Dienstag, 18. Februar 2020

Michelle Schrenk, Emily Ferguson: Feel My Soul

Werbung//Rezensionsexemplar
"Feel My Soul" von Michelle Schrenk und Emily Ferguson ist Mitte Januar 2020 bei Montlake (Amazon) erschienen. Das eBook umfasst etwa 366 Seiten und wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Mary verlässt Florida, um in New York ihren Traum von einer Musikkarriere wahr zu machen. Damit lässt sie nicht nur ihren Heimatort, sondern auch die schmerzhaften Erinnerungen an ihre Jugendliebe Tad hinter sich.

Als sie in der Kultbar Jones erste Erfolge feiert, wird sie von einem Gast gehört, der sie für ein privates Konzert bucht. Der anonyme Kunde will sich nicht zu erkennen geben und stellt eine Bedingung: Sie soll mit verbundenen Augen spielen …

Meine Meinung

Zunächst lernt man Mary und ihre Lebensumstände kennen. Außerdem gibt es einen Blick 5 Jahre zurück, als sie Tad kennen und lieben lernte. Doch er hat sie verlassen und auch wenn er sie dadurch sehr verletzt hat, schweifen ihre Gedanken auch heute noch manchmal zu ihm. Heute lebt sie mehr oder weniger ihren Traum, doch ihr fehlt es an Geld und sie muss mehreren Jobs nachgehen.
Der Rückblick hat mir gut gefallen, doch bei den Erzählungen im Heute sind bei mir leider die Funken nicht übergesprungen. Da die Geschichte nur aus Sicht von Mary erzählt wird, erfährt man nichts zu den Gedanken und Gefühlen der anderen. Das hat hier sicher auch die Spannung etwas erhöhen sollen, doch leider war die Geschichte für mich ziemlich vorhersehbar und die Gedanken von Mary haben das ganze auch noch unterstützt.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, aber ich habe die Gefühle nicht gefühlt, sondern nur gelesen. Ich hatte den Eindruck, dass vieles zu deutlich beschrieben wurde, statt der Fantasie zu überlassen.
Das Buch war nicht so schlecht, wie es jetzt klingt, denn die Geschichte war trotzdem gut und ich mochte die Protagonistin Mary sehr. Bei Tad bin ich etwas zwiegespalten, da ich einige Aktionen nicht gut heißen konnte.
Insgesamt trotzdem ein gutes Buch, jedoch eben auch für mich kein Fünf-Sterne-Buch.

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