Donnerstag, 3. Mai 2018

Tracy Banghart - Iron Flowers - Die Rebellinnen

Iron Flowers - Die Rebellinnen von Tracy Banghart ist am 25. April bei Fischer Verlage erschienen und der erste Teil einer Reihe. Das eBook umfasst 384 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit 
und Liebe.

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken, Serina schön und anmutig. Und sie ist fest entschlossen, vom Thronfolger zu seiner Grace auserwählt zu werden, und ihr von Armut und Unterdrückung geprägtes Leben gegen eines im prunkvollen Regentenpalast einzutauschen. Doch am Tag der Auswahl kommt alles anders: Die Schwestern werden auseinandergerissen – und ein grauenhaftes Schicksal erwartet sie, auf das sie niemand vorbereitet hat.

Die neue Serie für alle »Selection«-Fans: ein aufregendes Setting, junge starke rebellische Frauen, mitreißende Spannung und viel Romantik!

Meine Meinung

Nomi ist eine rebellische junge Frau, die sich plötzlich und ungewollt in das Leben einer Grace einfinden muss. Serina kennt nur das Leben als Grace, ihr gesamtes Leben hat sie sich darauf vorbereitet und mit Disziplin alles gelernt, was sie dafür benötigt. Jedoch kommt alles anders als erwartet und sie sieht sich mit Gefahren und Gegebenheiten konfrontiert, die kaum jemand ertragen kann. Denen stellt sie sich erstaunlich gut und wächst daran. Das hat mich sehr beeindruckt. Während Serina immer stärker und bewundernswerter wurde für mich, wurde Nomi immer blasser. Man lernt mit der Zeit die beiden Thronfolger kennen, wird aber ganz schön in die Irre geführt.

Kapitelweise abwechselnd erfährt man was bei Nomi oder Serina gerade passiert. Wobei ich jedoch das Gefühl hatte, dass das Buch nicht in die Tiefe der Gefühle vordringt, die manch andere Bücher schaffen. Ich denke, dass das Buch dafür zu kurz ist und zu viele Ereignisse untergebracht werden mussten.

Die Geschichte hat bei mir für viele Überraschungen gesorgt und mir meine Vermutungen immer wieder über den Haufen geworfen. 
Gefühlt ist wirklich jeder Plan durch irgendeine Wendung vereitelt und ins komplette Gegenteil umgeworfen worden. Das ist zumindest das stärkste Gefühl, dass bei mir zurück bleibt.
Während der Schreibstil sehr angenehm zu lesen war, habe ich mich vom Tempo der Geschichte und den Wendungen gehetzt beziehungsweise überrumpelt gefühlt. Ich fand es schade, dass ein Plan nicht nur mal nicht klappt, sondern immer gleich in einer neuen Katastrophe endet. 

Obwohl ich Dank des Cliffhangers am Ende gern wissen möchte, wie es weiter geht, hat mich Iron Flowers leider nicht richtig überzeugen können.

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