Dienstag, 14. Januar 2020

Jennifer Bright: The Right Kind of Wrong

Werbung//Rezensionsexemplar
"The Right Kind of Wrong" von Jennifer Bright ist Anfang Dezember 2019 bei Forever erschienen. Das eBook umfasst etwa 300 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Zoe lebt mit ihrer besten Freundin Kate in einer WG in London und wünscht sich nichts mehr, als frei zu sein. Frei von den Erwartungen ihrer Eltern und frei von den Panikattacken, die sie immer wieder erschüttern. Als Kates neuer Freund Noah eine Unterkunft braucht, stimmt Zoe zu, ihn vorübergehend einziehen zu lassen. Obwohl ihr Aufeinandertreffen alles andere als reibungslos verläuft, entdeckt sie mit der Zeit immer mehr Gemeinsamkeiten und fühlt sich zu Noah hingezogen. Zoe weiß, dass ihre Gefühle falsch sind und sie die Freundschaft zu Kate kosten könnten. Doch als Zoe bemerkt, dass sie an Noahs Seite freier ist als jemals zuvor, geraten ihre guten Vorsätze ins Wanken …

Meine Meinung

Zunächst einmal gefällt mir das Cover ziemlich gut und hat mich bewegt den Klappentext zu lesen.
Beim Klappentext war ich dann erst etwas hin und her gerissen, ob ich das Buch lesen möchte, da ich die Thematik Fremd gehen schwierig finde und dass es in die Richtung geht, hat mir der Text suggeriert.
Letztendlich empfand ich die Problematik nicht so kritisch, wie sie im Klappentext daher kommt und würde sagen, dass sich die Protagonisten das Leben schwerer gemacht haben, als nötig. Natürlich stecke ich da nicht drin und vielleicht sehe ich es hier tatsächlich lockerer, als angebracht wäre.
Ich mochte die Protagonisten und auch besagte Freundin Kate, auch wenn für die sehr innige Beziehung zwischen Kate und Zoe, Kate etwas blass blieb.
Erzählt wird fast ausschließlich aus Sicht von Zoe und nur selten liest man Kapitel aus Sicht von Noah. Ich hatte trotzdem ganz gut das Gefühl zu wissen, was Noah denkt oder fühlt. Allein durch die Gespräche und dem, was Zoe und Noah zusammen erleben, lernt man auch Noah sehr gut kennen. Die Dämonen der Vergangenheit kommen erst nach und nach zum Vorschein und ich fand zusammenfassend das Tempo der Geschichte sehr passend. Die Protagonisten kommen sich freundschaftlich und langsam näher, lernen sich kennen und vielleicht ist dann da doch mehr als nur Freundschaft. Insgesamt sind die beiden Personen, die sehr darauf bedacht sind, die Gefühle von Kate nicht zu verletzten und ihr Bestes geben zu ignorieren, dass sich da vielleicht mehr als nur Freundschaft entwickelt. Dieser Aspekt war in meinen Augen etwas zu verkompliziert und dennoch hat es eben auch zu den Personen gepasst. Das Aufarbeiten der Vergangenheit der beiden hat ebenfalls gut hinein gepasst. Die Gefühle wurden gut transportiert und ich habe mit den beiden mitgefühlt und gehofft, dass es eine Lösung gibt.
Ein schönes Buch, das ich gern gelesen habe.

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