Dienstag, 29. September 2020

Kristen Callihan: Game on - Chancenlos

Werbung//Rezensionsexemplar
"Game on - Chancenlos" von Kristen Callihan ist Ende August 2020 bei LYX erschienen. Das E-Book umfasst etwa 410 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um Band 2 der Game-on-Reihe.

Inhalt

Footballregel Nr. 1: Die Tochter deines Agenten ist tabu!
Ivy kann es nicht fassen: Ihr Vater hat ihren geliebten rosafarbenen Fiat an den Footballstar Gray Grayson verliehen. Empört schreibt sie Gray eine Nachricht. Aus einer SMS werden Hunderte, und ohne dass die beiden sich je begegnet sind, werden sie Freunde. Doch dann stehen sie sich zum ersten Mal gegenüber, und das heiße Prickeln zwischen ihnen wirft Ivy völlig aus der Bahn. Aber egal wie sehr Gray ihr Herz zum Rasen bringt – die Klienten ihres Vaters sind für sie absolut tabu!

Meine Meinung

Ivy schreibt eine leicht entrüstete Nachricht an Gray, weil er ihr Auto ausgeliehen hat. Daraus entwickeln sich mehrere Nachrichten und Unterhaltungen und eine Freundschaft, ohne dass sie sich je persönlich treffen. Als es dann doch endlich so weit ist bleibt die Freundschaft bestehen und sie treffen sich immer häufiger und schreiben weiterhin.
Die Nachrichten und der Umgang der Protagonisten miteinander ist schön locker und normal. Dann treffen sie aufeinander und man merkt, dass da mehr als nur Freundschaft ist, was sie sich natürlich nicht eingestehen und sich nicht gegenseitig zeigen. Ihr Umgang miteinander ist so liebevoll und angenehm. Es handelt sich jedoch um eine relativ typische Liebesgeschichte, die zum Glück auch ihre unerwarteten Momente hat.
Der Schreibstil ist an sich sehr angenehm und lässt sich angenehm lesen, die Spannung zwischen Ivy und Gray kommt gut rüber. Sie baut sich immer mehr auf und entlädt sich dann nach einiger Zeit. Allerdings waren mir die intimen Szenen etwas zu dominiert von ihm. Ich habe nichts gegen individuelle sexuelle Vorlieben, solange diese beiden gefallen. Jedoch würde ich mir etwas mehr Gleichberechtigung und Ausgeglichenheit wünschen. Ich befürchte, dass Bücher dieser Art seltsame Erwartungen schüren. Ich kann das beim Lesen aber natürlich differenzieren und trotzdem Gefallen daran haben.
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten, was ich mochte, da man die Ivy und Gray so gut kennenlernt und ihre Handlungen besser nachvollziehen kann. Die Nebencharaktere waren sympathisch, wenn auch sie etwas blass blieben. Ich gehe davon aus, dass man unter anderem Ivys Schwester in einem der anderen Teile besser kennenlernen darf.
Der Epilog war wieder sehr schnulzig und typisch, aber das macht nichts weiter. Insgesamt eine solide Liebesgeschichte.

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