich toll. Man merkt, wie sehr sie Lainy lieben und ihr zur Seite stehen.
Ebenfalls gut fand ich, dass abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt wird, sodass man sehr gute Einblicke in die Gefühlswelt der beiden bekommt und verschiedene Perspektiven einnehmen kann.
Ein Buch, welches mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt.

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